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23.12.2010:

Bayern gewinnen denkwürdigen Pokalfight

Brisanz statt Besinnung: Bayern München hat dem VfB Stuttgart mit dem zweiten Sieg gegen die Schwaben binnen drei Tagen ein ungemütliches Weihnachtsfest beschert. Der Titelverteidiger gewann das turbulente Achtelfinal-Duell im DFB-Pokal beim VfB mit 6:3 (2:2) und verschärfte die Krise des abstiegsbedrohten Tabellen-17. der Bundesliga weiter. Stuttgart begann verunsichert und schenkte dem Rekord-Cupsieger zwei frühe Tore durch Andreas Ottl (6.) und Mario Gomez (8.). Für den nach 30 Minuten ausgewechselten Ex-Stuttgarter Gomez war es das 19. Tor in den vergangenen 15 Pflichtspielen. Am Sonntag in der Liga hatte er gleich dreimal gegen die Schwaben getroffen.

Pogrebynak bringt Stuttgart zurück in Spiel

Pavel Pogrebnyak ließ den VfB mit seinen zwei Toren (32./45.) wieder vom zweiten Pokal-Erfolg gegen die Bayern im achten Treffen träumen. Nach der Pause überschlugen sich die Ereignisse. Miroslav Klose (52.) sorgte zunächst für die 3:2-Führung der Bayern, ehe Stuttgart nach einer Gelb-Roten Karte gegen Khalid Boulahrouz (67.) in Unterzahl durch Matthieu Delpierre (77.) ausglich. Zuvor hatte Bayern-Torwart Jörg Butt einen von Butt selbst verurachten Foulelfmeter von Christian Gentner (74.) gehalten. Doch die Bayern blieben cool und konterten durch Treffer von Thomas Müller (81.), erneut Klose (86.) und Ribery (90. +4). Auch Delpierre (87.) sah noch die Gelb-Rote Karte.
30 Minuten hatte es lang so ausgesehen, als erlaubte der VfB dem Titelverteidiger einen Spaziergang in die Runde der letzten Acht. Das 0:1 leitete Boulahrouz, der den beim ersten Duell bisweilen überforderten Ermin Bicakcic ersetzte, mit einem unnötigen Ballverlust ein. Ottl zog aus 30 Metern ab und ließ Torwart Sven Ulreich alt aussehen. Auch beim 0:2 spielten Boulahrouz und Ulreich unrühmliche Hauptrollen. Der Verteidiger kam gegen Gomez zu spät, Ulreich ließ sich den Ball durch die Beine spitzeln.

Gentner und Harnik in der Startelf

Labbadia hatte seine Elf nach dem 3:5 in der Bundesliga auf drei Positionen verändert. Neben Boulahrouz durften auch Gentner und Martin Harnik (für Zdravko Kuzmanovic und Timo Gebhart) ran. Kuzmanovic ersetzte aber nach 35 Minuten den schwachen Cristian Molinaro.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Pogrebnjak nach Stellungsfehler von Ottl und Harnik-Pass schon verkürzt. Der VfB kämpfte sich jetzt ins Spiel und kam zu Chancen. Jörg Butt rettete die Führung gegen Harnik, bei Pogrebnjaks schönem Schlenzer aus zwölf Metern zum Ausgleich war der Bayern-Torwart aber machtlos.

Stuttgart kommt stark aus der Pause

Stuttgart kam deutlich stärker aus der Kabine und setzte die Bayern sofort unter Druck. Harnik und Cacau vergaben gute Möglichkeiten, und das rächte sich umgehend. Boulahrouz versuchte gegen Franck Ribery zu klären, legte dabei aber den Ball unfreiwillig für Klose auf. Dann ließ Matthieu Delpierre den Ball auch noch passieren, obwohl er näher zum Ball stand als der Bayern-Stürmer, der Ulreich wieder durch die Beine schoss.
Der VfB gab sich jedoch nicht auf, kämpfte verbissen, wehrte sich. Harnik schoss fünf Minuten nach dem 2:3 an die Latte, Pogrebnjak scheiterte per Kopf an Butt. Als Boulahrouz nach Foul an Bastian Schweinsteiger vom Platz musste, sanken die Chancen des VfB auf den ersten Viertelfinal-Einzug seit 2008 auf ein Minimum.
 

