Startseite
Über uns
Mitglieder
VfB Steckbrief
Bundesliga
2017/2018
2015/2016
2014/2015
2013/2014
2011/2012
Spieltage & Tabelle
Kommentare/Aktuelles
Torjägerliste
Termine
2010/2011
2009/2010
2008/2009
2007/2008
2006/2007
Bildergalerien
2.Bundesliga
Meilensteine
Meisterlied
DFB Pokal
UEFA Europa League
Champions League
Pressespiegel Archiv
Höhepunkte
Maskottchen
Gästebuch
Forum
Links
Kontakt
Unsere Partner
Sonstiges
Disclaimer
Sitemap

 

16.04.2012: 

Dank Harnik: VfB träumt von Europa

So ändern sich die Zeiten. Drei Jahre ist es her, als Martin Harnik den SV Werder Bremen verließ, um sein Glück woanders zu suchen. Und wenn man ihn jetzt nach dem klaren 4:1-Erfolg gegen seinen Ex-Arbeitgeber dort bei den Stuttgarter Fans feiern sieht, dann muss man sagen: Der Österreicher hat es gefunden. Wieder einmal hatte Harnik in den 90 Minuten zuvor doppelt getroffen, es waren bereits die Saisontore 16 und 17 für den 24-Jährigen, der sich derzeit wohl in seiner bislang besten Karrierephase befindet. Da waren Harniks Rufe auf dem Zaun der Fankurve angebracht. "Europapokal, Europapokal", schrie er ins Mikrofon. Es waren exakt 57 Minuten gespielt, als zum ersten Mal die "La Ola" durch das weite Rund der Mercedes-Benz-Arena schwappte. 3:1 führte der VfB zu diesem Zeitpunkt und präsentierte den 59.000 Zuschauern dabei eine Leistung, die den Schwaben vor gut acht Wochen beinahe niemand ernsthaft zugetraut hätte. Seitdem ist viel passiert im Schwabenland. Neun Spiele lang ist die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia mittlerweile ungeschlagen und hat in den bisher 14 Spielen der Rückrunde sage und schreibe 36 Treffer erzielt. Beeindruckende Zahlen, der VfB liegt in der Formtabelle der letzten fünf Partien auf Rang 1.

Labbadia kann sich nicht mehr bremsen

Kein Wunder, dass die Verantwortlichen des VfB am Freitagabend vor Zufriedenheit beinahe zu platzen schienen. "Ich halte mich sonst zurück. Aber das war ein richtig schön geiles Spiel der Mannschaft", sagte Labbadia. Sportdirektor Fredi Bobic war "stolz" auf die Spieler: "Sie haben heute noch einen draufgesetzt und eine erneute souveräne Leistung gezeigt." Das Ergebnis der zuletzt imponierenden Darbietungen: Platz 5 in der Tabelle gefestigt, den Platz also, der direkt zur Teilnahme an der attraktiven Europa League berechtigt. Es herrscht endlich wieder Euphorie im Schwäbischen. "Que sera, sera - die Schwaben sind wieder da!", sangen die Fans und zelebrierten einen Abend, der an glorreiche Zeiten erinnerte. Das Umfeld scheint sich nun endlich frei gemacht zu haben von all den bösen Geistern der schlimmen Vorsaison, als man nur durch einen außerordentlichen Kraftakt den Abstieg verhinderte. Die Mannschaft strotzt vor Selbstvertrauen, nur so ist es zu erklären, dass gegen Bremen bereits zum vierten Mal in Folge ein Rückstand in einen Sieg verwandelt werden konnte.

Erfolgreich - und schön anzuschauen

"Dass ich bereits 17 Tore geschossen habe, ist für mich nicht so wichtig wie der Blick auf die Tabelle, und der macht zurzeit einfach nur Spaß", sagte Goalgetter Harnik. Und in der Tat ist so, dass der VfB derzeit nicht mehr Fußball "arbeitet", sondern ihn regelrecht zelebriert. Das ist schön anzuschauen und kommt an bei den ansonsten gerne nörgelnden Schwaben-Fans. Großen Verdienst an den jüngsten Erfolgen haben die Verantwortlichen. Trainer Labbadia ist es in den vergangenen Wochen gelungen, seine Wunschvorstellung von modernem Fußball auf den Rasen zu übertragen. So kamen die Bremer Abwehrspieler so gut wie nie zum Durchatmen, immer wieder initiierten die Stuttgarter angeführt von Regisseur Tamas Hajnal ein formidables Pressing. Aggressiv, mutig, entschlossen - so lauten die Schlüsselworte des VfB-Erfolgs. Hinzu kommt eine ausgeprägte Fitness, die es dem VfB ermöglicht, bis Spielende höchstes Tempo zu gehen.

Ibisevic & Co. schlagen ein

Großen Anteil am Aufschwung haben auch die Stuttgarter Neuzugänge. Sturmführer Vedad Ibisevic, gegen Bremen nach acht Toren in elf Einsätzen für den VfB erfolglos, den japanischen Senkrechtstarter Gotoku Sakai, dazu Taktgeber William Kvist oder Ideengeber Hajnal - sie alle sind Volltreffer von Manager Bobic und das Resultat eines durchdachten und intensiv betriebenen Scouting-Systems. Vorbei die Zeiten von teuren Stareinkäufen - Lust, Talent und Charakter heißen jetzt die ausschlaggebenden Kriterien bei der Spielersuche. Das alles zusammen macht Stuttgart so erfolgreich. Und die Anhänger so euphorisch, dass diese am Freitagabend auf dem Nachhauseweg sogar von Platz 4 und der Champions League träumten. Das aber käme einem Wunder gleich. Und diese können wohl nicht einmal Labbadia und Co. vollbringen.

Stimmen zum Spiel 


07.03.2012:

Mann der Stunde: Martin Harnik
Stuttgarts Torjäger Martin Harnik trifft in der Rückrunde wie er will und erhält Lob von allen Seiten.

14 Treffer für den VfB... weiter so


05.03.2012:

VfB feiert Kantersieg - Guerrero sieht Rot

Vier Tore, ein Platzverweis, jede Menge Hektik und ein VfB Stuttgart, der auswärts doch noch siegen kann: Die gnadenlos effektiv spielende Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia hat am 24. Spieltag der Bundesliga beim Hamburger SV völlig verdient mit 4:0 (2:0) gewonnen und den ersten Auswärtssieg seit dem 30. September (2:0 beim 1. FC Kaiserslautern) gefeiert. Vedad Ibisevic (23.), zwei Mal Zdravko Kuzmanovic per Elfmeter (31. und 47.) und Martin Harnik (90.) trafen für die Schwaben. Die Hamburger haben weiter nur zwei Heimsiege auf dem Konto - weniger waren es zu diesem Zeitpunkt der Saison nie. Die Stuttgarter können sich dagegen wieder leise Hoffnungen auf das internationale Geschäft machen.

