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23.05.2015: Der Ritt auf der Rasierklinge - Chronologie der Saison 2014/2015:

Hinter dem VfB Stuttgart liegt ein Drama in 34 Akten. 34-mal zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Himmel und Hölle. Startpunkt 24. August 2015, Ende 23. Mai 2015. Was ist in den neun Monaten dazwischen passiert?

 

1. Spieltag 1:1 in Mönchengladbach, 10. Platz. Wie schon oft in der Runde zuvor gibt der VfB wieder kurz vor Schluss den schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand.

Die StZ-Schlagzeile Neue Saison, alte Schwächen

Das Zitat „Auf dem Papier ist der VfB eine gute Mannschaft – das ist keine Frage.“ (der Gladbacher Trainer Lucien Favre )

 

2. Spieltag 0:2 gegen Köln, 16. Platz. Planlos und willenlos ergeben sich die Spieler ihrem Schicksal. Schon jetzt kommen die schlimmsten Befürchtungen auf.

Die StZ-Schlagzeile Willkommen in der Realität

Das Zitat „Wenn die Spieler nichts dazulernen, wird es wieder ganz eng für uns.“ (der VfB-Trainer Armin Veh)

 

3. Spieltag 0:2 bei Bayern, 17. Platz. Der VfB bringt in der ganzen Partie keinen vernünftigen Spielzug zustande und schießt kein einziges Mal wenigstens halbwegs gefährlich auf das Münchner Tor.

Die StZ-Schlagzeile Die Suche nach einem Hoffnungsschimmer

Das Zitat „Das Offensivspiel ist unsere größte Baustelle.“ (der VfB-Offensivspieler Martin Harnik)

 

4. Spieltag 0:2 gegen Hoffenheim, 18. Platz. Den Gästen aus dem Kraichgau genügt sogar eine unterdurchschnittliche Leistung zum Sieg. Der VfB wirkt konfus.

Die StZ-Schlagzeile Mit dem Rücken zur Wand

Das Zitat „Davonlaufen kann jeder.“ (der VfB-Manager Fredi Bobic)

 

5. Spieltag 2:2 in Dortmund, 17. Platz. Vor dem Anpfiff wird Fredi Bobic entlassen. Wie zum Auftakt in Gladbach verschenkt der VfB wieder zwei Punkte – dieses Mal sogar nach einer 2:0-Führung.

Die StZ-Schlagzeile Bobic wird aus dem Spiel genommen

Das Zitat „Die Analyse der sportlichen Entwicklung hat zu der Überzeugung geführt, dass wir in der Managerfrage handeln müssen.“ (der VfB-Präsident Bernd Wahler)

 

6. Spieltag 1:0 gegen Hannover, 15. Platz. Mit Ach und Krach zittert sich die Elf zum ersten Saisonerfolg. Im Tor steht Thorsten Kirschbaum für Sven Ulreich.

Die StZ-Schlagzeile Wieder Grund zum Jubeln

Das Zitat „Ich bin ein Überzeugungstäter.“ (Veh zum Torwartwechsel)

 

7. Spieltag 2:3 bei Hertha BSC, 16. Platz. Mit „Not gegen Elend“ lässt sich das Niveau dieser Partie wohl treffend beschreiben. Der VfB kommt nicht vorwärts.

Die StZ-Schlagzeile Die Fehler im Stuttgarter System

Das Zitat „Nach der Führung haben wir uns zu sicher gefühlt.“ (der VfB-Spieler Moritz Leitner)

 

8. Spieltag 3:3 gegen Leverkusen, 15. Platz. In der ersten Hälfte wird der VfB vorgeführt. Es steht 0:3. In der zweiten Hälfte wird Bayer vorgeführt. Ende 3:3.

Die StZ-Schlagzeile Die wundersame Welt des Fußballs

Das Zitat „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ (die VfB-Fans in der ersten Hälfte)

 

9. Spieltag 5:4 in Frankfurt, 14. Platz. Jeder Schuss ein Treffer – so lautet das Motto der 90 Minuten. Von Stabilität ist der VfB weiter entfernt denn je.

Die StZ-Schlagzeile Achterbahnfußball – mit Absturzgefahr

Das Zitat „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir solche Spiele immer noch herumreißen.“ (der VfB-Kapitän Christian Gentner)

 

10. Spieltag 0:4 gegen Wolfsburg, 15. Platz. Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg, weil auch der VfB viele Chancen hat. Aber die Klasse des Gegners setzt sich durch.

Die StZ-Schlagzeile Die Fehlerkette reißt nicht ab

Das Zitat „Es war ein tolles Fußballspiel.“ (der Wolfsburger Trainer Dieter Hecking)

 

11. Spieltag 0:2 in Bremen, 18. Platz. Das Team verliert, weil die Spieler bei zwei Standardsituationen unkonzentriert sind – was Veh mächtig ärgert.

Die StZ-Schlagzeile Der Frust über die Fehler sitzt tief

Das Zitat „Einige sind noch zu grün hinter den Ohren.“ (Veh)

 

12. Spieltag 0:1 gegen Augsburg, 18. Platz. Veh wechselt im Tor wieder zu Ulreich zurück – und verkündet am Tag danach seinen Abgang aus Stuttgart.

Die StZ-Schlagzeile Der nächste Schritt Richtung Abgrund

Das Zitat „Das ist eine ganz brenzlige Situation.“ (der VfB-Präsident Bernd Wahler)

 

13. Spieltag 4:1 in Freiburg, 16. Platz. Im ersten Spiel unter seinem neuen Trainer Huub Stevens ist der VfB zunächst klar unterlegen – und gewinnt dann deutlich.

Die StZ-Schlagzeile Der neue VfB – mit Glück und Können

Das Zitat „Bei einem neuen Trainer ist fast immer so ein Effekt da.“ (Harnik)

 

14. Spieltag 0:4 gegen Schalke, 18. Platz. Die Mannschaft ist von allen guten Geistern verlassen und liegt schon nach 20 Minuten mit 0:3 hinten.

Die StZ-Schlagzeile Im Angesicht des Grauens

Das Zitat „Es ist bitter, was wir unseren Zuschauern zumuten.“ (der VfB-Sportdirektor Jochen Schneider)

 

15. Spieltag 1:1 in Mainz, 18. Platz. Der VfB hat Glück, dass sein Gegner fahrlässig mit den vielen Chancen umgeht – und dass er eine der wenigen Gelegenheiten nutzt.

Die StZ-Schlagzeile Der Strohhalm ist ein krummes Ding

Das Zitat „Ich hoffe, dass mein Tor der Mannschaft in dieser schwierigen Lage hilft.“ (der VfB-Stürmer Filip Kostic)

 

16. Spieltag 1:0 in Hamburg, 15. Platz. Bernd Wahler sagt hinterher, dass er noch nie in der Bundesliga ein so schlechtes Team wie den HSV gesehen hat.

Die StZ-Schlagzeile Letzte Ausfahrt Paderborn

Das Zitat „Wir dürfen nicht glauben, dass das ein Befreiungsschlag war.“ (der VfB-Verteidiger Florian Klein)

 

17. Spieltag 0:0 gegen Paderborn, 15. Platz. Das Team schafft es nicht, den biederen Gegner unter Druck zu setzen – spielerische Magerkost.