Stuttgart: Ulreich - Boulahrouz, Tasci, Delpierre, Molinaro (35. Kuzmanovic) - Träsch, Gentner (89. Bicakcic) - Harnik, Boka - Pogrebnyak, Cacau. - Trainer: Labbadia

München: Butt - Lahm, Tymoshchuk, Breno, Pranjic - van Bommel (54. van Buyten), Ottl - Müller, Schweinsteiger, Ribery - Gomez (30. Klose). - Trainer: van Gaal

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

Tore: 0:1 Ottl (6.), 0:2 Gomez (8.), 1:2 Pogrebnyak (32.), 2:2 Pogrebnyak (45.+1), 2:3 Klose (52.), 3:3 Delpierre (77.), 3:4 Müller (81.), 3:5 Klose (86.), 3:6 Ribery (90.+4)

Gelb-Rote Karten: Boulahrouz (Stuttgart) wegen wiederholten Foulspiels (67.), Delpierre (Stuttgart) wegen wiederholten Foulspiels (87.)

Gelbe Karten: Boka - Tymoshchuk (2)

Besondere Vorkommnisse: Butt hält Foulelfmeter von Gentner (73.)

Stimmen zum Spiel

Die Ergebnisse des Achtelfinales:


31.10.2010:

Südschlager: VfB empfängt den FCB!

Die Auslosung der Achtelfinalbegegnungen des DFB-Pokals im Rahmen der ARD "Sportschau" brachte dem VfB ein Heimspiel gegen den FC Bayern München. Nationalspielerin Alexandra Popp und der Spielführer der DFB-Elf, Michael Ballack, losten dem VfB den wohl schwersten, aber auch attraktivsten Gegner des DFB-Pokalwettbewerbes zu: Den deutschen Rekordmeister aus München. Ausgetragen wird das Achtelfinalspiel in der Mercedes-Benz Arena am 21. oder 22. Dezember. Die exakte Terminung der Toppartie dieser Pokalrunde durch den DFB steht derzeit noch aus.
 

VfB-Cheftrainer Jens Keller: "Das Achtelfinale ist noch weit weg. Unser Fokus liegt voll auf der Bundesliga. An den DFB-Pokal denken wir erst, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Der FC Bayern München ist aber natürlich ein absolutes Hammerlos für uns, zumal diese Partie nur wenige Tage nach unserem Aufeinandertreffen in der Liga stattfindet. Das wird eine äußerst schwierige Aufgabe, die uns alles abverlangen wird und für die wir bestens vorbereitet sein müssen."

VfB-Sportdirektor Fredi Bobic: "Gegen den FC Bayern München ist man immer Außenseiter - aber nicht von vorne herein chancenlos. Unsere Mannschaft hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, wie man gegen München gewinnen kann. Dennoch zählt im Moment für uns nur die Bundesliga, wo wir endlich Boden gut machen müssen, um aus unserer schwierigen Situation wieder herauszukommen."

Die Achtelfinalpaarungen im Überblick:


29.10.2010:

142 VfB-Fans festgenommen

142 Fans des Fußballclubs VfB Stuttgart haben am Mittwoch vor dem Pokalspiel ihrer Mannschaft in Chemnitz randaliert und sind von der Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, waren die Rowdys am Chemnitzer Schlossteich aus vier Reise- und zwei Kleinbussen gestiegen und hatten ein Feuerwerk gezündet. Als Beamte einschritten, hätten sie sie mit Feuerwerkskörpern und anderen Gegenständen beworfen, hieß es. Bei den Fußball-Fans wurden unter anderem Motorrad- und Fahrradhelme, Schlüsselketten und Laserpointer sichergestellt. Alle 142 Randalierer verbrachten nach der Feststellung ihrer Personalien die gesamte Zeit des Spiels im Gewahrsam. Nach Spielende wurden sie entlassen. Die sechs Busse bis zur Landesgrenze zwischen Sachsen und Bayern wurden begleitet, um weitere Zwischenfälle zu vermeiden.

Hier noch mehr ...
 


28.10.2010:

Dreifacher Harnik sichert Weiterkommen
 

Nach einem intensiven und packenden Pokalfight in Chemnitz kam der VfB dank einem Dreierpack des eingewechselten Martin Harnik noch in der Verlängerung zu einem 3:1-Sieg in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals. Zuvor hatte Benjamin Förster den Regionalligisten in Führung gebracht, ehe die große Show des österreichischen Nationalspielers begann.
Erneut konnte VfB-Cheftrainer Jens Keller nicht dieselbe Elf auf den Platz schicken, die am vergangenen Sonntag gegen den FC St. Pauli mit 2:0 siegreich war. Cacau wurde aufgrund von Knieproblemen geschont und von Pavel Pogrebnyak ersetzt. Ebenfalls verletzt passen musste Christian Gentner, für den Mauro Camoranesi in die Startformation rückte. Cristian Molinaro erhielt auf der linken Verteidigerposition den Vorzug vor Arthur Boka.