Rüde Attacke von Guerrero gegen Ulreich

In der zunehmend hektischer werdenden Partie sah Paolo Guerrero die Rote Karte (54.), nachdem er Stuttgarts Keeper Sven Ulreich an der Eckfahne völlig übermotiviert von hinten in die Beine gegrätscht war. Vor 55.263 Zuschauern präsentierten sich die Norddeutschen eine Woche nach dem guten Auftritt in Mönchengladbach insgesamt überraschend lethargisch, ohne Druck, Esprit und Ideen. Einzig Guerrero prüfte Ulreich vor der Halbzeit. Der Schuss des Peruaners war aber zu harmlos. Auch in der Folge erspielte sich der HSV kaum Chancen. Mladen Petric setzte einen Kopfball kurz nach Wiederanpfiff neben das Tor. Ein Freistoß des Kroaten segelte ebenso knapp vorbei (62.). Die Stuttgarter dagegen machten immer wieder geschickt die Räume eng, um dann nach einem Ballgewinn stets schnell über Shinji Okazaki oder Martin Harnik in die Spitze zu spielen. Dort stellte Ibisevic die Hamburger Innenverteidigung um Kapitän Heiko Westermann und Slobodan Rajkovic ein ums andere Mal vor Probleme. Zudem verschuldete der Serbe Rajkovic beide Elfmeter.

Aogo verletzt sich beim Warmmachen

Nach dem ersten Abtasten hatten die Stuttgarter in Person von Tamas Hajnal die erste Chance. Doch den Kopfball des kleinen Spielmachers lenkte HSV-Keeper Jaroslav Drobny souverän über die Latte (10.). In der 28. Minute scheiterte der gebürtige Hamburger Harnik nach einem schnell vorgetragenen Konter ebenfalls am starken Tschechen. HSV-Trainer Thorsten Fink musste seine Mannschaft vor dem Anpfiff kurzfristig umstellen. Weil sich Dennis Aogo beim Warmmachen an der Wade verletzte, rückte Jacopo Sala wieder ins rechte Mittelfeld. Ivo Ilicevic kam über die linke Seite, Marcell Jansen verteidigte hinten links. Auf dem Rasen war die Truppe dann die komplette Spielzeit über auf verlorenem Posten.

Stimmen zum Spiel 


04.11.2011: 

Ujah stoppt Mainzer Talfahrt

Dank Doppeltorschütze Anthony Ujah hat der FSV Mainz 05 seine Talfahrt vorerst gestoppt und den ersten Heimerfolg nach 89 Tagen gefeiert. Durch ein 3:1 (0:0) im Duell mit Angstgegner VfB Stuttgart beendeten die Rheinhessen eine Durststrecke von neun Punktspielen in Serie ohne Sieg und verschafften sich im Tabellenkeller etwas Luft.

"Nach langer Zeit belohnt"

"Wir haben uns voll reingehauen und wurden nach langer Zeit mal wieder belohnt. Es war wichtig, einen dreckigen Sieg einzufahren", sagte Andreas Ivanschitz, während VfB-Angreifer Cacau erklärte: "Am Ende sind die Emotionen hochgekocht. Es ist schade, dass wir mit einer Niederlage in die Länderspielpause gehen." In der Coface Arena besiegelten Ujah (53./64.) mit seinen ersten beiden Saisontreffern und Ivanschitz (60., Foulelfmeter) den erst dritten Saison-"Dreier" der Mainzer, die in der vergangenen Saison noch auf Platz 5 gelandet waren.

Polanski sieht die Rote Karte

Die zuvor so formstarken Stuttgarter verpassten die Chance, sich mit einem Sieg zumindest für eine Nacht auf Rang 2 der Tabelle zu schieben. Cacau hatte die Schwaben zunächst in Führung gebracht (50.). In der Schlussphase agierten die Gäste in Überzahl, nachdem Eugen Polanski in der 83. Minute wegen groben Foulspiels am eingewechselten Christoph Hemlein die Rote Karte gesehen hatte. Auch Maza (90.+4) sah nach Abpfiff noch Gelb-Rot. Besonders in der zweiten Halbzeit einer rassigen Partie überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst nutzte Nationalstürmer Cacau eine Hereingabe von Martin Harnik zu seinem vierten Saisontreffer. Doch quasi im Gegenzug und mit dem Rücken zur Wand gaben die Mainzer die Antwort. Nach einer Flanke von Soto köpfte der Nigerianer Ujah zum 1:1 ein.

Tuchel stellt um

Danach entschied Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) nach einem Schubser von VfB-Abwehrspieler Maza gegen Nicolai Müller im Strafraum überraschend auf Elfmeter. Ivanschitz verwandelte mit einem Flachschuss sicher. Für die Entscheidung sorgte nur wenig später Angreifer Ujah, als er nach Vorarbeit von Ivanschitz ein Missverständnis zwischen Cristian Molinaro und VfB-Keeper Sven Ulreich ausnutzte und eine Welle der Erleichterung auslöste. FSV-Trainer Thomas Tuchel hatte seine Mannschaft gegenüber der Niederlage gegen Werder Bremen (1:3) auf vier Positionen verändert. Unter anderem nahm der 38-Jährige die Offensivkräfte Yunus Malli und Eric Maxim Choupo-Moting aus der Startelf und setzte diesmal auf Müller und Ivanschitz als Vorbereiter für Stürmer Ujah.

Ivanschitz bringt neuen Elan

Besonders die Hereinnahme von Ivanschitz hätte sich im zweiten Heimspiel binnen sechs Tagen fast schon in der ersten Halbzeit ausgezahlt. Doch einen Flachschuss des agilen Österreichers kratzte VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz (37.) in höchster Not noch von der Linie. Die Gastgeber begannen äußerst engagiert und zeigten sich keineswegs verunsichert von zuletzt neun Spielen ohne Sieg. Die erste Chance hatten aber die Stuttgarter, die zuvor nur eins von zehn Duellen gegen Mainz verloren hatten.

Wetklo retttet gegen Kuzmanovic

Nach einem Kopfball von Zdravko Kuzmanovic lenkte FSV-Keeper Christian Wetklo den Ball über die Latte (7.). Wetklo, der auch in der 25. Minute gegen Cacau hervorragend parierte, hatte erneut den Vorzug gegenüber dem einstigen Stammtorhüter Heinz Müller erhalten. Auch die zunächst feldüberlegenen Mainzer kamen gefährlich vor das VfB-Gehäuse. Doch Ivanschitz (10.) und Elkin Soto (22.), der Abwehrboss Nikolce Noveski (Muskelblessur) als Kapitän vertrat, scheiterten an Stuttgarts Schlussmann Sven Ulreich.

Stimmen zum Spiel 


29.10.2011: 

Remis im Verfolgerduell

Borussia Dortmund hat seinen Status als erster Jäger von Bayern München verspielt. Die Mannschaft von Jürgen Klopp trennte sich nach einem rasanten und hochklassigen Spiel beim VfB Stuttgart mit 1:1 (1:1) und verlor den 2. Tabellenplatz ausgerechnet an den Erzrivalen Schalke 04. Für den deutschen Meister war dies zudem eine nur halbwegs gelungene Generalprobe vor dem "Endspiel" in der Champions League am Dienstag gegen Olympiakos Piräus. Nach zuletzt vier Siegen in Folge leistete sich der BVB damit wieder einen Punktverlust, während die Schwaben ihre Position in der Spitzengruppe der Liga verteidigten.