Die StZ-Schlagzeile Die Trauerspiele von Bad Cannstatt

Das Zitat „Ich kann die Mannschaft auch nicht ändern.“ (Stevens)

 

18. Spieltag 0:1 gegen Mönchengladbach, 17. Platz. Nach der Winterpause geht es so weiter wie es vor der Winterpause aufgehört hat – ohne Ideen und Esprit.

Die StZ-Schlagzeile Aus dem Stuttgarter Neustart wird nichts

Das Zitat „Die Situation ist für die Jungs nicht einfach.“ (Stevens)

 

19. Spieltag 0:0 in Köln, 16. Platz. Stevens schickt eine extrem defensiv eingestellte Elf aufs Feld und operiert nur mit einem echten Stürmer.

Die StZ-Schlagzeile Ein Punkt, der nicht richtig weiterhilft

Das Zitat „Der Kampf um den Klassenerhalt bedeutet: Ruhe bewahren.“ (der neue Manager Robin Dutt)

 

20. Spieltag 0:2 gegen Bayern, 18. Platz. Den Gästen genügt der Schongang. Wie schon beim Hinspiel bringt der VfB das Gehäuse der Münchner kaum in Bedrängnis.

Die StZ-Schlagzeile Die Zeit der Endspiele naht

Das Zitat „Darf ich bitte mitspielen – ich bin nicht schlechter als Ibisevic.“ (Plakat eines VfB-Fans im Stadion)

 

21. Spieltag 1:2 in Hoffenheim, 18. Platz. Der VfB versteht es nicht, Kapital aus den Schwächen des Gegners zu schlagen. Stevens wirkt hinterher angeschlagen.

Die StZ-Schlagzeile Keine Impulse, keine Punkte

Das Zitat „Uns ist klar, dass es jetzt unruhig werden kann.“ (der VfB-Kapitän Christian Gentner)

 

22. Spieltag 2:3 gegen Dortmund, 18. Platz. Stevens stellt nur einen Stürmer in die Anfangsformation. Deshalb kommt es danach zum Krisengespräch mit Dutt.

Die StZ-Schlagzeile Der nächste Schritt in Richtung zweite Liga

Das Zitat „Wir hätten nicht so viele leichte Fehler machen dürfen.“ (Dutt)

 

23. Spieltag 1:1 in Hannover, 18. Platz. Der VfB tritt offensiver auf und versucht erstmals seit Wochen, Akzente zu setzen. Aber Harnik wird vom Platz gestellt.

Die StZ-Schlagzeile Einerseits verbessert, andererseits enttäuscht

Das Zitat „Ich habe den Konflikt nicht gesucht.“ (Harnik)

 

24. Spieltag 0:0 gegen Hertha BSC, 18. Platz. Der VfB ist überlegen, doch echte Chancen haben Seltenheitswert. Der Sturm ist harmlos.

Die StZ-Schlagzeile Huub Stevens bleibt

Das Zitat „Ich lasse mir nicht von außen sagen, was ich zu tun habe.“ (Dutt)

 

25. Spieltag 0:4 in Leverkusen, 18. Platz. Der VfB fängt stark an – und lässt noch stärker nach. Fast ohne Gegenwehr fallen die Gegentore.

Die StZ-Schlagzeile Auflösungserscheinungen beim VfB

Das Zitat „Der VfB gehört einfach in die Bundesliga.“ (Bayer-Torwart Bernd Leno)

 

26. Spieltag 3:1 gegen Frankfurt, 18. Platz. Die erste Hälfte ist so ziemlich das Schlechteste, was der VfB in dieser Saison zeigt – und das will etwas heißen. Aber dann gelingt die Wende.

Die StZ-Schlagzeile Drei Glücksmomente für ein Halleluja

Das Zitat „Jetzt dürfen wir uns einen Tag freuen.“ (der VfB-Stürmer Daniel Ginczek)

 

27. Spieltag 1:3 in Wolfsburg, 18. Platz. Spielerisch geht es aufwärts, da das Team dem Gegner lange ebenbürtig ist. Aber die Fehlerquote ist nach wie vor zu hoch.

Die StZ-Schlagzeile Das Sehnsuchtsziel Relegation

Das Zitat „Die Jungs leben!“ (Stevens)

 

28. Spieltag 3:2 gegen Bremen, 17. Platz. Der Trend der vergangenen beiden Partien wird fortgesetzt. Im Angriffsspiel gibt es deutliche Verbesserungen.

Die StZ-Schlagzeile Der Stuttgarter Mutmacher

Das Zitat „Auf uns warten jetzt noch sechs weitere Endspiele.“ (Ginczek)

 

29. Spieltag 1:2 in Augsburg, 17. Platz. Der VfB stellt eigentlich die stärkere Mannschaft. Die Offensive findet sich zunehmend, aber individuelle Aussetzer führen erneut zur Niederlage.

Die StZ-Schlagzeile Die verpasste Chance

Das Zitat „Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie psychisch stabil ist.“ (Dutt)

 

30. Spieltag 2:2 gegen Freiburg, 18. Platz. Der Schulterschluss mit den Anhängern wird immer sichtbarer. Aber trotz der gewaltigen Unterstützung gibt das Team eine 2:0-Führung noch aus der Hand.

Die StZ-Schlagzeile Die nächste Stufe der Eskalation

Das Zitat „Ich habe gegen eine Wand geredet.“ (Stevens)

 

31. Spieltag 2:3 in Schalke, 18. Platz. Die Mannschaft verpasst erneut die Trendwende. Sie führt mit 2:1 und dominiert den Gegner, der am Ende aber gewinnt. Nun scheint der Abstieg fast unausweichlich.

Die StZ-Schlagzeile Die ersten Lichter gehen aus

Das Zitat „Jetzt müssen wir noch neun Punkte holen.“ (der VfB-Verteidiger Florian Klein)

32. Spieltag 2:0 gegen Mainz, 18. Platz. Der VfB profitiert von der Rückkehr des lange verletzten Spielmachers Daniel Didavi, der das Führungstor erzielt.

Die StZ-Schlagzeile Ohne Aussetzer ins Herzschlagfinale

Das Zitat „In der Tabelle ist es da unten gerade richtig kuschlig.“ (Dutt)

 

33. Spieltag 2:1 gegen den HSV, 16. Platz. Die Stimmung ist fast so begeisternd wie 2007 beim Gewinn der Meisterschaft. Der VfB hat alles wieder in der eigenen Hand.

Die StZ-Schlagzeile Der VfB verdient sich sein Finale

Das Zitat „Die Mannschaft hat einen guten Charakter.“ (Gentner)

 

34. Spieltag 2:1 in Paderborn, 14. Platz. Die StZ-Schlagzeile Das Tor zur Zukunft

Das Zitat „Wir standen die ganze Saison zu Recht unten – jetzt stehen wir zu Recht in der ersten Liga!“ (Harnik)

Der VfB ist gerettet!


23.03.2015:

Daniel Ginczeks Doppelpack lässt wieder hoffen

Der VfB Stuttgart hat seine Negativ-Serien dank Daniel Ginczek beendet und im Abstiegskampf den dringend benötigten Befreiungsschlag gelandet. Die Schwaben gewannen trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung gegen Eintracht Frankfurt mit 3:1 (0:0) und haben im Tabellenkeller zumindest den Anschluss hergestellt. Für den VfB war es nach zuletzt neun Spielen ohne Sieg der erste Dreier. Vor allem besiegten die Schwaben nach knapp einem halben Jahr endlich ihren Heimfluch. Im zehnten Spiel nach dem 1:0 gegen Hannover am 27. September 2014 gelang der erste Erfolg vor eigenem Publikum.