Nicht gegebenes Tor von Timo Gebhart

Die Anfangsphase im ausverkauften Stadion an der Gellertstraße gehörte dem VfB. Zunächst gab Timo Gebhart einen letztlich ungefährlichen Warnschuss ab, ehe Ciprian Marica sich im Sechzehner durchsetzte und plötzlich alleine vor Philipp Pentke auftauchte. Aus spitzem Winkel brachte der Rumäne den Ball aber nicht am CFC-Keeper vorbei. In der 19. Minute tankte sich Marica über rechts durch, fand jedoch wieder seinen Meister in Pentke, der den kurzen Pfosten zumachte. Nur Sekunden später landete eine Direktabnahme von Marica in den Armen des Chemnitzer Schlussmannes. Das war es dann aber auch für längere Zeit mit der Offensive des Bundesligisten. Sattdessen schaffte es der Regionalligist, die Mannschaft von Jens Keller vom eigenen Tor fernzuhalten und in der Defensive zu beschäftigen, auch wenn die Angriffsbemühungen der Chemnitzer noch keine Gefahr für Sven Ulreich boten. Nach gut einer halben Stunde kam schließlich eine Flanke von Stefano Celozzi in den Strafraum des Gastgebers und fand den Kopf von Pogrebnyak, der jedoch sein Ziel verfehlte. Besser machte es Timo Gebhart in der 42. Minute, der nach einem Freistoß von Zdravko Kuzmanovic per Kopf das vermeintliche 1:0 markierte. Jedoch hatte Schiedsrichter Günter Perl zuvor einen Schubser von Marica an dessen Gegenspieler gesehen und somit auf Freistoß für den CFC entschieden. Bis zum Pausenpfiff gab es keine nennenswerte Aktion mehr, sodass die Teams mit dem 0:0 in die Kabinen gingen.

Profidebüt für Ermin Bicakcic im Trikot mit dem Brustring

Der VfB kam ohne Georg Niedermeier aus den Katakomben, da der Innenverteidiger in der ersten Hälfte einen Schlag aufs Sprunggelenk bekommen hatte und für Ermin Bicakcic ausgewechselt wurde. Für den VfB II Akteur war dies gleichzeitig das Profidebüt im Trikot mit dem roten Brustring. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff probierte es Marica mit einem direkten Freistoß aus etwa 20 Metern, doch erneut blieb CFC-Torhüter Pentke der Sieger in diesem Duell. Auf der anderen Seite parierte Sven Ulreich einen Kopfball von Chemnitz-Goalgetter Benjamin Förster und vereitelte somit die erste Chance der Mannschaft von Trainer Gerd Schädlich in dieser Partie. In der 67. Minute scheiterte Marica zum vierten Mal an diesem Abend an Pentke, als er nach einer Kopfballvorlage des eingewechselten Arthur Boka alleine auf Pentke zulief und dieser per Fußabwehr klären konnte. Im Gegenzug bediente Chris Löwe im Sechzehner Matthias Peßolat, dessen Kopfball knapp am VfB-Kasten vorbeiging. In der Folgezeit überschlugen sich die Ereignisse in einer bis dahin beschaulichen Partie.

Rund 700 mitgereiste VfB-Fans jubelten in der 79. Minute

Nachdem der ehemalige VfB II Spieler Raphael Schaschko Timo Gebhart im Strafraum von den Beinen geholt hatte, schoss Marica den fälligen Strafstoß an den Pfosten (72.). Nur eine Minute später legte der eingewechselte Pavel Dobry zurück auf Förster, der das 1:0 für den Regionalliga-Spitzenreiter erzielte. Nur Sekunden später hätte Förster beinahe das 2:0 gemacht, doch Sven Ulreich lenkte seinen Kopfball übers Tor. In der 79. Minute jubelten dann die rund 700 mitgereisten VfB-Fans. Christian Träsch brachte den Ball vor den Sechzehner, von wo aus die Kugel über Bicakcic und Marica zum kurz davor eingewechselten Martin Harnik gelangte. Der Joker nahm den Ball mit der Brust mit und jagte das Spielgerät zum 1:1 in die Maschen. Das Spiel war nun völlig offen. Beide Teams suchten die Entscheidung. In der 82. Minute klärte erst Molinaro auf der Linie gegen Förster, ehe Andreas Richter den Nachschuss aus kurzer Distanz übers Gehäuse setzte. Kurz vor dem Schlusspfiff bewahrte Ulreich seine Mannschaft zunächst gegen Schaschko und kurz darauf gegen Ronny Garbuschewski vor dem Rückstand, sodass es in die Verlängerung ging.

