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23.11.2012:

Höchster Auswärtssieg: VfB vor Einzug in die K.o.-Runde

Traumtore und eine Halbzeit wie aus dem Lehrbuch: Mit seinem höchsten Auswärtssieg im Europapokal hat sich der VfB Stuttgart in der Europa League eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in die K.o.-Runde geschaffen. Die Schwaben gewannen bei Steaua Bukarest nach ihrer mit Abstand besten Saisonleistung mit 5:1 (4:0) und behaupteten hinter Rumäniens Rekordmeister Platz 2 in Gruppe E. Am 6. Dezember kann das Team von Trainer Bruno Labbadia damit das Ticket für die Runde der letzten 32 mit einem weiteren Sieg gegen den norwegischen Meister Molde FK im abschließenden Vorrundenspiel buchen.

Doppelpack von Okazaki

Kapitän Serdar Tasci (5.), Martin Harnik (18.) und Shinji Okazaki (31.) trafen allesamt per Kopf. Gotoku Sakai (23.) komplettierte den Torreigen in Halbzeit eins mit seinem Volleyschuss in den Torwinkel. Es war die höchste Pausenführung des in allen Belangen besseren VfB bei einem Auswärtsspiel im Europapokal. Erneut Okazaki (55.) stellte mit seinem Treffer den Endstand her. Bei seinen zahlreichen Kontern vergab der VfB sogar einen noch höheren Erfolg. "Wir waren noch besser, als wir uns das vorgenommen hatten. Heute ist alles aufgegangen. Wir sind die beste Mannschaft in der Gruppe, das haben wir heute bewiesen", sagte Mittelfeldspieler Christian Gentner. Kollege Martin Harnik ergänzte: "Unsere Chancenverwertung war nahe 100 Prozent. So lässt man Druck aus dem Hexenkessel." Mihai Costea (83.) erzielte den Ehrentreffer für Bukarest. "Oh, wie ist das schön", sangen die Stuttgarter Fans, sie hatten Historisches gesehen: Stuttgart stellte die Bestmarke vom bisher höchsten Auswärtssieg im Europacup (5:1 beim KSK Beveren) aus dem Oktober 2004 ein. Im Juli 2000 gab es außerdem ein 6:1 im Intertoto-Cup bei Xamax Neuchatel.

Kuzmanovic glänzt als Vorbereiter

Stuttgart zeigte sich im "Hexenkessel" (Labbadia) Arena Nationala vor 55.000 fanatischen Zuschauern bestens gerüstet für die kommenden Bundesliga-Derbys beim SC Freiburg und gegen den schwäbischen Nachbarn FC Augsburg. Steaua, das seit 17 Pflichtspielen unbezwungen war, hatte in der ersten Halbzeit nur eine einzige echte Torchance. Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte der VfB das Geschehen nach Belieben. Tascis Einsatz war wegen muskulärer Probleme bis zuletzt fraglich gewesen. Doch nach einer Ecke von Zdravko Kuzmanovic war der Kapitän zur Stelle und köpfte aus fünf Metern im Fallen, gestoßen von seinem Gegenspieler Florin Gardos, ein. Nach einem Freistoß von Kuzmanovic lenkte Torhüter Ciprian Tatarusanu den Ball unglücklich zu Harnik, der am rechten Pfosten nur noch eindrücken musste - 0:2.

Traumtor von Sakai

Sakais Treffer bereitete Okazaki, der für Ibrahima Traore ins Team gerückt war, mit einem Querpass vor. Sakai nahm den Ball mit dem linken Fuß direkt und drosch ihn aus 20 Metern ins Tor. Die Hereinnahme von Okazaki, der nach Sakais Flanke einköpfte, war die einzige Änderung nach dem 2:1 bei Borussia Mönchengladbach. Maza ersetzte im Abwehrzentrum erneut den kranken Georg Niedermeier. Der ebenfalls erkrankte Christian Gentner kämpfte sich bis zur Pause durch, ehe ihn Labbadia durch Tamas Hajnal ersetzte. Zuvor hatte Vedad Ibisevic sogar das mögliche 5:0 vergeben, als er selbst abschloss und an Torwart Tatarusanu scheiterte, anstatt den mitgelaufenen Gentner zu bedienen (45.). Das rächte sich jedoch nicht mehr, war Steaua im Vergleich zu dem guten Auftritt beim 2:2 im Hinspiel doch nicht wiederzuerkennen. Nach Okazakis zweitem Tor, einem Abstauber aus zehn Metern, verließen die ersten rumänischen Fans das Stadion. Costeas später Treffer blieb nur Ergebniskosmetik für die Gastgeber.