Ginczek mit seinem ersten Doppelpack

Der Held des Tages war der lange Zeit verletzte Ginczek. Der 24-Jährige glich in der 64. Minute zunächst die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung der Eintracht durch Haris Seferovic (51.) aus. Nur zwei Minuten später traf Ginczek nach starker Vorarbeit von Alexandru Maxim zum umjubelten 2:1. Maxim sorgte dann für die Entscheidung (80.), Filip Kostic hatte glänzend aufgelegt.

Überzeugen konnte der VfB allerdings nicht. Vor allem in der ersten Hälfte traten die Stuttgarter wie ein Absteiger auf. Frankfurt nutzte allerdings die Überlegenheit und seine Chancen nicht aus und verpasste dadurch den Anschluss an die Europa-League-Plätze.

Der VfB in Hälfte eins fahrig

Im Gegensatz zum Hinspiel-Spektakel, das der VfB mit 5:4 gewonnen hatte, sahen die 48.500 Zuschauer diesmal über weite Strecken nur Fußball-Magerkost. Stuttgart merkte man von Beginn an die prekäre Situation deutlich an. Zwar agierten die Schwaben mit viel Kampf, aber noch mehr Krampf. Kaum ein Ball fand den eigenen Mitspieler. Der VfB spielte fahrig, fast ängstlich.

Die Eintracht hatte dadurch im Mittelfeld ein Übergewicht und weitgehend leichtes Spiel - und die deutlich klareren Aktionen in der Offensive. Im Abschluss fehlte bei Chancen durch Takashi Inui, Seferovic und Torjäger Alexander Meier jedoch die letzte Konsequenz oder das nötige Glück. Stuttgart hatte nach vorne in der ersten Hälfte dagegen gar nichts zu bieten. Kurz nach dem Wechsel folgte dann die kalte Dusche für den VfB. Bastian Oczipka konnte fast unbehindert flanken, Seferovic nutzte die Konfusion in der VfB-Abwehr und traf aus kurzer Distanz. Der VfB gab jedoch nicht auf und wurde duch Ginczeks erste Treffer für den VfB belohnt.

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Spielanalyse:

 


16.03.2015:

Kurz und schmerzlos: 30 Minuten sehr gut gespielt, dann ein chaotisches Gegentor und der VfB bricht zusammen. Traurig aber wahr.

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Spielanalyse:


13.03.2015:

Fehleinkäufe und vergessene Spieler

Der VfB Stuttgart hat in den vergangenen 20 Jahren viele Spieler kommen und gehen sehen. In unserer Fotostrecke haben wir eine Auswahl von mehr als 30 Spielern, die Fehleinkäufe waren oder die man fast schon vergessen hat. An Pavel Pardo, Krassimir Balakov oder Zvonimir Soldo können sich wohl noch alle Fans des VfB Stuttgart erinnern. Doch was ist mit den ganzen Fehleinkäufen der letzten 20 Jahre? Oder mit Spielern, die man schon längst wieder vergessen hat, dass es sie jemals beim Bundesligisten gab?

Kennen Sie noch Srgjan Zaharievski, Mario Carevic oder Mitko Stojkovski? Ja, diese Spieler haben in der Vergangenheit alle für den VfB Stuttgart in der Bundesliga gespielt. In unserer Fotostrecke haben wir mehr als 30 Spieler rausgesucht, die man beim VfB wohl lieber nicht hätte spielen sehen. Klicken Sie sich durch.

Die Gurken- / und Missverständnisliste ... oje oje


11.03.2015:

Vorbericht


09.03.2015:

Fahne ausrollen ... noch sind wir dabei, torloses Remis aber zu wenig

Bundesliga-Schlusslicht VfB Stuttgart ist im Abstiegskrimi gegen Hertha BSC nicht über ein torloses Remis hinausgekommen. Der VfB bleibt nach dem achten sieglosen Spiel hintereinander damit auf dem letzten Tabellenplatz.

Aber auch für die Berliner ist die Lage weiterhin prekär. Der Teilerfolg in Stuttgart war nicht genug, um sich aus dem Bundesliga-Keller zu befreien. Der Abstand zum VfB bleibt bei lediglich fünf Punkten.

VFB engagiert aber selten gefährlich

Der VfB war zwar engagiert, aber unterm Strich wie so oft offensiv wenig gefährlich. Aus durchaus vorhandenen Drangphasen schlug die Elf von Stevens deshalb nicht das nötige Kapital. Hertha dagegen hielt lange an seinem Defensivkonzept fest, riskierte offensiv aber nicht genug.

Die Schwaben begannen das Schlüsselduell leidenschaftlich, aber gleich auch etwas übereifrig. Manch gut gemeinter Offensivansatz fiel diesem unkontrollierten Bemühen zum Opfer. Die Berliner setzten aus ihrer verhaltenen Grundordnung mit schnellen Gegenstößen auf die Beweglichkeit ihrer einzigen Spitze Salomon Kalou. Bei Stuttgart suchte vor allem Alexandru Maxim die Verantwortung für das Angriffsspiel, doch auch der Rumäne vermochte sich zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Der Begegnung des schwächsten Heimteams gegen die schwächste Auswärtsmannschaft wurde so zu einem Geduldsspiel, in dem VfB-Flügelstürmer Timo Werner (14.) die erste große Möglichkeit ausließ. Stevens, der den fünfmaligen Meister im Vorjahr noch vor dem Sturz in die 2. Bundesliga bewahrt hatte, ersetzte 160 Tage nach dem bisher einzigen VfB-Sieg im eigenen Stadion (27. September gegen Hannover) den gesperrten Martin Harnik durch den Kroaten Filip Kostic, der sehr bemüht und auch an mehreren Toraktionen beteiligt war.

Stocker mit der besten Chance

Die Stevens-Elf band die Mannschaft von Pal Dardai mit zunehmender Spielzeit verstärkt in der eigener Hälfte. Die Berliner verhinderten aber gerade noch einen Kopfball von Daniel Ginczek (24.), der womöglich die Führung bedeutet hätte. In der 38. Minute wäre Herthas Marvin Plattenhardt bei einer riskanten Abwehraktion beinahe ein Eigentor unterlaufen. Die eigenen Unzulänglichkeiten brachten die Stuttgarter andererseits auch immer wieder einmal in Bedrängnis. Bei einem der seltenen Hertha-Konter besaß der Schweizer Valentin Stocker (26.) die bis dahin beste Gelegenheit. Im zweiten Abschnitt nahm die Hektik zu. Viele Zweikämpfe und Fouls unterbrachen den Spielfluss, auch wenn der VfB weiterhin optische Vorteile hatte und Ginczek (65.) eine Großchance vergab. Auf der Gegenseite ließ der eingewechselte Nico Schulz (78.), der in der siebten Minute der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte sah, eine dicke Möglichkeit aus.

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Spielanalyse:

 


03.03.2015: 

Schieber wird operiert:

Sorgen um Julian Schieber, dessen Knieprobleme eine OP nun unverzichtbar machen, Hoffnung auf Peter Pekarik, der im Kellerduell in Stuttgart mit Maske auflaufen soll - und ein bemerkenswert positiver Zwischenstand bei Tolga Cigerci: Hertha BSC startet mit einigen personellen Fragezeichen in die neue Woche.