Piszczek erzielt historischen Treffer

Verteidiger Serdar Tasci, der trotz einer Knieprellung auflaufen konnte, erzielte in der 22. Minute den Führungstreffer für den VfB. Es war das erste Gegentor für den deutschen Meister nach 348 Minuten. Für den Ausgleich sorgte Lukasz Piszczek in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Dem polnischen Nationalspieler gelang damit das 1000. Auswärtstor der Dortmunder Bundesliga-Geschichte. Der BVB zeigte über weite Strecken sein strahlendes Liga-Gesicht und überzeugte mit kreativem und raffiniertem Angriffs-Fußball. Nachlässig präsentierte sich jedoch immer wieder einmal die Defensive, die sich in den letzten Spielen eigentlich stabilisiert zu haben schien. Stuttgart deckte besonders in der ersten Halbzeit einige Schwächen auf. Will die Klopp-Elf am Dienstag ihre Chance auf das Weiterkommen in der "Königsklasse" wahren, ist da eine deutliche Steigerung nötig.

BVB startet fulminant

Den Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena bot sich von Beginn an eine temporeiche und hochinteressante Begegnung. Beide Mannschaften suchten schnell und zielgerichtet den Weg in die Offensive, taktische Plänkeleien waren kaum zu sehen. Torchancen gab es so im Überfluss, häufig ging ein Raunen durchs Stadion. Der um 15 Minuten verzögerte Anstoß, der Mannschaftsbus des BVB steckte im Stau, störte die Dortmunder zunächst keineswegs. Die Klopp-Elf setzte dem VfB sofort zu, und die Schwaben hatten großes Glück, nicht schon früh in Rückstand zu liegen. Kurz hintereinander hatten Robert Lewandowski und Mario Götze die Führung auf dem Fuß. Erst traf Lewandowski, der in den letzten drei Spielen fünf Tore erzielt hatte, nur den Pfosten und wenige Sekunden danach verfehlte Götze nur um Zentimeter (3.). Nach sechs Minuten hatte der BVB dann bereits vier gefährliche Torschüsse abgegeben.

Cacau verpasst zweiten Treffer

Stuttgart ließ sich durch den forschen Auftakt der Gäste aber nicht beeindrucken. Christian Molinaro stellte mit einem satten Linksschuss die Fähigkeiten von Roman Weidenfeller auf die Probe (8. ). Kurz darauf verpasste Cacau, der trotz einer Blessur am Gesäßmuskel auflaufen konnte, eine flache Hereingabe nur knapp (9.). Dann leistete sich jedoch die Defensive des Meisters einen groben Aussetzer. Bei einem Freistoß von Tamas Hajnal wurde VfB-Stürmer Martin Harnik regelrecht vergessen. Der Österreicher schoss zwar nur an den Pfosten, doch den Abpraller versenkte Tasci aus kurzer Entfernung. Cacau hätte einen weiteren Patzer fast mit dem 2:0 bestraft, doch sein Kopfball ging knapp vorbei (25.).

Spannung bis zum Schluss

In der Folge wurde Stuttgart immer stärker und erspielte sich sogar ein Übergewicht. Pech hatten die Dortmunder in der 37. Minute, als ihnen Schiedsrichter Manuel Gräfe zu Unrecht einen Elfmeter verweigerte. Götze war im Strafraum von Molinaro gefoult worden. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff stand aber Piszczek nach einem verunglückten Schuss von Shinji Kagawa goldrichtig und schob ein. Dortmund hatte auch nach Wiederbeginn die insgesamt größeren Spielanteile, während der VfB vor allem mit blitzschnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen suchte. Nach einem schönen Solo vergab Kagawa aber freistehend die mögliche Führung (60.). Zuvor war Zdravko Kuzmanovic mit einem präzisen Distanzschuss an Weidenfeller gescheitert (56.). Bis in die Schlussphase blieb das Spiel offen.

Stimmen zum Spiel 


24.10.2011:  

Maza rettet VfB einen Punkt

Verteidiger Maza hat den VfB Stuttgart mit seinem ersten Bundesliga-Tor vor einem Rückschlag bewahrt. Zwar spielten die Schwaben beim 1. FC Nürnberg äußerst schwach, doch sie konnten sich am Ende auf den Mexikaner verlassen, der sechs Minuten vor dem Abpfiff den Endstand zum 2:2 (0:1) erzielte. Für Nürnberg war es das fünfte Spiel in Folge ohne "Dreier", der VfB schiebt sich zumindest vorübergehend auf Platz 3. Timmy Simons hatte den 1. FCN mit seinem dritten Saisontor in Führung (10.) gebracht. Nach einem unfreiwilligen Handspiel von Verteidiger Philipp Wollscheid glückte Zdravko Kuzmanovic per Elfmeter der Ausgleich (61.) für die weitgehend enttäuschenden Gäste, ehe Wollscheid per Kopf das 2:1 erzielte (71.).

VfB anfangs ideenlos

In Nürnberg präsentierte sich der VfB viel zu ideenlos. Während der "Club" lange mit aggressivem Spiel im Mittelfeld und schnellem Umschalten gefiel, hatte Stuttgart nur lange Bälle zu bieten. Die fanden äußerst selten ihr Ziel - zumal Nationalspieler Cacau im Angriff den Alleinunterhalter geben musste. Sturmpartner Pavel Pogrebnyak hatte im Training am Freitag einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk erlitten. Auch Nürnberg hatte personelle Probleme. Neben Außenverteidiger Javier Pinola fehlten die Offensivkräfte Markus Feulner und Christian Eigler. Zudem musste Innenverteidiger Timm Klose zur Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Dominic Maroh. Die Franken kompensierten die schwierige personelle Lage mit mannschaftlicher Geschlossenheit und erspielten sich bald ein Übergewicht. Zwar hatte Stuttgart durch Martin Harnik die erste Torchance, doch nachdem der Österreicher verzogen hatte (7.), kam der FCN.

Simons bleibt im Getümmel cool

VfB-Regisseur Tamas Hajnal musste vor der "Club"-Führung bei zwei aufeinander folgenden Eckstößen am kurzen Pfosten retten. Beim zweiten Mal sprang der Ball Serdar Tasci vor die Füße, der diesen unglücklich in den Rückraum zu Simons spitzelte. Der belgische Nationalspieler traf mit rechts aus acht Metern. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Maza hatte Robert Mak aus rund 14 Metern die beste Gelegenheit zum 2:0 noch vor der Pause, doch sein Schuss verfehlte das Gehäuse klar (23.). In der Folge ließ sich Nürnberg etwas fallen, Stuttgart gestaltete das Spiel ausgeglichener - ohne dabei jedoch allzu gefährlich zu werden. Ein Schuss von Shinji Okazaki nach Kopfballablage von Harnik bildete die Ausnahme, doch der Japaner vergab deutlich (24.).