Steaua Bukarest: Tatarusanu - Szukala, Chiriches, Gardos (32. Costea) - Bourceanu, Pintilii (58. Prepelita) - Chipciu, Latovlevici - Popa, Rusescu, Tanase (62. Rocha)

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai (70. Rüdiger), Tasci, Maza, Molinaro - Kvist - Gentner (46. Hajnal), Kuzmanovic - Harnik (61. Traore), Okazaki - Ibisevic

Schiedsrichter: Koukoulakis (Griechenland)

Tore: 0:1 Tasci (5.), 0:2 Harnik (18.), 0:3 Sakai (23.), 0:4 Okazaki (31.), 0:5 Okazaki (55.), 1:5 Costea (83.)

Zuschauer: 55.000 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Bourceanu, Prepelita, Chipciu (2) - Kuzmanovic, Kvist (2), IbisevicSteaua Bukarest: Tatarusanu - Szukala, Chiriches, Gardos (32. Costea) - Bourceanu, Pintilii (58. Prepelita) - Chipciu, Latovlevici - Popa, Rusescu, Tanase (62. Rocha)

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai (70. Rüdiger), Tasci, Maza, Molinaro - Kvist - Gentner (46. Hajnal), Kuzmanovic - Harnik (61. Traore), Okazaki - Ibisevic

Schiedsrichter: Koukoulakis (Griechenland)

Tore: 0:1 Tasci (5.), 0:2 Harnik (18.), 0:3 Sakai (23.), 0:4 Okazaki (31.), 0:5 Okazaki (55.), 1:5 Costea (83.)

Zuschauer: 55.000 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Bourceanu, Prepelita, Chipciu (2) - Kuzmanovic, Kvist (2), Ibisevic

Stimmen zum Spiel

Bericht aus der Stuttgarter Zeitung:

Der VfB Stuttgart spielt sich in einen Rausch

 Lange hat man sich beim VfB nach einer rauschenden Europapokal-Party gesehnt. Gestern Abend ist sie im 55 600 Fans fassenden, voll besetzten rumänischen Nationalstadion zur Realität geworden. Und so lagen sich die Mannen mit dem roten Brustring nach dem Schlusspfiff freudig erregt in den Armen, während die in Rot und Blau gekleideten Fans von Steaua Bukarest, die ihre Elf zunächst so heißblütig empfangen hatten, mit langen Gesichtern von dannen zogen. Der VfB hat sich im Hexenkessel von Bukarest mit einer begeisternden Galavorstellung behauptet. Mit 5:1 siegten die stark auftrumpfenden Stuttgarter, die zur Halbzeit bereits mit 4:0 geführt hatten. „Meine Mannschaft hat mich heute begeistert“, resümierte der Stuttgarter Trainer Bruno Labbadia, während der Mittelfeldmann Christian Gentner ergänzte: „In unserem Spiel ging alles auf. Wir haben eiskalt zugeschlagen.“ Damit haben Labbadias Profis vor der letzten Gruppenpartie in der Europa League, dem Heimspiel am 6. Dezember gegen den bereits ausgeschiedenen FK Molde, mit nun acht Zählern als Zweitplatzierter der Gruppe E weiterhin einen Punkt mehr auf dem Konto als der Dritte FC Kopenhagen – und somit gute Chancen auf die K.o.-Phase der letzten 32 Mannschaften. Auch Gruppenplatz eins ist noch drin. Shinji Okazaki für Ibrahima Traoré, dem es zuletzt an der nötigen Durchschlagskraft gemangelt hatte, das war verglichen mit dem 2:1-Bundesligasieg in Mönchengladbach die einzige Änderung in der Startelf des VfB. Erneut fiel der Innenverteidiger Georg Niedermeier mit einer Grippe aus – er wurde durch Maza ersetzt.

Nur die Bayern sind auswärts stärker

Elf von 16 möglichen Punkten hat der VfB bisher auswärts in dieser Bundesligasaison geholt, nur der FC Bayern ist hier in der Fremde noch stärker. Kein Wunder also, dass die Stuttgarter auch in der imposanten Arena Nationala von Bukarest, die erst im September 2011 eingeweiht wurde, sofort mit breiter Brust zu Werke gingen. „Wir wussten, dass wir offensiv gefordert sein werden“, sagte Bruno Labbadia, dessen Elf einen Traumstart erwischte. Fünf Minuten waren gespielt, als Zdravko Kuzmanovic einen Eckball zentral vor das Steaua-Tor schlug. Dort stand Serdar Tasci sechs Meter vor dem gegnerischen Gehäuse völlig frei – und hatte keine Mühe, das Leder schulmäßig zur Stuttgarter 1:0-Führung ins Netz zu köpfen. Die Einstellung beim VfB stimmte also. Das Gästeteam ließ sich nicht von der Kulisse beeindrucken, kam gut in die Zweikämpfe und agierte angeführt vom umsichtigen Ballverteiler Christian Gentner sehr dominant. Wenig später lagen sich die 600 mitgereisten VfB-Fans erneut in den Armen: Zdravko Kuzmanovic flankte von links, der Ball segelte quer durch den Strafraum der Rumänen – und als dann auch noch der Steaua-Torhüter Ciprian Tatarusanu daneben griff, hatte Martin Harnik wenig Mühe, am langen Pfosten stehend zum 2:0 einzuköpfen (18.). Die selbstbewusst und aggressiv aufspielenden Stuttgarter waren für ihr großes kämpferisches Engagement also gleich doppelt belohnt worden.