Der Direktvergleich ...

Vorbericht


02.03.2015: 

Hannover und Stuttgart bleiben 2015 weiter ohne Sieg

Der VfB Stuttgart kam auch im Duell der beiden bis dato schlechtesten Rückrundenteams bei Hannover 96 nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und warten weiter auf ihren ersten Sieg des Jahres. Zwar brachte Kapitän Christian Gentner den VfB in Führung (52.), doch Hannover glich durch Lars Stindl (70.) noch aus. VfB-Stürmer Martin Harnik (Rote Karte) und Stindl (Gelb-Rote Karte) wurden in der Schlussphase nach einer Rangelei des Feldes verwiesen.

Schwaben von Beginn an engagiert

Doch auch bei Hannover sorgte das 1:1 für lange Gesichter. Die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut wartet in diesem Jahr ebenfalls noch auf einen Dreier und blieb zuletzt sieben Spiele ohne Sieg.

Die Schwaben präsentierten sich in der niedersächsischen Landeshauptstadt von Beginn an engagiert. Mit einem hohen Laufpensum und aggressiver Zweikampfführung versuchte der VfB, seine spielerischen Mängel wettzumachen, und erkämpfte sich im Spiel zweier merklich verunsicherter Teams ein leichtes Übergewicht.
 

Joselu scheitert mehrfach

Doch auch in Hannover wurde das größte Manko der Stuttgarter, die zuletzt in sechs Partien keinen Treffer aus dem Spiel heraus erzielt hatten, zunächst deutlich sichtbar: die mangelnde Torgefahr. Die einzigen VfB-Möglichkeiten der ersten Häfte vergaben Timo Werner per Kopf (15.) und Gentner, der den 96-Kasten mit seinem abgefälschten Schuss um Zentimeter verfehlte.

Auch Hannover wusste vor 40.200 Zuschauern in der heimischen Arena zunächst nicht zu überzeugen, hatte dank kapitaler Schnitzer der Gäste aber die größeren Chancen. Zunächst lupfte Joselu das Leder nach einem Ballverlust von Georg Niedermeier leichtfertig über das Tor (21.), danach scheiterte der 96-Angreifer nach einem Fehlpass von Serey Dié freistehend an VfB-Keeper Sven Ulreich.

Albornoz trifft die Latte

Auch im zweiten Abschnitt gab es zunächst wenig spielerische Highlights. Fast symptomatisch fiel der Treffer durch Gentner, der Ron-Robert Zieler mit seinem Linksschuss aus kurzer Distanz keine Chance ließ.

Hannover tat sich in der Folge schwer. Die größte Chance zum Ausgleich vergab zunächst Linksverteidiger Miiko Albornoz. Seinen Schlenzer vom linken Strafraumeck lenkte Ulreich an die Latte (65.). Fünf Minuten später traf Stindl nach Vorarbeit von Joselu dann doch zum verdienten Ausgleich.

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Spielanalyse: 


23.02.2015:

Die nächste Trainerdiskussion

Auch beim 2:3 gegen Dortmund hält VfB-Trainer Huub Stevens an seiner Defensivtaktik fest. Selbst Manager Robin Dutt sagt nun: „Man darf nicht nur prinzipientreu sein.“ Huub Stevens hat noch keinen Weg gefunden, den VfB aus dem Keller zu führen.

 Die Sonne scheint am Tag danach, als Alexandru Maxim und Filip Kostic endlich zeigen dürfen, dass sie gute Fußballer sind. Technisch hochwertig verteilt Maxim im Mittelfeld die Bälle; dynamisch sucht Kostic, im Sommer für sechs Millionen Euro nach Stuttgart gekommen, den Weg zum Tor. Hin und her geht es im Trainingsspiel der VfB-Reservisten – ganz anders also als beim Auftritt der Stammkräfte am Vorabend, als Kostic nur zwölf Minuten mitspielen durfte und Maxim wieder einmal gar nicht zum Einsatz kam. Mit 2:3 hat der VfB am Freitag gegen Borussia Dortmund verloren – ein Ergebnis, das sich aufregend anhört, die wirklichen Kräfteverhältnisse aber in keiner Weise widerspiegelt. Der keineswegs brillante Gegner aus Westfalen vergab die Gelegenheit, ein halbes Dutzend Tore zu schießen, während das Offensivspiel der Stuttgarter nicht stattfand. Die einzigen beiden Eckbälle führten zu zwei Zufallstreffern – aus dem Spiel heraus kam der VfB nicht ein einziges Mal gefährlich vor das Tor der Borussia.

Der VfB hat das Spiel nach vorne eingestellt

Nicht grundlegend anders war es in den anderen VfB-Spielen der vergangenen Wochen. Das letzte Tor, dem ein echter Spielzug vorausging, liegt mehr als zwei Monate zurück, als Alexandru Maxim beim 1:0 in Hamburg den Siegtreffer von Florian Klein vorbereitete. Seither hat der VfB das Spiel nach vorne quasi eingestellt. Gegen die Dortmunder, die als Tabellenfünfzehnter nach Stuttgart gekommen waren, schickte der Trainer Huub Stevens acht defensive Feldspieler auf den Platz – und musste trotzdem mitansehen, wie die Abwehr regelmäßig ins Schwimmen geriet.

Dem Stuttgarter Kader mag die Qualität und die richtige Mischung fehlen – die Balance zwischen Defensive und Offensive sucht der VfB schließlich nicht erst, seit Stevens auf der Trainerbank sitzt. Fest steht aber auch: wenn die Mannschaft so mutlos und uninspiriert weiterspielt wie in den vergangenen Wochen, dann führt der Weg unweigerlich in die zweite Liga. Folglich hat der VfB nun wieder das, was seit Jahren zur Gewohnheit geworden ist: eine ausgiebige Trainerdiskussion.

Offensivtrainer Veh, Defensivtrainer Stevens

„Völlig normal“ findet es der Sportvorstand Robin Dutt, dass im Umfeld eines Tabellenletzten über den Trainer debattiert wird. Eigentlich will er sich aber daran nicht beteiligen und sagt: „Die Taktik obliegt allein dem Trainer, er wählt die geeigneten Mittel.“ Der „Offensivtrainer Armin Veh“ habe das Handtuch geworfen, nun sei eben Huub Stevens im Amt, der „eine andere Ausrichtung“ hat. „Wir dürfen uns nicht anmaßen, seine Entscheidungen in Frage zu stellen“, sagt Dutt und erklärt: „So lange unser Trainer die Überzeugung hat, den Klassenverbleib zu schaffen, so lange sind auch wir als Verein überzeugt davon. Bisher gab es keinen Grund, daran zu zweifeln.“

Allerdings: bedingungslos ist das Vertrauen in den Retter der Vorsaison ganz offensichtlich nicht. Denn Dutt sagt auch: „Jeder muss bereit sein, den Reset-Knopf zu drücken und seine Überzeugungen zu ändern. Man darf nicht nur prinzipientreu sein, sondern muss auch einmal einen anderen Weg einschlagen.“ Ganz allgemein will er diese Forderung verstanden wissen und fügt an, dass Stevens „keine Scheuklappen“ habe und bereit sei, „in alle Richtungen zu denken“. Trotzdem: tatenlos wird der Sportvorstand wohl nicht zuschauen, sollte sich das VfB-Spiel nicht rasch verändern.

