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Sonntag, 01.03.2009:

Randale überschatten Derby zwischen KSC und Stuttgart

Karlsruhe - Randalierer haben am Sonntagabend für ein Chaos während des Derbys zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart gesorgt. Eine Gruppe von rund 250 KSC-Anhängern versuchte nach Angaben der Karlsruher Polizei, den Mannschaftsbus des VfB anzugreifen. Etwa 100 “Problemfans“ warfen außerdem vor dem Karlsruher Wildparkstadion mit Flaschen und Feuerwerkskörpern. Rund 600 Beamte seien im Einsatz gewesen, hieß es. Zehn von ihnen wurden von Feuerwerkskörpern leicht verletzt. Mehr als 160 gewaltbereit Fans beider Mannschaften wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Mehrere hundert Chaoten versperrten vor dem Stadion dem Mannschaftsbus der Gäste die Zufahrt und mussten von berittenen Polizisten zurückgedrängt werden. Die Randalierer brüllten daraufhin Schmähparolen gegen den VfB und warfen Feuerwerkskörper. Der Fahrer des VfB-Busses wendete und fuhr über Umwege zu einem anderen Stadioneingang. Dort wurde der Bus zwar von mehreren KSC-Anhängern mit Bierbechern beworfen, konnte aber letztlich mit Verspätung auf das Gelände der Arena rollen. Sichtlich genervt betraten die VfB-Profis kurz darauf ihre Kabine. Wegen der Vorfälle entschied Schiedsrichter Felix Brych, die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung anzupfeifen. Auch nach dem Spiel kam es zu weiteren Krawallen. “Völlig verantwortungslos wurden Leuchtspurmunition, Bengalfeuer und Böller abgeschossen und landeten zum Teil sogar innerhalb der eigenen Fans“, teilte die Polizei mit. Nur der “massive Einsatz von Pferden, Hunden und Polizeibeamten“ habe eine drohende Auseinandersetzung verhindert werden können.

Vor und nach dem Derby

Randalierer haben den Beginn des Derbys zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga verzögert. Mehrere hundert Personen versperrten vor dem Wildparkstadion dem Mannschaftsbus der Gäste die Zufahrt und mussten von berittenen Polizisten zurückgedrängt werden. Die Randalierer brüllten daraufhin Schmähparolen gegen den VfB und warfen Feuerwerkskörper. Der Fahrer des VfB-Busses fuhr über Umwege zu einem anderen Stadioneingang. Die Partie begann mit einer Viertelstunde Verspätung. Bei dem brisanten badisch-schwäbischen Derby, das der VfB mit 2:0 gewann, waren insgesamt mehr als 1000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Bereits am Bahnhof Karlsruhe-Durlach war es zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei nahm 150 VfB-Fans in Gewahrsam, die teils vermummt Flaschen auf die Beamten geworfen sowie Silvesterböller und Leuchtspurmunition gezündet hatten. Auch nach dem Abpfiff hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun, um Zusammenstöße zwischen den Anhängern beider Clubs zu vermeiden. "Es gibt ein hohes Gewaltpotenzial", erklärte ein Polizeisprecher. Durch die Böller hätten mehrere Beamte ein Knalltrauma erlitten. 

VfB im Aufwind nach Randale-Derby

Hooligans, ein fast vergessener Brasilianer und eine Menge Unvermögen prägten das Hass-Duell zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Es war das Derby der Anläufe. Zunächst erreichte der Stuttgarter Tross das Wildparkstadion erst durch Umwege, nachdem KSC-"Fans" den VfB-Bus blockierten und mit Gegenständen beworfen hatten. Die Partie konnte daher erst mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen werden. Dann brauchten behäbig wirkende Schwaben eine halbstündige Anlaufzeit um in die Partie zu finden und erst die Halbzeit-Ansprache von Teamchef Markus Babbel brachte Besserung: "Es war schon ein bisschen lauter. Ich war einfach nicht zufrieden mit dem Spiel nach vorn.

Elson ebnet Weg zum Stuttgarter Sieg

Elson, der fast vergessene Brasilianer, brauchte jedoch mit Abstand den längsten Anlauf, nämlich ganze vier Jahre. Sein erstes Bundesliga-Tor (50.) seit seiner erstmaligen Ankunft im Januar 2005 ebnete den Stuttgarter Sieg. Und weil sein Vertrag ausläuft, betrieb Elson also Werbung in eigener Sache. "Er hat seine Chance sehr gut genutzt. Er kam ja in einem desolaten Zustand zu uns zurück (war bis Sommer mehrfach ausgeliehen, die Red.). Aber er hat nie aufgegeben und im Training immer Gas gegeben", lobte Babbel. Elson widmete sein Tor einer höheren Macht: "Gott hat mir die Kraft gegeben", ließ er über Dolmetscher Cacau ausrichten.