Harnik: „Einzug in die Zwischenrunde müssen wir in Stuttgart erledigen“

Aber es kam noch besser, als auch die beiden Japaner in der VfB-Equipe heiß liefen: Zunächst legte Shinji Okazaki quer auf seinen Landsmann Gotoku Sakai, der mit einem sehenswerten Volleyschuss ins linke Toreck traf – das 3:0 war Sakais erster Treffer im Trikot des VfB (23.). Acht Minuten später sagte der rechte Verteidiger dafür „Danke“, indem er auf Okazaki flankte, der per Kopf das 4:0 folgen ließ (31.). Auch nach dem Wechsel verteilte die Heimelf des Ex-Bundesligaprofis Laurentiu Reghecampf weiter Einladungskarten zum Toreschießen. Shinji Okazaki nahm die nächste gerne an – und traf aus kurzer Distanz zum 5:0 (55.), ehe Mihai Costea das 1:5 gelang. Mehr als die zuletzt nur 15 000 Fans beim Heimspiel gegen Kopenhagen hatte sich der VfB für die letzte Partie gegen Molde da aber schon längst verdient. „Den Einzug in die Zwischenrunde müssen wir in Stuttgart erledigen“, bilanzierte Martin Harnik: „Das ist unsere Pflicht.“


08.11.2012: 

Stuttgart wahrt Chance auf K.o.-Runde

Viertes Spiel, erster Sieg - dank der Angreifer Vedad Ibisevic und Martin Harnik hat der VfB Stuttgart seine Chance auf ein Überwintern in der Europa League gewahrt. Ein Kopfballtreffer von Ibisevic in der 76. Minute und ein schöner Schuss Harniks in der Winkel in der Nachspielzeit (90.+2) sicherten den Schwaben einen nicht unverdienten 2:0 (0:0)-Sieg beim dänischen Pokalsieger FC Kopenhagen. "Wir sind in diesem Spiel nie wirklich unter Druck geraten, jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand, die nächste Runde zu erreichen", sagte Mittelfeldspieler Christian Gentner: "Dieser Sieg hat bewiesen, dass wir in dieser Gruppe jede Mannschaft schlagen können."

Mehr Tempo nach 15 Minuten

Erst nach einer nahezu ereignislosen Auftaktviertelstunde nahm die Partie vor 24.681 Zuschauern im Stadion Parken zunehmend an Fahrt auf. Dabei parierte VfB-Torhüter Sven Ulreich in der 15. Minute einen gefährlichen Flachschuss von Andreas Cornelius. Quasi im Gegenzug erarbeiteten sich auch die Gäste nur 60 Sekunden später ihre erste Einschussmöglichkeit, Ibrahima Traore schob den Ball knapp am linken Torpfosten vorbei. Doch nachdem ein Schrägschuss von Kopenhagens Kapitän Lars Jacobsen in letzter Sekunde zur Ecke abgeblockt worden war (17.), fiel die Begegnung wieder in den Trott der ersten 15 Minuten zurück. Beide Mannschaften verdarben sich erfolgversprechende Aktionen immer wieder durch Schlampigkeiten im Passspiel.

Harnik mit der Entscheidung

Nach einer knappen halben Stunde verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr in die Hälfte des Bundesliga-Zehnten. Doch gegen die von Tasci gut organisierte Deckung der Stuttgarter gab es kein Durchkommen. Bei einem der wenigen Konter hätte Vedad Ibisevic den VfB sogar in Führung schießen können (29.), traf den Ball jedoch nicht voll. Fünf Minuten später verzog Martin Harnik. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst zerfahren, sehenswerte Aktionen waren selten. Lediglich in der 54. Minute ging ein Raunen durch das Stadion, als Shinji Okazaki aus spitzem Winkel das Außennetz traf. Danach wurden die Aktionen des dreimaligen deutschen Pokalsiegers zielstrebiger, und Ibisevic nutzte seine Kopfballchance eiskalt. Kurz vor Schluss machte dann Harnik alles klar.

Kopenhagen: Christensen - Jacobsen, Sigurdsson, Stadsgaard, Bengtsson - Claudemir, Grindheim (58. Jörgensen), Kristensen (80. Bolanos), Delaney - Santin, Cornelius

Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Molinaro - Kvist - Gentner, Traore (64. Boka) - Harnik, Okazaki (87. Kuzmanovic) - Ibisevic

Schiedsrichter: Craig Thomson (Schottland)

Tore: 0:1 Ibisevic (76.), 0:2 Harnik (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius - Niedermeier (2), Molinaro

Stimmen zum Spiel

 

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