Kuzmanovic verwandelt sicher

Nach dem Seitenwechsel sank das ohnehin bescheidene Niveau weiter, Strafraumszenen waren äußerst selten. Eine Entscheidung von Schiedsrichter Markus Wingenbach brachte wieder Leben in die Partie. Wollscheid warf sich in einen Schuss von Harnik, der Ball sprang ihm dabei vom Fuß an den Arm - Wingenbach zeigte auf den Punkt. Kuzmanovic, der nach einer Verletzung erst wieder ins Team gerückt war, ließ "Club"-Torhüter Alexander Stephan mit seinem Flachschuss in die rechte untere Ecke keine Chance. Doch der "Club" erholte sich von diesem Rückschlag sehr schnell. Nach einer Freistoßflanke von Marvin Plattenhardt aus dem linken Halbfeld war Wollscheid zur Stelle und stellte den alten Abstand mit seinem zweiten Saisontor wieder her. Maza machte die Hoffnungen der Nürnberger auf das Ende ihrer Durststrecke aber noch zunichte.

Stimmen zum Spiel

Kräfteraubendes Spiel

Ein 2:2 zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart, dabei waren die Nürnberger Spieler waren fast sieben Kilometer mehr unterwegs als die Stuttgarter, allerdings musste der "Club" in der Schlussphase dem kräfteraubenden Spiel Tribut zollen. Hier die Top Facts des Spiels:

•  Der 1. FC Nürnberg ist seit fünf Spielen sieglos und holte dabei nur drei von 15 möglichen Punkten.
•  Nürnberg hat saisonübergreifend nur eins der letzten neun Heimspiele gewonnen, am vierten Spieltag mit 1:0 gegen den Aufsteiger FC Augsburg.
•  Der VfB Stuttgart hat nur eines der letzten sechs Spiele verloren (1:2 gegen den HSV) und holte in diesem Zeitraum gute 13 von 18 möglichen Punkten.
•  Das 1:0 in der zehnten Minute war Stuttgarts schnellstes Gegentor in dieser Saison.
•  Gegen Nürnberg wurden in dieser Saison schon vier Elfmeter gepfiffen - gegen kein anderes Team mehr.
•  Zdravko Kuzmanovic verwandelte alle seine fünf Elfmeter in der Bundesliga.
•  Marvin Plattenhardt und William Kvist kamen jeweils zu ihrem ersten Scorer-Punkt in der Bundesliga, bereiteten das 2:1 bzw. 2:2 vor.
•  Maza erzielte in seinem zehnten Bundesligaspiel sein erstes Tor und sorgte damit zugleich für das 100. Tor einer Auswärtsmannschaft in der laufenden Saison.
•  Stuttgart gab nach der Pause doppelt so viele Torschüsse ab (8) wie in den ersten 45 Minuten (4), bei Nürnberg war es umgekehrt (12 Torschüsse vor der Pause, nur fünf nach dem Wechsel).


17.10.2011: 

Stuttgart schafft Sprung in die Spitzengruppe

Der VfB Stuttgart hat den Sprung in die Spitzengruppe der Bundesliga geschafft. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia besiegte im Nachbarschaftsduell 1899 Hoffenheim mit 2:0 (0:0). Die Schwaben rückten durch den vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen vorübergehend unter die ersten Fünf der Bundesliga. Die nur etwa 60 Kilometer Luftlinie entfernt beheimateten Badener, die in der Bundesliga noch nie gegen den VfB gewonnen haben, sind hingegen nun schon seit drei Spielen ohne Erfolg. Die Führung erzielte der Japaner Shinji Okazaki, der in der 48. Minute ein Zuspiel von Tamas Hajnal aus kurzer Entfernung zum 1:0 nutzte. Es war der dritte Saisontreffer des japanischen Nationalspielers. Der Russe Pavel Pogrebnyak entschied die Partie dann per Elfmeter in der 77. Minute, nachdem er zuvor selbst von Isaac Vorsah gefoult worden war.

Mängel im Kombinationsspiel auf beiden Seiten

Von der VfB-Filiale Hoffenheim war auf dem Platz nicht viel zu sehen. Lediglich drei der sieben Spieler, die einmal das Stuttgarter Trikot getrugen hatten, kamen bei 1899 zum Einsatz. Insgesamt lieferten sich beide Teams nicht den offenen Schlagabtausch, den die Startaufstellungen vermuten ließen. Labbadia und sein Kollege Holger Stanislawski hatten ihre Mannschaften sehr offensiv ausgerichtet, doch Mängel im Kombinationsspiel unterbrachen immer wieder ansehnliche Ansätze. So hatten sowohl die Schwaben als auch die Badener Phasen, in denen sie sich Vorteile erarbeiteten.

Ibisevic feiert Comeback

1899-Coach Stanislawski verstärkte nach dem Rückstand die Offensive sogar noch, indem er Torjäger Vedad Ibisevic einwechselte, der nach langer Verletzungspause sein Saisondebüt feierte. Doch Besserung brachte dieser Wechsel nicht, Ibisevic war die fehlende Spielpraxis anzumerken. Der VfB hatte, beflügelt von zuletzt drei Siegen aus vier Spielen, den besseren Start und auch die erste bemerkenswerte Torchance. Nationalspieler Cacau stand allerdings im Abseits, als er nach einem Schuss von Arthur Boka den Abpraller versenkte (4.). Die Gäste erzielten anfangs dagegen kaum Wirkung. Der VfB war in den ersten 20 Minuten die bestimmende Elf, spielte zielgerichteter und geradliniger. Hoffenheim produzierte zu viele leichte Fehler, um in einen flüssigen Spielrhythmus zu finden. Erst Ryan Babel prüfte VfB-Torhüter Sven Ulreich (21.).

Sigurdsson hat die Führung auf dem Fuß

VfB-Stürmer Pogrebnyak sah wenig später die Gelbe Karte nach einem Foul an Chinedu Obasi. Der Russe hatte den Hoffenheimer von hinten und ohne jede Chance auf eine Ballberührung im Mittelfeld zu Fall gebracht (23.). Gylfi Sigurdsson hätte die Stanislawski-Elf nach einer halben Stunde eigentlich in Führung bringen müssen, doch der Isländer vergab freistehend. Stuttgart hatte inzwischen nachgelassen. Mit einem Blitzstart in die zweite Halbzeit meldete sich die Labbadia-Elf dann jedoch zurück. Bei Okazakis Treffer schlief die Hoffenheimer Defensive kollektiv. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Hajnal reagierte der VfB-Stürmer blitzschnell, die Gäste hingegen schauten nur zu. In der Folge gelangen den Schwaben bis auf das zweite Tor nur noch wenige gefährliche Spielzüge.

Stimmen zum Spiel


15.10.2011:   

Schwaben wollen Aufwärtstrend fortsetzen

Der VfB Stuttgart hat drei der letzten vier Spiele gewonnen - einziger Ausrutscher in diesem Zeitraum war die 1:2-Niederlage im letzten Heimspiel gegen den HSV.

  • Hoffenheim ist gut drauf und beendete am 8. Spieltag die historische Pflichtspiel-Siegesserie der Bayern und trotzte dem Rekordmeister ein 0:0-Remis ab.

    Stuttgart ist gegen Hoffenheim noch ungeschlagen - in sieben Pflichtspielen gegen Hoffenheim gab es drei Siege und vier Unentschieden (inkl. einem 4:3 n.V. im Pokal 2005).