Pleiten, Pech und Pannen im KSC-Sturm

Wie viele Anläufe dagegen die Karlsruher Offensive noch braucht, um wieder Tore zu schießen, konnte auch Insider Ede Becker nicht beantworten. "Vor dem Tor fehlt die Entschlossenheit und das Zutrauen", beschrieb der frustrierte KSC-Trainer die Ladehemmung seiner Offensive. Wann immer das Stuttgarter Gehäuse näher rückte, befiel die Sagliks, Federicos oder Kapllanis ein derart seltsames Unvermögen, dass es jeden Badener eigentlich in den Wahnsinn treiben muss. "Irgendwann verzweifelt man natürlich. Da bleibt einem fast nur noch Galgenhumor", erklärte Kapitän Christian Eichner. "Wenn wir uns nicht steigern", wie Becker dagegen humorlos das KSC-Dilemma zusammenfasste, "dann können wir die Liga nicht halten." So blieb den Karlsruhern nach der zweiten Heimniederlage in Folge nur die Flucht in Durchhalteparolen. "Wenn wir jetzt aufgeben würden, wären wir fehl am Platz", sagte Torwart Markus Miller.

Babbel überrascht mit "Massenrotation"

Die Stuttgarter befinden sich dagegen wieder in Schlagdistanz zum internationalen Geschäft. Dabei ging Babbel mit gleich sechs Änderungen in der Startelf hohes Risiko. Selbst der zuletzt schwache Kapitän Thomas Hitzlsperger musste zunächst auf die Bank. Babbel begründete die Rotation offiziell mit den "anstrengenden Wochen", die hinter dem VfB liegen. Die Betonung liegt auf "hinter", denn nach dem Aus im Pokal und UEFA-Cup bleibt für Stuttgart ja nur noch die Bundesliga. Daher rückt wohl eher das Leistungsprinzip in den Blickpunkt des Teamchefs. So fügte Babbel an: "Ab jetzt gibt es keinen Grund mehr zu rotieren. Diejenigen, die mich im Training überzeugen, werden auch spielen." Zu den Unantastbaren zählen der müde wirkende Mario Gomez, der erstmals in der Rückrunde ohne Torerfolg blieb, Jens Lehmann und Sami Khedira. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw krönte der U-21-Kapitän seine starke Leistung mit dem 2:0 (88.). Doch Babbel warnte mit Blick auf das Saisonziel vor Selbstzufriedenheit. "Wir dürfen nicht nachlassen. Wir haben jetzt nur noch Endspiele."

Hooligans verletzen Polizisten

Das letzte Wort rund um das Derby hatten allerdings wieder die "Problem-Fans". Auch nach dem Spiel hielten Hooligans die rund 600 Polizisten in Atem. Zehn Beamte wurden verletzt, 160 Randalierer wurden vorläufig festgenommen.


Der neuerliche Niedergang der erbärmlichen Gelbfüssler in 4 Akten ... einfach nur schön!! Ab in die 2. Liga, ihr Penner.

         

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Randale in Karlsruhe, aber Stuttgart triumphiert 

Karlsruhe - Der VfB Stuttgart ist endgültig in den Kampf um die Europapokalplätze eingetreten. Mit einem 2:0 (0:0) beim Karlsruher SC stellte der VfB Punktgleichheit mit Bayer Leverkusen her, das nach seiner Niederlage in Hannover Rang sechs einnimmt. Der KSC hat nun bereits drei Punkte Rückstand auf den rettenden 15. Tabellenplatz und muss ernsthaft um seine Erstklassigkeit bangen. "Aber wenn wir jetzt aufgeben würden, dann könnte ich schon Urlaub nehmen, und das möchte ich nicht", sagte KSC-Torwart Markus Miller. Das Südwestderby gilt als Risikospiel. Warum, erfuhr der VfB Stuttgart auf der Anreise. Karlsruher Störenfriede blockierten den Mannschaftsbus der Schwaben, attackierten das Gefährt mit Feuerwerkskörpern und Gegenständen. Eine gefüllte Flasche schlug auf Kopfhöhe des Fahrers in der Karosserie ein. Der Bus wendete, umfuhr den Bereich weitläufig und kam mit so großer Verspätung am Stadion an, dass Schiedsrichter Felix Brych die Begegnung erst 15 Minuten später anpfeifen konnte. Im Stadion versuchten 500 Polizisten und ebenso viele Sicherheitskräfte, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Auch nach dem Abpfiff hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. "Es gab ein hohes Gewaltpotenzial", sagte ein Polizeisprecher. Als das Spiel endlich losging, übernahm zuerst der KSC die Initiative. In einer starken ersten halben Stunde vergaben die Gastgeber allerdings ihre Chancen. Dann kam Stuttgart stärker auf. "In der zweiten Hälfte haben wir unsere Stärken herausgespielt. Daher war es ein verdienter Sieg", sagte Teamchef Markus Babbel. Doch erst nach der Pause gab es Zählbares: In der 50. Minute schob Elson den Ball aus drei Metern über die Linie. Es war der erste Treffer des Brasilianers für die Stuttgarter. 

Die Entscheidung fiel kurz vor dem Schlusspfiff. Sami Khedira nutzte gegen die aufgerückte Abwehr der Gastgeber den sich bietenden Platz, nach einem starken Sololauf tauchte er allein vor Miller auf. Den ersten Schuss parierte der KSC-Torwart noch, mit dem Nachschuss traf der Stuttgarter jedoch zum 2:0 (88.). Aufgrund der guten zweiten Hälfte war der Sieg verdient.

 

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