Stevens wirft Maxim mangelndes Engagement vor

Huub Stevens will sich nicht vorwerfen lassen, nur stur auf seine unansehnliche Defensivtaktik zu setzen. „Machen Sie sich keine Sorgen – wir versuchen im Trainerstab alles, um erfolgreich zu sein“, sagt er. Es gebe „keinen Trainer auf der Welt, der nicht die beste Mannschaft aufstellt“. Fragt sich nur: wie schlecht müssen die Reservisten sein, wenn sie keinen Platz haben? Alexandru Maxim etwa hat im Abstiegskampf der vergangenen Saison wichtige Tore geschossen und ist einer der wenigen, der so etwas wie Kreativität verkörpert. Doch beklagt Stevens mangelndes Engagement des Rumänen: „Er muss die Antwort auf dem Trainingsplatz geben.“

Nur einen Punkt hat der VfB in den ersten fünf Rückrundenspielen geholt, zwei waren es gegen diese Gegner in der Vorrunde. Partien gegen Gladbach, Bayern und Dortmund waren darunter – „jetzt spielen wir gegen Teams auf Augenhöhe“, sagt Stevens. Ohne Mut und Risiko dürfte es aber auch gegen Hannover und Hertha BSC eng werden, was für den Trainer unliebsame Folgen hätte. Er wisse, was zu tun sei, erklärt Stevens, „ich bin nicht ratlos“. Nur eines könne auch er nicht: über Wasser laufen: „Ich bin kein Messias“, sagt der Coach – und deutet zum Beweis auf sein Schuhwerk: „Ich habe Turnschuhe an und keine Sandalen.“

Die Old Warriors fordern eine sofortige Rückkehr von unserem M-V.


22.02.2015:

Der arme Kerle ... die Möchtegern-Fußballer sehen anders aus

1 Schuss (Elfmeter) aufs Tor drin ... Flaute, Flaute, Flaute ... ein Kopfball aufs Tor drin ... das wars. Wer muss man zu diesem Spiel auch nicht schreiben. Hoffentlich zerfrisst dies nicht unsere 2 jungen Timos.

Stimmen zum Spiel

 

 

 

 

Hier meine Hitliste der 10 größten Superpfeifen:

1. Martin Harnik

2. Vedad Ibisevic

3. Moritz Leitner

4. Adam Hlousek

5. Christian Gentner

6. Daniel Schwaab

7. Konstantin Rausch

8. Oriol Romeu

9. Sercan Sararer

10. Mohammed Abdellaoue

Und hier ist der absolute Sieger ... the Winner is

 

Spielanalyse:

Die Versager und Verschollenen:

      

Wo bist DU???

 

Herr Ratlos

 

ohne Worte


20.02.2015:

Vorbericht


13.02.2015:

Timo Werner: Die harte Schule des Abstiegskampfs

Er ist ein hochbegabter Stürmer, keine Frage: Zuletzt hat Timo Werner aber auch Schwächen gezeigt. Verlässt den Profi des VfB Stuttgart im Abstiegskampf die Unbekümmertheit? Diese Bewegungen kann man nicht lernen. Man hat sie, oder man hat sie nicht – und Timo Werner hat sie. Mit einer Körpertäuschung kann er Tempo aufnehmen, mit schnellen Schritten und dem Ball am Fuß am Verteidiger vorbei- und in Richtung Tor ziehen. Unwiderstehlich wirkt dieser jugendliche Sturm und Drang in Werners besten Momenten.

Doch diese Momente werden seltener im Spiel des VfB-Talents. Immer öfter bleiben einem Szenen im Gedächtnis wie jene aus der vergangenen Woche in Köln, als Werner seinen Gegner zwar zweimal narrte und sich plötzlich ein Korridor zum FC-Gehäuse öffnete, er aber dann den Weg nach außen zur Eckfahne nahm. „Eine falsche Entscheidung“, wie ihm der Trainer Huub Stevens gleich nach dem Abpfiff erklärte.

Man darf nicht vergessen: Werner ist erst 18 Jahre alt

Das verstärkt den Eindruck, als träfe der Stuttgarter im Spiel zu oft die falsche Entscheidung, als verlasse ihn sein Instinkt und seine Unbekümmertheit. Rennt er also immer noch zu oft in drei Gegner hinein, wenn ein einfacher Pass angebracht wäre? Deutet er den Raum vor sich zu selten richtig? Trifft er gar zu wenig?

Bei der Suche nach Antworten wird jedoch gerne vergessen, dass Werner immer noch 18 Jahre alt ist, sein Spiel noch nicht ausgereift sein kann. Und es wird auch verdrängt, dass sich der Stürmer trotz allem in einem Kreis der Hochbegabten bewegt. 48 Bundesligaeinsätze hat er schon absolviert, dabei insgesamt sieben Treffer erzielt und fünf Torvorlagen geliefert. „Das ist doch eine Superbilanz“, sagt Werner, „auch wenn sie natürlich noch ausbaufähig ist. Doch daran arbeite ich, in jedem Training, in jedem Spiel.“ Fortschritte sieht er dabei und saugt mit fast noch kindlichem Eifer alle Eindrücke und Erlebnisse auf.

Mit ein wenig Glück knackt er Draxlers Bestmarke

Mit seinen Statistiken gehört der Stuttgarter auch in eine Extra-Kategorie mit Julian Draxler und Mario Götze – die beiden jungen Mittelfeldspieler hatten im vergleichbaren Alter nicht mehr an Einsätzen zu bieten. So bestritt beispielsweise Draxler mit 19 Jahren und fünf Tagen sein 50. Bundesligaspiel für Schalke. Rekord.

Timo Werner wird in drei Wochen 19, und wenn es gut für den Stürmer läuft, dann wird er Draxlers Bestmarke knacken. Wenn es noch besser für ihn läuft, dann wird er seinen drei Saisontoren mindestens eines hinzufügen. „Wir stehen jetzt hinten gut und werden am Samstag in Hoffenheim sicher Kontergelegenheiten erhalten“, sagt Werner. Das ist sein Spiel.

Eine erfolgreichere Elf täte ihm gut

Dennoch steht der Erfolg der Mannschaft für Werner über seiner persönlichen Bilanz. Wobei sich aus dem Zusammenhang VfB-Mannschaft und Toptalent genau jene These ableitet, die besagt, dass die sportlich seit Langem schwierige Situation in Stuttgart die Entwicklung Werners behindert, diese vielleicht sogar stoppt.

Dass Werner in einer erfolgreicheren Elf wohl größere Fortschritte erzielen würde, glauben alle um ihn herum. „Er und andere Talente wie Timo Baumgartl bekommen jetzt aber auch die harte Seite des Fußballs mit“, sagt der Sportvorstand Robin Dutt. Abstiegskampf – ein Ausbildungsinhalt, den Werner und Co. während ihrer Jugendzeit nicht vermittelt bekommen. Denn da verläuft die Entwicklungskurve meist nur nach oben. Bei Werner ging es dabei sogar wie in seinem Spiel: rasend schnell. Er übersprang aufgrund seiner Klasse Jugendmannschaften.