Schöne Einzelleistung von Martin Harnik vor dem 2:1

Gleich zu Beginn der ersten 15 Minuten sah Andreas Richter nach einer Notbremse an Pogrebnyak die rote Karte. Den nachfolgenden Freistoß von Boka fing Pentke  problemlos. Der VfB bestimmte zwar in der Folgezeit mit einem Mann mehr auf dem Platz die Partie, erspielte sich jedoch bis zum letzten  Seitenwechsel an diesem Abend keine zwingende Torchance.
Dafür sorgte Edeljoker Martin Harnik kurz nach dem Wiederanpfiff nach einer schönen Einzelleistung für das 2:1 (106.). Nach einem Zuspiel von Molinaro umkurvte der österreichische Nationalspieler Kevin Hempf und zirkelte anschließend das runde Leder ins lange Eck. Fünf Minuten vor dem Ende der Verlängerung hatte Gebhart die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, vergab die Chance aber alleine vor Pentke. Den Schlusspunkt der Begegnung setzte in der 118. Minute erneut Martin Harnik mit seinem dritten Tor des Abends. Pogrebnyak legte ihm den Ball auf, Harnik umdribbelte Chris Löwe und schoss zum 3:1 ins lange Eck. Dabei blieb es in einer lange Zeit offenen Partie, die letztendlich durch Harnik und die rote Karte von Andreas Richter entschieden wurde.

Stimmen zum Spiel

Die Ergebnisse der 2. Runde:


26.10.2010:

Weiterkommen ist Pflicht

Die Zielvorgabe vor dem DFB-Pokalspiel beim Chemnitzer FC am Mittwochabend ist klar: "Wenn man als Bundesligist bei einem Viertligisten spielt, ist ein Weiterkommen Pflicht. Ich hoffe auf einen Sieg nach 90 Minuten - am besten zu Null. Das wäre auch gut fürs Selbstvertrauen der Mannschaft", sagte VfB-Cheftrainer Jens Keller am Tag vor dem Duell des Tabellenvierzehnten der Bundesliga mit dem Tabellenführer der Regionalliga Nord in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals. Doch natürlich kennt auch der 39-Jährige die eigenen Gesetze des Pokals: "Es wird unheimlich schwer gegen Chemnitz. Sie sind hochmotiviert und heiß gegen uns zu spielen. Für Chemnitz ist es das Spiel des Jahres. Das Stadion wird ausverkauft sein und die Atmosphäre aufgeheizt. Das wird kein Spaziergang für uns."

"Wollen das Spiel von Anfang an bestimmen"

Jens Keller weiß wovon er spricht, schließlich hat er das 1:0 der Chemnitzer in der ersten Hauptrunde gegen den FC St. Pauli analysiert und auch schon als Spieler gegen Mannschaften von CFC-Trainer Gerd Schädlich gespielt. "Chemnitz hat eine gute Innenverteidigung mit ehemaligen Profis. In der Liga treten sie sehr dominant auf, auch wenn sie zuletzt verloren haben. Sie werden gegen uns aggressiv agieren, die Spieler werden laufen und alles geben. Ich erwarte sie aber eher defensiv und abwartend. Wir wollen das Spiel von Anfang an bestimmen", so der VfB-Cheftrainer.

"Stimmung innerhalb der Mannschaft ist positiv"

Personell muss der Stuttgarter sein Team im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen St. Pauli umbauen. "Cacau hat schon seit ein paar Wochen immer wieder Knie-Probleme und bekommt eine Pause. Wir müssen schauen, ob er am Samstag schon wieder spielen kann. Auch Christian Gentner steht nicht zur Verfügung. Er hat einen kleinen Muskelfaserriss in der Hüfte. Bei Philipp Degen und Khalid Boulahrouz müssen wir das Training abwarten, ob sie einsatzbereit sind. Bei beiden sieht es aber gut aus für Mittwoch", so Jens Keller, der mit den zuletzt erreichten Ergebnissen zufrieden und zuversichtlich für die kommenden Aufgaben ist: "Nach dem Unentschieden auf Schalke und zwei Siegen in Folge ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft positiv. Wir fahren optimistisch nach Chemnitz. Unser Kader ist stark genug, dass wir die Ausfälle kompensieren können."