    Hoffenheim ist in seiner Bundesligageschichte nur gegen vier Teams sieglos: gegen Stuttgart, Bayern, Leverkusen und Mainz

    Beide Teams weisen eine fast identische Bilanz auf (vier Siege, ein Remis, drei Niederlagen, zwölf erzielte Tore). Einziger Unterschied: Der VfB kassierte ein Gegentor weniger (sechs) als Hoffenheim (sieben).

    Dieses Derby war in Stuttgart noch nie ausverkauft.

    VfB I gegen VfB II: Gleich sieben ehemalige VfB-Spieler stehen aktuell bei 1899 Hoffenheim unter Vertrag.

    Hoffenheim blieb zuletzt zwei Mal ohne eigenen Treffer - den Vereinsrekord von drei torlosen Spielen in Folge gab es zuletzt im März 2010.

    Im vierten Bundesliga-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim sitzt beim VfB Stuttgart der vierte unterschiedliche Trainer auf der Bank (Babbel, Gross, Keller, Labbadia).

    Auch in der letzten Saison reiste Holger Stanislawski am 9. Spieltag zu einem Auswärtsspiel nach Stuttgart. Damals kassierte er eine 0:2-Niederlage mit St. Pauli.

    Beide Teams gehören zu den konterfreudigsten Teams der Liga.

30.09.2011: 

Effektiver VfB siegt bei harmlosem FCK

Das Ende der Torflaute von Nationalstürmer Cacau hat dem VfB Stuttgart den Sprung auf Platz 4 der Bundesliga beschert und die Sorgen des 1. FC Kaiserslautern im Tabellenkeller vergrößert. Die Schwaben setzten sich dank der Tore des gebürtigen Brasilianers, der erstmals nach 516 Minuten wieder traf (52.), und des ersten Treffers des Niederländers Khalid Boulahrouz seit März 2005 (69.) zum Auftakt des 8. Spieltags 2:0 (0:0) bei den "Roten Teufeln" durch. Durch den Sieg machte der VfB mit 13 Punkten zumindest bis Samstag vier Tabellenplätze gut. Dagegen bleiben die Pfälzer nach der zweiten Niederlage in Folge mit fünf Zählern auf dem 15. Rang und können am Wochenende noch auf die Abstiegsplätze durchgereicht werden.

"...dann komme ich nie wieder zurück!"

Die Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion waren über die Leistung der Lauterer, die in ihrer Bundesliga-Geschichte noch nie so wenig Punkte nach acht Spielen auf dem Konto hatten enttäuscht. "Wir haben heute unser bestes Heimspiel gezeigt", sagte Lauterns Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz: "Wir haben bestimmt zehn oder 14 Torchancen herausgearbeitet. Das ist das, was in den letzten Wochen gefehlt hat. Da fehlt auch das Selbstvertrauen." Boulahrouz war nach seinem ersten Tor seit sechseinhalb Jahren glücklich. "Irgendwann musste das Tor ja kommen", sagte der Niederländer und ergänzte schmunzelnd: "Ich habe vorher gesagt, wenn ich heute kein Tor mache, nehm ich mir ein Taxi und komme nie wieder zurück."

Okazaki zielt drüber

Nach neun Minuten verbuchten die Schwaben, bei denen Kapitän Matthieu Delpierre, Zdravko Kuzmanovic, Georg Niedermeier, Ermin Bicakcik, Johan Audel und Julian Schieber fehlten, die erste Möglichkeit. Der Japaner Shinji Okazaki setzte seinen Schuss aber zu hoch an. Die Gastgeber agierten zunächst vollkommen harmlos. Dennoch hätte die Mannschaft von Trainer Marco Kurz, der in Stuttgart geboren ist und 1990 sein Profidebüt im VfB-Trikot gegen den FCK (0: 1) feierte, nach einer knappen Viertelstunde in Führung gehen können.

Ulreich wieder stark

Lauterns Kapitän Christian Tiffert, der seine Bundesliga-Karriere beim VfB begonnen hatte, scheiterte freistehend am Stuttgarter Torwart Sven Ulreich (14.). Im Anschluss erarbeiteten sich die Pfälzer eine Feldüberlegenheit. Das Gäste-Team von Coach Bruno Labbadia, der als Profi mit den Pfälzern die Meisterschaft (1991) und den DFB-Pokalsieg (1990) feierte, spielte in dieser Phase zu passiv. Richard Sukuta-Pasu (16.) und Thanos Petsos (21.) ließen die Chancen der "Roten Teufel" aber ungenutzt. Ein Schwachpunkt der Schwaben war in dieser Phase der frühere Lauterer Tamas Hajnal, der nach einer auskurierten Verletzung in die Startelf zurückgekehrt war. Auch von Cacau war zunächst nicht viel zu sehen.

Boulahrouz scheitert knapp, Cacau trifft

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Stuttgarter deutlich besser ins Spiel. Zunächst vergab Boulahrouz per Kopf (47.). Dann hatte Cacau aus kurzer Distanz keine Mühe damit, den Ball über die Torlinie zu drücken. An der Vorarbeit des Treffers war der zu Beginn des zweiten Durchgangs stark verbesserte Hajnal mit einem guten Zuspiel auf die Außenposition beteiligt.

Shechter scheitert an Ulreich

Nach dem Rückstand drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Der Israeli Itay Shechter scheiterte aber an Ulreich (67.).

Kurz darauf baute Boulahrouz den Vorsprung der Schwaben durch einen abgefälschten Schuss aus. In der 74. Minute vergab Shechter die Riesenchance zum Anschlusstreffer.

Stimmen zum Spiel


23.09.2011:  

Interimscoach Cardoso stoppt Talfahrt des HSV

Interimstrainer Rodolfo Esteban Cardoso hat den Hamburger SV mit einer wirkungsvollen Kabinenansprache zum ersten Bundesliga-Sieg seit über einem halben Jahr geführt.

Der noch nie abgestiegene "Bundesliga-Dino", dessen Trainer Michael Oenning am Montag entlassen worden war, setzte sich am 7. Spieltag dank einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 2:1 (0:1) bei seinem Lieblingsgegner VfB Stuttgart durch und hat gerade noch rechtzeitig die Einstellung mehrerer Negativrekorde verhindert. Die Hanseaten haben mit dem Sieg zumindest vorübergehend das Tabellenschlusslicht an Aufsteiger FC Augsburg abgegeben.

Lieblingsgegner zur rechten Zeit

Nach dem Rückstand durch den gebürtigen Hamburger Martin Harnik (18.) trafen Jeffrey Bruma (51.) und Robert Tesche (67.) für die Hamburger, die mit nur einem Punkt aus sechs Spielen den schlechtesten Saisonstart ihrer Historie hingelegt hatten. Insgesamt musste der HSV, der zuletzt am 19. März gewonnen hatte (6:2 gegen den 1. FC Köln), saisonübergreifend 13 Spiele auf seinen Sieg warten. Zuletzt gab es vier Pleiten in Folge. 14 Spiele in Folge ohne Sieg und fünf Niederlagen am Stück sind die historischen Negativmarken der Norddeutschen, die gegen keinen aktuellen Bundesligisten so oft gewonnen haben wie gegen VfB (41 Mal).