Eigentlich ist Timo Werner gelernter Mittelstürmer

Mit 17 kam die Offensivkraft bei den Profis an – obwohl ihn der damalige Coach Bruno Labbadia schon früher nach oben ziehen wollte. Doch das ging aus formalen Gründen nicht. Nach eineinhalb Jahren im Bundesligakader und Erfahrungen mit vier Trainern hat das Talent seinen Platz in der Gruppe gefunden. Ob Werner auf dem Rasen die richtige Position besetzt, ist für viele eine andere Frage. Er ist gelernter Mittelstürmer. Aber weder Stevens noch seine Vorgänger haben den Hochveranlagten bisher im Sturmzentrum gesehen – sondern auf dem Flügel, um ihm mehr Freiraum zu geben und weniger Last für das Stuttgarter Spiel aufzubürden.

Denn zu stemmen hat Werner ja schon einiges. Er hatte noch nicht seinen ersten Profivertrag unterschrieben, da wurde er vom VfB-Bubi bereits zur neuen Galionsfigur erhoben: Seht her! Das ist unser bester Junge! Einher ging damit innerhalb und außerhalb des Vereins eine enorme Erwartungshaltung. Werner sollte spielen, Werner sollte treffen, und Werner sollte das frische Gesicht der Mannschaft sein. Ziemlich viel für einen, der erst 18 ist und sich immer noch am Anfang seiner Karriere befindet. Doch Timo Werner weiß, dass er mitten in einem Lernprozess steckt.


Von Thomas Haid 13. Februar 2015 - 07:09 Uhr aus der Stuttgarter Zeitung:

Thomas Haid

Serey Die soll endlich spielen

Nach dem Gewinn des Afrikacups steht der Neuzugang am Samstag in Hoffenheim vor seinem Debüt bei den Stuttgartern. Serey Die soll jetzt dem VfB Beine machen.

Nach Hoffenheim kommt man natürlich auch, wenn man von Äquatorialguina aus in die Elfenbeinküste fliegt. Und weiter über Paris, Basel und Bern. Dann noch ein Zwischenstopp in Stuttgart – und schon ist es gar nicht mehr weit in den Kraichgau. Insgesamt ist das zwar nicht unbedingt der nächstliegende Weg, aber es funktioniert. Willkommen, Serey Die (30). Sollten auf der Reise nicht noch alle Stricke reißen, gibt er am Samstag in Hoffenheim seinen Einstand beim VfB.

Die ersten Etappen der Strecke hat der neue Mann auf jeden Fall schon einmal souverän hinter sich gebracht, nachdem er mit der Elfenbeinküste am Sonntag das Finale des Afrikacups in Bata (Äquatorialguinea) gegen Ghana mit 9:8 im Elfmeterschießen gewonnen hat. Die verwandelt dabei übrigens den Strafstoß zum 8:8. Anschließend geht es nach Abidjan, der Hauptstadt seines Heimatlandes, wo die Nacht zum Tag gemacht wird – nicht nur einmal wie ursprünglich geplant, sondern öfter. Mindestens zweimal. Das führt nun dazu, dass sich einige Vereine ärgern, weil ihre Spieler verspätet zurückgekehrt sind – Hertha BSC beispielsweise, das Salomon Kalou für die Elfenbeinküste abgestellt hat.

Der Berliner Manager Michael Preetz kündigt ein Protestschreiben an den ivorischen Verband an und überlegt sogar, ob er den Weltfußballverband Fifa einschalten soll. Denn für ihn ist das, was nach dem Afrikacup passierte, „ein Unding und nicht statutenkonform.“ Der VfB sieht die Dinge dagegen viel gelassener.

„Denken Sie einfach mal daran, wie Deutschland die Weltmeisterschaft gefeiert hat“, sagt der Trainer Huub Stevens, der offenbar noch weiß, dass im Sommer zwischen Bremen und München der Ausnahmezustand herrschte – so wie gerade in Abidjan. It’s party time. Dafür müsse man doch Verständnis haben, meint Stevens. Deshalb hat er sich nicht bei Die gemeldet. Gratulieren kann er ihm ja immer noch. Der Sieg der Elfenbeinküste sei unheimlich wichtig gewesen für das ganze Land, sagt der Trainer, „das hat noch mal eine andere Bedeutung als in Europa. In Afrika sind die Leute stolz. Selbstverständlich haben sie ihre Freude zum Ausdruck gebracht – und dabei wollte ich Die nicht stören.“

So hat er ihn halt in Ruhe gelassen, „weil man einem Spieler dieses Erlebnis nicht wegnehmen darf.“ Zumal Die doch relativ bald wieder der Alltag eingeholt hat. Am Donnerstagmorgen landet er über Paris in Basel, wo er vom VfB-Fanbeauftragten Peter Reichert empfangen wird. Die holt einige persönliche Sachen aus seiner Wohnung, die er während seiner beiden Jahre beim Schweizer Meister bezogen hat. Danach steht noch ein Abstecher nach Bern auf dem Programm, um Behördengänge zu erledigen. Am Abend wird Die dann in Stuttgart erwartet.

Sehnsüchtig, speziell von Stevens. „Ich hoffe, dass er sich bei uns schnell einlebt und seine Qualitäten in die Mannschaft einbringt“, sagt der Trainer, „wir haben ihn ja nicht umsonst verpflichtet.“ Sondern weil er dem Tabellenletzten endlich Beine machen soll – möglichst schon in Hoffenheim. Da endet die Odyssee von Die in dieser Woche. Ein Reporter will von Stevens noch wissen, wie man denn da hinfahre – wobei sich die Frage auf die Gefühlslage bezieht. „Mit dem Bus“, antwortet der Trainer jedoch.


11.02.2015: 

Daniel Didavi

Didavi wird wieder zum Sorgenkind

In der Schlussphase des Vorjahres erwies er sich als der große Joker. Nach langer Verletzungspause wegen eines Knorpelschadens im linken Knie feierte Daniel Didavi am 28. Spieltag 2013/14 sein Saisondebüt. Mit starken Leistungen, einem Tor und einer Vorarbeit trug der 24-Jährige in den letzten sieben Begegnungen entscheidend zum Klassenerhalt des VfB Stuttgart bei.

Damals wie heute hieß der Stuttgarter Trainer Huub Stevens. Und auch in diesen tristen Februartagen würde der Niederländer im Abstiegskampf liebend gerne auf den technisch starken Kreativspieler setzen, doch der wird auch im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am Samstag fehlen.

Nach der ersten Trainingswoche des Jahres wurde Didavi aus dem Training genommen - zur Schonung, wie es zunächst hieß. Seither freilich hat er nicht mehr mit der Mannschaft trainiert, im Trainingslager in Lagos fehlte er ebenso wie in den ersten drei Rückrundenspielen. Und auch in dieser Woche übt er nicht mit den anderen VfB-Profis, sondern arbeitet für sich allein in der VfB-Rehawelt; Kniereizung lautet die aktuelle Diagnose.

"In der Vorbereitung habe ich das Knie wieder gespürt", sagt Didavi. "Jetzt geht es nicht darum, ob ich zwei oder drei Wochen ausfalle, sondern darum, das Gelenk so aufzubauen, dass ich länger verletzungsfrei bleibe." Die Belastung, ergänzt Stevens, solle in den nächsten Tagen und Wochen so gesteigert werden, "dass Daniel bald wieder auf dem Platz arbeiten kann". Und zumindest in der Endphase der Saison wieder eingreifen kann - genau wie vor einem Jahr.


10.02.2015:

Vorbericht


09.02.2015:  Danke lieber Huub, danke. Komm in meine Arme. Kein Problem Matthias.