 


22.08.2010:

In der zweiten Runde beim Chemnitzer FC

Der VfB tritt in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Chemnitzer FC an. Der Regionalligist schaltete in der ersten Runde sensationell den Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli mit einem 1:0-Heimsieg aus. Der sächsische Club mit erfolgreicher Vergangenheit (u.a. DDR-Meister 1967 und Erreichen des UEFA-Cup Achtelfinals 1989/1990) empfängt nunmehr mit dem VfB einen weiteren Hochkaräter im 15.000 Zuschauer fassenden Stadion an der Gellertstraße. Am Samstagabend bestimmte Glücksfee Steffi Jones, Ex-Nationalspielerin und OK-Vorsitzende der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland, unter der Ziehungsleitung von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer die 16 Begegnungen, die im Rahmen eines Wochenspieltags am Dienstag/Mittwoch 26./27. Oktober ausgetragen werden. Die exakten Spieltermine werden erst noch festgelegt.

Sportdirektor Fredi Bobic sagte zu der Auslosung: "Für Chemnitz ist das das Spiel des Jahres. Die haben da eine volle Hütte, und die Zuschauer wollen eine weitere Überraschung erleben. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen weiterkommen, obwohl Chemnitz zweifellos über eine kampfstarke Mannschaft verfügt."

Cheftrainer Christian Gross sagte: "Die Chemnitzer haben gegen St. Pauli gezeigt, dass sie ein gefährlicher Gegner sind. Wir müssen einfach alles abrufen, um die nächste Runde zu erreichen."

Indirekt wird der Auftritt des Bundesligisten in Chemnitz für zwei Ex-Spieler des VfB Stuttgart ein besonderes Spiel sein. Sowohl Silvio Meißner als auch der jetzige Co-Trainer der VfB-B-Junioren Heiko Gerber schnürten zu Beginn ihrer Karrieren in den 90ern für den Chemitzer FC die Fußballschuhe.
Die Startberechtigung im DFB-Pokal 2010/2011 erlangte der Verein durch den Gewinn des sächsischen Landespokals.

Auslosung der 2. Runde: 


16.08.2010:

Auslosung am 21. August

Mit dem Sieg über den SV Babelsberg 03 hat sich der VfB wie 31 weitere Teams für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. Dessen 16 Begegnungen werden am kommenden Samstag, 21. August, live beim Pay-TV Sender Sky ermittelt. Die Auslosung erfolgt im Rahmen der Bundesliga-Berichterstattung des Samstagabend-Spiels Hamburger SV gegen Schalke 04 und ist für 21.00 Uhr vorgesehen. 
Die Aufeinandertreffen zum Einzug ins Achtelfinale finden dann als Wochenspieltag am 26. und 27. Oktober statt.

 


14.08.2010:

Cacau bewahrt VfB vor Blamage

Cacau hat den Bundesligisten VfB Stuttgart fast im Alleingang in die zweite Runde des DFB-Pokals geschossen. Der WM-Teilnehmer erzielte beim mühsamen 2:1 (2:1)-Erfolg der Schwaben beim Drittligisten SV Babelsberg 03 einen Doppelpack (21. und 25.). Damit drehte der Nationalstürmer die Begegnung nach der Führung der Gastgeber durch Dominik Stroh-Engel (4.) frühzeitig. Vor 5805 Zuschauern in Babelsberg war in den ersten 20 Minuten kein Klassenunterschied zwischen dem Bundesligisten und dem Tabellenachten der dritten Liga festzustellen.

Tasci bleibt zuhause

Der Außenseiter nutzte seine erste Chance zur Führung. VfB-Schlussmann Sven Ulreich machte dabei keine gute Figur, als er bei einer hereinfliegende Flanke zu unentschlossen war. Stroh-Engel traf per Kopf. VfB-Trainer Christian Gross bot erstmals Neuzugang Philipp Degen auf, verzichtete aber Nationalspieler Serdar Tasci. Der Innenverteidiger, der am vergangenen Mittwoch beim 2:2 der Nationalmannschaft in Kopenhagen gegen Gastgeber Dänemark zum Einsatz gekommen war, trainierte in Stuttgart.