"Einen ganz anderen HSV gesehen"

"Die Spieler sind Profis genug, sie kennen die Situation. Der Wille, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, war heute zu spüren. Die drei Punkte waren verdient. Ich glaube, das war die Wende, und ich werde auch im nächsten Spiel noch auf der Bank sitzen", meinte HSV-Coach Cardoso und Sportdirektor Frank Arnesen ergänzte: "Die letzten Spiele haben wir nach der Pause nie gut ausgesehen, und jetzt hat sich die Mannschaft in der Kabine gesagt: Jetzt müssen wir kämpfen und Druck machen. Und sie haben es getan. Nach dem 1:1 haben wir einen ganz anderen HSV gesehen."  Die Zuschauer in Stuttgart sahen bereits nach zwölf Sekunden die erste Chance der Schwaben durch Nationalstürmer Cacau. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia, der im April 2010 beim HSV gehen musste, war insgesamt in der Anfangsphase tonangebend. Das Fehlen von Kapitän Matthieu Delpierre, Georg Niedermeier, Ermin Bicakcic, Tamas Hajnal, Johan Audel und Julian Schieber war dem VfB zu Beginn nicht anzumerken.

Harnik nutzt Patzer

Die Hamburger, bei denen Dennis Diekmeier, Michael Mancienne, Ivo Ilicevic und Gojko Kacar fehlten, konzentrierten sich zunächst auf die Defensivarbeit gegen die Stuttgarter, denen es in der Offensive zumeist die Kreativität fehlte. Folglich entwickelte sich eine zunächst langweilige Begegnung. Das änderte sich erst nach knapp 20 Minuten durch einen Fehler des HSV-Torwarts Jaroslav Drobny, den der österreichische Nationalspieler Harnik in Abstaubermanier zu seinem vierten Saisontor nutzte. Kurz darauf traf Cacau nach einem Fehler des Hamburger Verteidigers Slobodan Rajkovic den Pfosten (22. ). Im Anschluss dominierte der VfB die Partie gegen verunsicherte Hamburger, die erst gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel kamen.

Bruma bringt die Wende

Nach dem Seitenwechsel wurden die Hamburger immer stärker. Nach einer Ecke des Türken Gökhan Töre erzielte der Niederländer Bruma per Kopf seine erstes Bundesligator. Dabei sah VfB-Torwart Sven Ulreich unglücklich aus. Kurz darauf vergaben Nationalspieler Dennis Aogo und Töre eine Doppelchance (54.). Vier Minuten später sorgte Kuzmanovic auf der Gegenseite mit einem Freistoß für Gefahr. Tesche brachte den HSV mit einem sehenswerten Treffer schließlich in Front.

Stimmen zum Spiel


16.09.2011:

Harnik entscheidet das Südwest-Derby

Martin Harnik hat dem SC Freiburg mit einem Doppelpack die angestrebte Wiedergutmachung für ihre höchste Bundesligapleite verdorben: Ein Woche nach dem 0:7 bei Bayern München unterlag Freiburg am 6. Spieltag der Bundesliga durch zwei Treffer des Österreichers Harnik (33./73.) mit 1:2 (0:1) im baden-württembergischen Derby gegen den VfB Stuttgart. Die Gastgeber, für die Cisse in der 85. Minute verkürzte, bleiben mit vier Punkten im Tabellenkeller. Dagegen verbesserte sich der VfB mit nunmehr zehn Zählern zumindest bis zum Samstag auf den dritten Rang. 

Cisse scheitert an Ulreich

Die Partie konnte wegen Verkehrsproblemen rund ums Stadion erst mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen werden. Cisse sorgte mit einem Schuss nach 54 Sekunden für das erste Ausrufezeichen. Die Freiburger, die ohne Kapitän Heiko Butscher, Pavel Krmas und Jan Rosenthal auskommen mussten, bestimmten auch im Anschluss das Geschehen. In der 11. Minute scheiterte Cisse per Kopf aus kurzer Distanz an VfB-Torwart Sven Ulreich. Von den Stuttgartern, bei denen Kapitän Matthieu Delpierre, Ermen Bicakcic, Georg Niedermeier, Johan Audel und Julian Schieber fehlten, war in der ersten Viertelstunde des zeitweise hitzigen Derbys kaum etwas zu sehen. Erst in der 16. Minute gab Harnik den ersten geährlichen Schuss ab. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison beide Partien gegen die Schwaben gewonnen hatten, dominierten dennoch weiterhin die Begegnung.

Ferati muss verletzt runter

In der 25. Minute musste der SC allerdings den Verlust von Neuzugang Beg Ferati hinnehmen. Der Schweizer Innenverteidiger, der sich im Zweikampf mit dem Stuttgarter Nationalstürmer Cacau am rechten Knie verletzt hatte, wurde durch den Weißrussen Anton Putsila ersetzt. Das änderte jedoch nichts an der Überlegenheit der Freiburger. Stefan Reisinger scheiterte in der 28. Minute erneut an Ulreich. Besser machte es Harnik auf der Gegenseite.

VfB verpasst die frühe Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel kamen die Stuttgart besser aus der Kabine. Der Serbe Zdravko Kuzmanovic (54.) und Christian Gentner (57.) vergaben aber die Chancen zum Ausbau der Führung. Bei strömendem Regen blieb die Partie in der Folge weiter heftig umkämpft. Der SC drängte auf den Ausgleich, die Gäste lauerten auf Konter. Harnik sorgte mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung, der Anschlusstreffer von Cisse kam zu spät.

Stimmen zum Spiel 


22.08.2011:  

Leverkusen gewinnt in Stuttgart

Der VfB Stuttgart bleibt der Lieblingsgegner von Bayer Leverkusen: Der Vizemeister setzte sich am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga dank des Treffers von Stefan Kießling (28.) mit 1:0 (1:0) bei den Schwaben durch und feierte den 27. Punktspielsieg gegen den VfB. Gegen kein anderes Team konnte Bayer derart oft gewinnen. Auch Nationalstürmer Stefan Kießling bestätigte seinen Ruf als personifizierter Schwabenschreck. Der Torjäger nutzte eine Fehler des Stuttgarter Torwarts Sven Ulreich zum entscheidenden Treffer. Kießling erzielte in den zurückliegenden fünf Partien gegen den VfB acht Tore. Stuttgarts Khalid Boulahrouz (90.+1) sah die Gelb-Rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens. Die Leverkusener bestimmten in der Anfangsphase das Geschehen. Trotz der großen Hitze waren die Gäste, bei denen neben Nationaltorwart Rene Adler auch Ersatzkeeper Fabian Giefer, Bastian Oczipka und Tranquillo Barnetta fehlten, das aktivere Team. Besonders agil zeigte sich Kapitän Simon Rolfes, der für Ballack spielte. Der bis zum Jahresende von Stuttgart nach Leverkusen ausgeliehene Torwart Bernd Leno hatte zunächst nichts zu tun.