Bayern beenden Winterschlaf mit zwei Kunstschüssen

Der FC Bayern München kam durch ein glanzloses 2:0 (1:0) beim Abstiegskandidaten VfB Stuttgart im dritten Spiel der Rückrunde zum ersten Sieg. Überzeugen konnte die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola über weite Strecken erneut nicht, zeigte sich aber immerhin äußerst effizient.

Arjen Robben leitete für den lange Zeit uninspirierten Bundesliga-Spitzenreiter in der 41. Minute das erhoffte Erfolgserlebnis im mit 60.000 Zuschauern ausverkauften Südderby ein. David Alaba mit einem Freistoß-Kracher aus etwa 30 Metern sicherte in der 50. Minute den 13. Pflichtspielsieg in Serie gegen den VfB.

Stuttgart fällt auf den letzten Platz

Für die seit sieben Begegnungen sieglose Elf von VfB-Coach Huub Stevens wird die Lage dagegen immer prekärer. Seit sieben Heimspielen wartet Stuttgart nun schon auf einen Heimsieg, dabei gab es in den letzten sechs Spielen in der Mercedes-Arena kein eigenes Tor. Die Folge ist der Absturz auf den letzten Platz.

Die Bayern begannen gewohnt dominant, fanden aber zunächst keine Lücke in der dicht gestaffelten VfB-Abwehr. Immer wieder liefen sich Mario Götze oder Robben fest. Zudem dauerte der Aufbau viel zu lange, so dass die Stuttgarter wenig Mühe hatten, sich zu sortieren.

Sakai trifft den Pfosten

Der VfB präsentierte sich in der ersten Hälfte meist stabil. Allerdings machten es die Bayern den Schwaben über weite Strecken auch zu einfach. Das Spiel des Rekordmeisters plätscherte ohne Tempo und Ideen dahin - bis Robben seinen zwölften Saisontreffer erzielte. Auf Zuspiel von Mitchell Weiser traf der Niederländer mit dem ersten Schuss aufs VfB-Tor - und das in sehenswerter Manier.

Auf der Gegenseite hatte der VfB Pech, dass Gotoku Sakai (28.) nur den Außenpfosten traf. Ansonsten fehlten dem VfB aber der Mut und die Klasse, um die Bayern in Verlegenheit zu bringen.

Nach dem Wechsel war schnell alles klar, als der zweite Torschuss der Münchner im Kasten von Sven Ulreich einschlug. Die Münchner hatten im Anschluss gegen die offensiv harmlose Stevens-Elf wenig Mühe, den Sieg zu sichern.

Stimmen zum Spiel

Spielanalyse:


07.02.2015:

Au weia ... es geht gegen die Bayern. Mir schwant nichts Gutes.


05.02.2015:

Wo geht's denn bitte lang? Beim VfB hat keiner einen Plan. Wie immer in den letzten 6 Jahren. Jedes Wort, jeder Satz wäre ein/einer zu viel. Nach dem harmlosen Gekicke in Köln, verliere ich langsam den Mut. Wie ist unser Motto: furchtlos und treu. Das ich nicht lache. ängstlich und ziellos wäre angemessen.

Kein Plan!!!


09.12.2014:

Vorbericht


06.12.2014:

Schalke verdirbt Stevens' Heim-Comeback beim VfB

Der FC Schalke 04 hat seinem Jahrhunderttrainer Huub Stevens das Heim-Comeback beim VfB Stuttgart gründlich verdorben. Die Königsblauen erteilten den Schwaben beim ungefährdeten 4:0 (3:0) in jeder Hinsicht eine Lektion und tankten vor dem entscheidenden Champions-League-Gruppenspiel bei NK Maribor am Mittwoch wichtiges Selbstvertrauen. Mit drei Toren ragte Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting (1., 21., 61.) gegen erschreckend schwache Stuttgarter heraus. Während sich das Team von Roberto Di Matteo in der Bundesliga mit dem dritten Sieg in Folge wieder in Reichweite zu Rang drei brachte, ist der VfB nach einer abstiegsreifen Leistung nun Tabellenletzter. Stuttgart und Stevens, der am Dienstag vor einer Woche das Traineramt von Armin Veh übernommen und in Freiburg beim 4:1 ein erfolgreiches Comeback gefeiert hatte, stößt diese empfindliche Schlappe wieder tief in die Krise.

Schalker Blitzstart in Stuttgart

Durch einen Schalker Blitzstart wurde Stevens' Elf gleich kalt erwischt. Nach einem Freistoß von Tranquillo Barnetta verlängerte Choupo-Moting den Ball unerreichbar. Das äußerst fahrige Defensivverhalten des VfB nutzte dann in der zehnten Minute Max Meyer entschlossen zum 2:0. Das Zuspiel dazu kam vom nicht zu bremsenden Choupo-Moting, der nach einer Ecke in der 21. Minute mutterseelenallein zum 3:0 einköpfen durfte und nochmals per Kopf in der 61. Minute zum bereits achten Mal in dieser Saison traf.

Davon, dass Schalke im eigenen Stadion einer der Lieblingsgegner der Schwaben ist, war nichts zu sehen. Der VfB, der gegen keinen anderen Club mehr Bundesligasiege errungen hat, fand keine Mittel, die hoch stehenden Schalker wirkungsvoll auszuhebeln. Bestenfalls mit Einzelaktionen, wie beim Schuss von Sercan Sararer (12.), vermochte die Stevens-Elf ab und an Gefahr zu erzeugen. Spätestens das dritte Gegentor drückte dann auch merklich auf das Selbstbewusstsein. Der VfB-Anhang quittierte die unterirdische Vorstellung schon zur Halbzeit mit wütenden Pfiffen.

Schalke souverän

Schalke stand vor 44.700 Zuschauern souverän, setzte gegen die orientierungslosen Stuttgarter immer wieder gezielte Angriffe und war vor allem bei Standards mindestens eine Klasse besser. Es brauchte noch nicht einmal das Gespür von Torjäger Klaas-Jan Huntelaar, schon Choupo-Moting war zuviel für die VfB-Deckung um Nationalspieler Antonio Rüdiger. Nach einer halben Stunde versuchte Stevens diese durch die Hereinnahme von Daniel Schwaab wenigstens etwas zu stabilisieren.

Schwaab (40.) verhinderte dann immerhin vor Huntelaar nach einer Hereingabe von Meyer das 0:4. Nach der anschließenden Ecke wehrte zudem VfB-Keeper Sven Ulreich (41.) reflexartig gegen den Niederländer ab. Und wieder nur eine Minute danach - erneut ging eine Ecke voraus - köpfte Huntelaar freistehend über das Tor.

Choupo-Moting trifft auch zum 4:0

Bei den Schalkern fielen die teils gravierenden Ausfälle überhaupt nicht ins Gewicht. Insgesamt zehn Spieler, darunter zentrale Figuren wie Kevin-Prince Boateng (rechtes Sprunggelenk) oder Julian Draxler (Sehnenteilriss), standen Di Matteo nicht zur Verfügung. Barnetta ersetzte überdies den gelbgesperrten Marco Höger glänzend.

Noch beim wichtigen 3:1 im zurückliegenden April, das dem VfB in der vergangenen Saison den Klassenerhalt brachte, hatte der damalige Retter Stevens seiner alten Liebe die Laune vermiest. Diesmal fand der Niederländer auch in der Pause kein Rezept mehr, auch wenn sich seine Mannschaft zu Beginn des zweiten Durchgangs noch ein wenig aufbäumte. Das 4:0 von Choupo-Moting raubte aber jeden verbliebenen Hoffnungsschimmer.