Stuttgart dominant

Vom Rückstand geschockt, tat sich der Favorit zunächst schwer. Der Weckruf für den dreimaligen Pokalsieger folgte durch den Ausgleich von Cacau, der ein Zuspiel von Timo Gebhart aus elf Metern verwertete. Beim Führungstreffer köpfte der Angreifer eine Flanke von Christian Träsch unhaltbar ein. Nach dem 2:1 trat Stuttgart zwar dominanter auf, weitere Treffer fielen bis zur Pause allerdings nicht mehr.

Gentner rettet auf der Linie

Nach dem Wechsel kontrollierte der VfB zwar die Begegnung, überzeugte dabei aber weiterhin nicht. Zdravko Kuzmanovic vergab noch die beste Möglichkeit zur Vorentscheidung, scheiterte aber nach schöner Vorarbeit von Degen an Torwart Marian Unger. Auf der anderen Seite rettete Christian Gentner bei einer Chance von Marcus Hoffmann kurz vor der Linie (68.). Bei den tapfer kämpfenden Gastgebern überzeugten Anton Makarenko und Süleyman Koc, bei Stuttgart verdienten sich Cacau und Kuzmanovic gute Noten.

Stimmen zum Spiel 


05.06.2010:

 

 

Die Paarungen der 1. Hauptrunde im Überblick:

 

   

 

 

 

 

VfB gegen Babelsberg 

Der VfB spielt in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SV Babelsberg 03. Das ergab die Auslosung, die am Samstagabend im Rahmen des "aktuellen Sportstudios" vorgenommen wurde. Als Glücksfee fungierte dabei die deutsche Fußball-Nationalspielerin Kim Kulig. Ziehungsleiter war der zurzeit verletzte DFB-Auswahlspieler Simon Rolfes. Die erste Runde des DFB-Pokals findet vom 13. bis 16. August 2010 statt. Der VfB muss als Bundesligateam auswärts im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion antreten. In der Saison 2006/07 traf der VfB in der zweiten Runde des DFB-Pokals schon einmal auf Babelsberg. Damals setzte man sich mit 4:2 durch.

Als Tabellenerster der Regionalliga Nord aufgestiegen

Die Mannschaft aus der Filmstadt schaffte in der vergangenen Regionalligasaison den direkten Aufstieg in die 3. Liga. Als Tabellenerster setzte sich das Team von Trainer Dietmar Demuth souverän mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II durch. Am Ende der Spielzeit standen 23 Siege acht Unentschieden und nur drei Niederlagen gegenüber. Vor allem auf Torjäger Daniel Frahn muss die Mannschaft von VfB-Cheftrainer Christian Gross aufpassen, sollte der Youngster auch in der nächsten Saison noch bei den Brandenburgern aus dem Stadtteil der Landeshauptstadt Potsdam spielen. Dem Stürmer gelangen in 32 Einsätzen sage und schreibe 29 Tore, was ihm auch den ersten Platz in der Torschützenliste der Regionalliga Nord einbrachte.

Zweite Mannschaft sicherte das Startrecht im DFB-Pokal

Die 03er bekamen das Startrecht für den DFB-Pokal nach einem Sieg ihrer zweiten Mannschaft gegen den Oberligisten Brandenburger SC Süd 05 im Finale um den Brandenburgischen Landespokal 2010. Im DFB-Pokal tritt allerdings die erste Mannschaft an, da das Startrecht für den gesamten Verein gilt.

VfB-Sportdirektor Jochen Schneider sagte: "Wir haben bereits im Pokal in Babelsberg gespielt und wissen deshalb, was uns dort erwartet. Es wird mit Sicherheit ein schweres Spiel bei einem Aufsteiger in die 3. Liga, aber wir wollen natürlich unserer Favoritenrolle gerecht werden."  

Diese schönen Archivbilder sollten unsere Jungs doch anspornen ...

 

   

2:0 Sieg gegen Cottbus ... 2 mal Giovanni Elber

 

tja, unser derzeitger Teamchef ... hier hat er einen Pokal in den Armen

 

und das waren doch auch noch Zeiten ... Robert Schlienz 1958 Endspiel gegen Düsseldorf (kurz vor meiner Geburt ... grins)

 

 

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