VfB mit schwachem Beginn

Die Stuttgarter wirkten zu Beginn unkonzentriert. Die Mannschaft von Bruno Labbadia, der die Leverkusener in der Saison 2008/09 betreute, leistete sich zahlreiche Fehler im Spielaufbau. Allerdings konnten sich auch die Leverkusener trotz ihres gefälligen Spiels zunächst keine Chancen erarbeiten. Das Team des neuen Trainers Robin Dutt konnte erst in der 14. Minute durch einen Kopfball von Innenverteidiger Ömer Toprak ein wenig Gefahr verbreiten. Zwei Minuten später musste auf der Gegenseite erstmals Leno bei einem Schuss von Nationalstürmer Cacau eingreifen. Nach knapp 20 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes, aber schwaches Spiel. Den Akteuren auf beiden Seiten schien die Hitze große Probleme zu bereiten, temporeiche Szenen waren Mangelware. Auch der Treffer Kießlings resultierte nicht aus einem gelungenen Angriff, sondern aus einem Patzer Ulreichs. Der Keeper ließ einen Schuss des Tschechen Michal Kadlec nach vorne abprallen, Kießling staubte ab.

Stuttgart offensiv harmlos

Nach dem Rückstand agierte der VfB hektisch. Die Stuttgarter fanden kein Mittel gegen die starke Defensive der Gäste. Die Leverkusener hätten die Schwäche der Gastgeber noch vor der Pause zu einem zweiten Treffer nutzen können, in der Offensive fehlte aber die nötige Entschlossenheit. Zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Stuttgarter mit größerem Elan aus der Kabine, die Hektik und Ungenauigkeit im Offensivspiel blieb den Schwaben allerdings treu. Da sich die Leverkusener gleichzeitig auf die Verwaltung des Vorsprungs konzentrierten und nur selten zu gefährlichen Kontern ansetzten, blieb das Niveau der Partie überschaubar. Der Leverkusener Sidney Sam vergab in dieser Phase die beste Gelegenheit (56.).

Stimmen zum Spiel 


15.08.2011:  

Keine weitere Überraschung

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart haben den möglichen Sprung an die Tabellenspitze der Bundesliga verpasst. Nach ihren überzeugenden Siegen zum Saisonstart trennten sich beide Teams im direkten Duell 1:1 (0: 0). Mit vier Punkten bleiben sowohl Gladbach als auch Stuttgart nach zwei Spieltagen im Vorderfeld der Tabelle. Kapitän Filip Daems brachte die Borussia in der 67. Minute per Foulelfmeter zunächst in Führung. William Kvist hatte zuvor Nationalspieler Marco Reus im Strafraum zu Fall gebracht. Fast im Gegenzug gelang Cacau in seinem 250. Bundesliga-Spiel der Ausgleich (71.). Damit hat Gladbach nur einen der vergangenen 27 Vergleiche mit dem VfB gewonnen. In der 80. Minute sah Gladbachs Verteidiger Roel Brouwers wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Viel Tempo zu Beginn

Die beiden Fast-Absteiger der vergangenen Saison boten den Zuschauern im Borussia-Park eine temporeiche Begegnung, in der die Gastgeber zunächst das aktivere Team waren. Die Elf von Trainer Lucien Favre präsentierte sich zu Spielbeginn laufstärker als der VfB, musste den Schwaben aber mit zunehmender Spieldauer das Feld überlassen. Die erste gute Chance hatte Nationalspieler Marco Reus schon in der 2. Minute. Nach einem weiten Pass in die Spitze tauchte der Nationalspieler frei vor VfB-Schlussmann Sven Ulreich auf, sein Heber landete knapp neben dem Tor. Auf der Gegenseite schob Christian Gentner nach schönem Zuspiel von William Kvist den Ball aus 13 Metern wenige Zentimeter am Tor vorbei (17.).

Mit Bobadilla, ohne Stranzl
 

Gladbach begann wie schon beim 1:0-Coup bei Bayern München ohne Neuzugang in der Startelf. Für den verletzten Stürmer Igor de Camargo, der in München das Siegtor erzielt hatte, kam Rückkehrer Raul Bobadilla zu seinem Saisondebüt. Erneut passen musste zudem Innenverteidiger Martin Stranzl. Auf der Gegenseite schickte Bruno Labbadia die bewährte Elf vom 3:0 gegen Schalke auf das Feld, der angeschlagene Martin Harnik meldete sich rechtzeitig fit.

Cacau gleicht aus

Nach dem Seitenwechsel verlor Gladbach seine spielerische Linie und gab ohne Not das Mittelfeld preis. Der VfB zeigte sich in den Zweikämpfen wacher und strahlte besonders bei seinen schnellen Kontern stets Torgefahr aus. Nationalspieler Cacau verpasste (52.) ebenso wie wenig später Zdravko Kuzmanovic (53.), der im erst 19 Jahre alten Schlussmann Marc-Andre ter Stegen seinen Meister fand. In der Schlussphase sorgte Daems für die Führung, doch wenig später nutzte Cacau die Vorarbeit von Gentner zum 1:1.

Facts zum Spiel:

• Wie in den letzten beiden Spielzeiten hat Gladbach nach zwei Spieltagen vier Punkte auf dem Konto.
• Letzte Saison war Stuttgart mit drei Niederlagen gestartet - jetzt haben die Schwaben nach zwei Spieltagen schon vier Punkte auf dem Konto.
• Stuttgart gab deutlich mehr Torschüsse als Gladbach ab (13:9), auch in der Gefahrzone Strafraum waren die Gäste überlegen, hier kam Stuttgart fünfmal und Gladbach nur dreimal zum Abschluss.
• Erzielte Stuttgart am ersten Spieltag beim 3:0 gegen Schalke mit 14 Torschüssen noch drei Tore, fehlte diese Effektivität in Gladbach.
• Roel Brouwers beging zwei Fouls, sah jeweils die Gelbe Karte, kassierte seinen zweiten Bundesliga-Platzverweis. Nach der Roten Karte im September 2010 beim 2:2 in Schalke sah Brouwers nun erstmals die Ampelkarte.
• Cacau war in seinem 250. Bundesliga-Spiel ein echter Aktivposten: Der Angreifer gab von allen Spielern des Spiels die meisten Torschüsse ab (fünf). Zum Vergleich: Raul Bobadilla und Mike Hanke kamen zusammen auf zwei Torschüsse.
• Filip Daems verwandelte auch seinen achten Bundesliga-Elfmeter.
• Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia begann in Gladbach mit derselben Startelf, die am ersten Spieltag 3:0 gegen Schalke gewann.
• Gladbachs Mathew Leckie feierte sein Bundesliga-Debüt, wurde für die letzten 13 Minuten eingewechselt. 

Stimmen zum Spiel 


09.08.2011:

Andreas Hinkel trainiert beim VfB mit

Stuttgart - Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel hält sich seit Dienstag bei seinem früheren Verein VfB Stuttgart fit. Der 29 Jahre alte und seit einem Monat vereinslose Rechtsverteidiger nimmt auf vorerst unbestimmte Zeit am Training des Fußball-Bundesligisten teil. „Es fühlt sich schön an, beim VfB wieder auf dem Platz zu stehen. Ich war 14 Jahre hier als Spieler, stamme aus der Region und bin seit fast 20 Jahren Mitglied“, sagte Hinkel. Die Chancen auf eine dauerhafte Rückkehr zum VfB sind für ihn aber eher gering. „Im Fußball kann man nie etwas ausschließen. Aber wir wollen vernünftig mit Andi umgehen und machen ihm deshalb keine Versprechungen“, sagte Sportdirektor Fredi Bobic.