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05.12.2014:

Vorbericht


03.12.2014:

Derbyserie ausgebaut - Der VfB hat zum Auftakt des 13. Spieltags eine Serie beendet, indem sie eine weitere ausgebaut hat. Nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander in Bundesliga gewannen die Jungs aus Cannstatt beim SC Freiburg mit 4:1 (1:1).

Huub Stevens hat den VfB Stuttgart bei seinem Comeback auf der Trainerbank der Schwaben auf Anhieb wieder in die Erfolgsspur geführt. Drei Tage nach der Unterschrift des niederländischen Trainers gewannen die krisengeschüttelten Stuttgarter ein turbulentes Baden-Württemberg-Derby beim SC Freiburg klar und deutlich 4:1 (1:1) und gaben damit im Abstiegskampf ein wichtiges Lebenszeichen.

Durch die Treffer von Martin Harnik (31., 76.), Carlos Gruezo (52.) und Timo Werner (68.) kletterte der zuvor nur zweimal siegreiche VfB sogar zunächst mal auf den Relegationsplatz. Vladimir Darida hatte für die Gastgeber den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (42.). Freiburgs Felix Klaus traf zudem nur die Latte (44.). SC-Verteidiger Stefan Mitrovic sah nach einer Notbremse die Rote Karte (70.).

VfB-Führung fällt aus dem Nichts

"Stevens-typisch" begannen die Gäste vor 24.000 Zuschauern im Schwarzwaldstadion zwar mit einer defensiven Grundordnung, die Freiburger kamen aber immer wieder gefährlich nahe an den Stuttgarter Strafraum. VfB-Keeper Sven Ulreich rettete erst gegen Jonathan Schmid in höchster Not (13.), dann ermöglichte er mit einem Fehler Sebastian Freis eine Riesenchance (24.).

Die leicht abseitsverdächtige VfB-Führung fiel aus dem Nichts. Nationalspieler Antonio Rüdiger verlängerte im Freiburger Strafraum per Kopf und Harnik war in Torjäger-Manier zur Stelle. Sieben Minuten später versagten dem Österreicher aber die Nerven: Nach einem aussichtsreichen Konter vergab er gegen SC-Torwart Roman Bürki.

Nach der Pause machte sich Freiburg selbst das Leben schwer. SC-Innenverteidiger Marc Torrejón brachte Harnik mit einem katastrophalen Fehlpass in Position, wieder rettete Bürki (50.). Sekunden später nutzte Gruezo die Verwirrung in der Freiburger Abwehr mit einem Distanzschuss zur erneuten Führung.

Mitrovic mit rabenschwarzem Tag

Moritz Leitner scheiterte ebenfalls am SC-Torwart (62.), ehe Werner den SC-Keeper zum 3:1 tunnelte. Mitrovic schwächte anschließend sein Team mit einem unbeholfenen Foul gegen Harnik an der Strafraumgrenze. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) zeigte glatt Rot. In Überzahl gelang dann Harnik noch sein fünfter Saisontreffer.

"Wir sind jetzt da unten und da müssen wir raus - und da musst du versuchen, in jedem Spiel zu punkten", hatte Stevens gefordert. Die eigentlich hoch ambitionierten Stuttgarter hatten unter Stevens-Vorgänger Armin Veh nur zwei Spiele gewonnen. Der erst vor der Saison aus Frankfurt gekommene Coach schmiss deshalb am Montag überraschend das Handtuch.

Vier Neue bei Stevens Rückkehr

In der vergangenen Saison hatte Stevens den abstiegsbedrohten VfB erst zehn Spieltage vor Schluss übernommen, damals belegten die Schwaben Platz 14. Am Ende glückte bekanntlich die Rettung.

Der "Knurrer von Kerkrade" würfelte bei seiner Rückkehr sein neues altes Team auch aufgrund von Sperren (Daniel Schwaab und Oriol Romeu) ordentlich durch: In Freiburg begannen im Vergleich zum 0:1 gegen den FC Augsburg vier Neue.

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26.11.2014:

Vorbericht


25.11.2014:

so Gott will ...


01.09.2014: 

Köln mit wenig Problemen beim Lieblingsgegner

Aufsteiger 1. FC Köln hat gleich am zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga eine Duftmarke gesetzt. Mit einer selbstbewussten und äußert konzentrierten Leistung gelang den Rheinländern ein 2:0 (2:0) beim enttäuschenden VfB Stuttgart. Der starke Yuya Osako (22.) und der unermüdliche Anthony Ujah (33.) waren die Torschützen vor 55.000 Zuschauern.

Zwei Auswärtstore in der Bundesliga hatte Köln zuletzt am 3. Dezember 2011 erzielt - in Stuttgart. Beide Treffer waren diesmal begünstigt durch individuelle Patzer beim VfB. Vor dem Tor von Osako lenkte Innenverteidiger Daniel Schwaab eine Flanke so unglücklich ab, dass Torhüter Sven Ulreich den Ball gerade noch parieren konnte - Osako hatte keine Mühe, den Abpraller zu verwandeln.

Es war der erste Treffer für die Kölner in der höchsten deutschen Spielklasse seit dem 5. Mai 2012: Im damals letzten Heimspiel der Saison gegen den FC Bayern (1:4) hatte Milivoje Novakovic das zwischenzeitliche 1:3 erzielt. Drei Monate zuvor, am 5. Februar 2012, war den Geißböcken der bislang letzte Auswärtssieg in der Bundesliga gelungen.

Stuttgarter Fehlerkette

Vor dem 0:2 unterlief dann Antonio Rüdiger ein entscheidender Fehler: Bei einem langen Ball von Jonas Hector verschätzte er sich , Ujah nutzte die Situation geistesgegenwärtig zu einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt auch in dieser Höhe verdient, Köln war in seinen Aktionen schnörkelloser und zielstrebiger.

Viel hätte nicht gefehlt, und die Gäste wären schon in der 9. Minute in Führung gegangen: Vedad Ibisevic köpfte einen Eckball von Daniel Halfar auf das eigene Tor, Gotoku Sakai aber klärte auf der Linie. Ohnehin wirkte die Abwehr um den erneut für die Nationalmannschaft nominierten Rüdiger nicht immer sicher.

Insgesamt spielte der VfB verhalten - kein Vergleich zum erfrischenden Auftritt eine Woche zuvor bei Borussia Mönchengladbach (1:1). Und während bei Köln Matthias Lehmann als Aufbauspieler und Osako als Ballverteiler eine stabile Achse bildeten, war Neuzugang Oriel Romeu beim VfB als Spielgestalter auf sich alleine gestellt.

Kaum Arbeit für Timo Horn

Der Spanier holte sich die Bälle unermüdlich hinten ab, vorne aber waren seine Mitspieler mit der Weiterverarbeitung überfordert. Bezeichnenderweise war ein gefährlicher Freistoß von Daniel Didavi (37.) lange Zeit die beste Chance für die Stuttgarter. Erneut Didavi prüfte FC-Torwart Timo Horn dann noch mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (63.). Aber sonst? Hätte Daniel Halfar mit einem raffinierten Heber das 3:0 erzielen müssen (77.). 

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