Kreuzbandriss vor einem Jahr

Die Stuttgarter sehen sich auf der rechten Abwehrseite mit Khalid Boulahrouz und Stefano Celozzi „gut aufgestellt“, wie Bobic betonte. „Das Thema Hinkel wurde von außen aufgebaut, das hat Andreas nicht verdient. Alles andere werden die nächsten Wochen zeigen“, meinte er. Der 21-fache Nationalspieler spielte bis 2006 für den VfB. Anschließend wechselte er zum FC Sevilla und 2008 weiter zu Celtic Glasgow. In der vergangenen Saison bestritt Hinkel allerdings kein Spiel mehr für den schottischen Traditionsclub, da er sich im August 2010 im Training einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Sein im Juni ausgelaufener Vertrag bei Celtic wurde nicht mehr verlängert. „Die Situation zuletzt war nicht einfach für mich“, sagte Hinkel. „Ich musste alleine trainieren und mich motivieren. Mir fehlt noch die Spritzigkeit nach meiner langen Verletzung. Jetzt will ich möglichst schnell wieder mein Toplevel erreichen.“ 


08.08.2011:

Tolle 3:0 Parade des VfB Stuttgart

Stuttgart - Partystimmung in Stuttgart: Der VfB feierte beim 3:0 (1:0) gegen Schalke 04 nicht nur einen perfekten Start in die neue Bundesliga-Saison, sondern auch eine erfolgreiche Einweihung seines fertiggestellten Stadions. Cacau in der 37., Martin Harnik in der 56. und Shinji Okazaki in der 89. Minute erzielten am Samstag die Tore für den VfB. 60.000 Zuschauer kamen in der zwei Jahre lang für rund 60 Millionen Euro zum reinen Fußball-Stadion ausgebauten Mercedes-Benz Arena aus dem Feiern gar nicht mehr heraus.

Stadion mit Guido Buchwald und Karlheinz Förster eingeweiht

Der Festtag hatte diesmal schon vor dem Spiel begonnen, als die Stuttgarter ihr Stadion mit einem rot-weißen Fahnenmeer und Altstars wie Guido Buchwald oder Karlheinz Förster einweihten. Die Mannschaft tat anschließend auch alles dafür, um diese Stimmung möglichst lange zu konservieren. Der VfB begann mit großer Leidenschaft und hohem Tempo und setzte die Schalker früh unter Druck. Chancen für Harnik (12.) und zweimal Cacau (14./20.) waren der Lohn für diesen engagierten Start in die neue Saison. Der Pokalsieger brauchte deutlich länger, um seine anfängliche Unsicherheit und Zaghaftigkeit abzulegen. Wenn Schalke einmal vor das VfB-Tor kam, wurde es auch gleich gefährlich - so bei den Chancen von Alexander Baumjohann (17.) und Kyriakos Papadopoulos (25.). Richtig in den Griff bekamen die Gäste das Spiel aber ausgerechnet erst in jener Phase, als die Stuttgarter doch noch in Führung gingen: Nach einem Eckball von Tamas Hajnal drückte Cacau eine Kopfballvorlage von Verteidiger Maza aus kurzer Entfernung über die Linie.

Labbadias Mannschaft wirkte eingespielter

Der Mexikaner Maza war neben dem starken Dänen William Kvist nur einer von zwei Neuzugängen, die VfB-Coach Bruno Labbadia von Beginn an spielen ließ. Seine Mannschaft wirkte deshalb auch ohne sechs verletzte Profis etwas eingespielter. Bei Schalke standen gleich fünf neue Gesichter auf dem Platz. Dazu zählte Torwart Ralf Fährmann, der einen fehlerlosen Neuer-Nachfolger gab, und überraschend auch Jermaine Jones. Mehr als acht Monate nach seinem bis dato letzten Bundesliga-Einsatz (0:5 in Kaiserslautern) lief der zuletzt an die Blackburn Rovers ausgeliehene und eigentlich als Verkaufskandidat geltende US-Nationalspieler im Mittelfeld auf.

Harniks nimmermüder Einsatz wird belohnt

Die Gäste kamen noch einmal engagiert aus der Kabine, erreichten damit aber nicht mehr viel. Während Stürmerstar Raúl und insbesondere Rückkehrer Lewis Holtby völlig blass blieben, machte der VfB durch Harniks Kopfballtor zehn Minuten nach der Pause schnell alles klar. Der Österreicher war in der ersten Halbzeit noch durch zahlreiche Ballverluste und Abseits-Stellungen aufgefallen, bei diesem Treffer zahlte sich sein nimmermüder Einsatz allerdings aus. Den harmlosen Schalkern fehlten die Mittel, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die beste Gelegenheit dazu vergab Jan Moravek, als er aus kurzer Distanz an Sven Ulreich scheiterte (75.). Okazaki setzte auf der Gegenseite mit einem Traumtor den Schlusspunkt.

Stimmen zum Spiel 


26.07.2011:

Hiobsbotschaft für Georg Niedermeier

Die schlechte Nachricht ereilte Georg Niedermeier am Montag nach einer Kernspintomographie von Mannschaftsarzt Raymond Best. Die Diagnose lautet: Anfangsstadium eines Ermüdungsbruchs im rechten Oberschenkelknochen oberhalb des Kniegelenks. "Der Ermüdungsbruch wurde noch in einem frühen Stadium erkannt. Dennoch beträgt die Ausfallzeit aller Voraussicht nach sechs bis acht Wochen", so Dr. Best.
Georg Niedermeier muss in den nächsten Wochen längere Strecken auf Krücken zurücklegen und das Kniegelenk entlasten.
 

 

 

 

 


15.07.2011:  

VfB verpflichtet Maza

Der VfB Stuttgart hat Maza, der mit vollständigem Namen Francisco Javier Rodríguez Pinedo heißt, vom PSV Eindhoven verpflichtet. Der mexikanische Nationalspieler unterzeichnete nach erfolgreich absolvierter sportärztlicher Untersuchung einen Vertrag bis 2014. Maza wechselte 2008 von Guadalajara nach Holland und bestritt für den PSV Eindhoven 60 Ligaspiele. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Sportdirektor Fredi Bobic: "Mit Maza ist es uns gelungen, einen erfahrenen Innenverteidiger zu verpflichten. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Matthieu Delpierre wollten wir auf dieser Position noch eine Option haben. Maza kennt den europäischen Fußball bestens, wird keine lange Anlaufzeit benötigen und unserer Mannschaft deshalb weiterhelfen. Wir haben uns über ihn im Vorfeld des Wechsels auch mit Pavel Pardo ausgetauscht, der ihn uns ausdrücklich empfohlen und damit die Eindrücke unseres Scouting bestätigt hat."

Maza: "Der VfB ist ein großer Verein mit einem hohen Stellenwert in Deutschland und Europa. Ich habe mich mit Fredi Bobic und Bruno Labbadia unterhalten. Ihre Ideen und ihr Konzept gefallen mir. Für mich ist der Wechsel von Eindhoven zum VfB eine neue sportliche Herausforderung. Ich möchte mich möglichst schnell an die Mitspieler und die Spielweise in der Bundesliga gewöhnen und der Mannschaft dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen."

 

 

Old Warriors 2003  |  webmaster@old-warriors.de