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18.03.2010:

Das "Wunder von Barcelona" bleibt aus

Superstar Lionel Messi führt den Titelverteidiger gegen den VfB mit zwei Toren zum Sieg. Sie hatten gehofft auf das "Wunder von Camp Nou". Sie wollten im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League beim hochfavorisierten FC Barcelona das Unmögliche schaffen, wie Manager Horst Heldt zuvor bei Sport1.de erklärt hatte: Am Ende zahlte der VfB Stuttgart mit einem satten 0:4 (0:2) nur Lehrgeld und musste den Traum vom Einzug in die Runde der besten acht europäischen Teams nach dem 1:1-Hinspiel endgültig begraben. Vor allem auch wegen einer fußballerischen Sternstunde von Zweifach-Vollstrecker Lionel Messi.

Messi einfach unwiderstehlich

Mit einem Weltklasse-Treffer nach einem unwiderstehlichen Solo schockte Barcas Superstar die Schwaben bereits nach 12 Minuten und 57 Sekunden. Den zweiten Treffer durch Pedro Rodriguez (21.) leitete Messi mit einem starken Diagonalpass ein, ehe der 22-jährige Ausnahmespieler mit einem Drehschuss (60.) nochmals selbst erfolgreich abschloss. Der eingewechselte Bojan Krkic sorgte schließlich mit seinem ersten Ballkontakt für den Endstand (89.).

"Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen"

Christian Gross analysierte nach der Partie: "Wir sind leider nicht in die Zweikämpfe gekommen. Barcelona war eine Klasse besser und uns wurden die Grenzen aufgezeigt." Und der VfB-Trainer fügte an: "Barca hatte in Messi den überragenden Mann, den wir nicht stoppen konnten. Aber das erste Tor darf einfach nicht fallen. Da sieht Kuzmanovic nicht gut aus."

Im Viertelfinale gegen Bayern?

Trainer-Kollege Pep Guardiola lobte indes sein Team für ein "intensives Spiel". "Ich muss der Mannschaft gratulieren, wir haben viele Dinge richtig gemacht. Wir haben gegen eine Mannschaft gewonnen, die auswärts immer Tore geschossen hat", sagte Guardiola. Als Viertelfinal-Gegner wünschte er sich den FC Bayern. "Ich würde gerne gegen die Bayern und Louis van Gaal spielen, auch wenn sie stärker sind als vergangenes Jahr."

Tasci fällt kurzfristig aus

Bereits vor dem Anpfiff hatte der VfB einen Dämpfer hinnehmen müssen: Serdar Tasci war kurzfristig wegen Adduktorenproblemen ausgefallen. Für ihn rückte Georg Niedermeier neben Matthieu Delpierre in die Mannschaft. Barcelona dagegen verzichtete zunächst freiwillig auf Angreifer Zlatan Ibrahimovic, der im ersten Spiel den Ausgleich für die Katalanen erzielt hatte. Für den Schweden kam der zuletzt kaum berücksichtigte Thierry Henry zum Einsatz; Pedro wiederum griff über links an, Messi wirbelte in der Zentrale.

Messi mit Blitzstart

Der VfB wolllte von Anfang an defensiv kompakt und sicher stehen. Doch Weltfußballer Messi durchkreuzte das Vorhaben in Windeseile. Nach ersten gefährlichen Angriffen der Gastgeber, die kurzfristig auf ihren verletzten Mittelfeldstrategen Xavi Hernandez verzichten mussten, bekam der Argentinier in der 13. Minute den Ball am rechten Strafraum-Eck:

Lehmann ohne Hauch einer Chance

Messi lief unaufhaltsam Richtung Strafraum und hämmerte den Ball mit einem fulminanten Linksschuss in den Winkel. VfB-Keeper Jens Lehmann, der den VfB im Sommer wohl verlassen wird und womöglich seine Karriere beendet, hatte keine Abwehrmöglichkeit. Chancenlos blieb der VfB-Keeper bei seinem womöglich letzten Spiel auf internationaler Bühne auch beim zweiten Gegentor.

Messi auch als Vorbereiter top 

Diesmal glänzte Messi als Vorbereiter: Seinen Diagonalpass leitete Xavi-Ersatz Yaya Toure weiter in die Mitte weiter. Dort staubte Pedro ab (22.). Der VfB bot Barcas Star-Ensemble allein in den ersten zehn Minuten halbwegs Paroli - nach dem 0:2 wirkte die Partie dann quasi gelaufen, es ging nur noch um Schadensbegrenzung.

Henry im Pech

Dem stark aufspielenden Henry wäre vor der Pause fast der dritte Gastgeber-Treffer gelungen. Eine scharfe Hereingabe von Pedro verpasste der Franzose allerdings um einen Meter (28.). Besser machte es Messi: Nach schönem Pass von Pedro von rechts verlängerte Dani Alves mit der Hacke auf Messi. Der schlug an der Strafraum-Grenze einen Haken, ließ den für Stefano Celozzi gekommenen Timo Gebhart stehen und versenkte den Ball mit links im langen Eck (60.).

Pogrebnyak ganz schwach

Auch Gross’ weitere personelle wie taktische Veränderungen - Ciprian Marica kam noch für den ganz schwachen Pavel Pogrebnyak (70.) - brachten den VfB nicht mehr ansatzweise zurück ins Spiel. Zumal bei den Stuttgartern auch von Hinspiel-Torschütze Cacau keinerlei Gefahr ausging, im zweiten Abschnitt auch kämpferisch wie moralisch gar nichts mehr ging.

Krkic setzt den Schlusspunkt

Ganz anders Barca: Toure schlenzte den Ball aus 15 Metern knapp vorbei (57.). Der 1,67 Meter kleine Messi wiederum zwang Lehmann gar mit einem Kopfball noch zu einer Glanztat (69.). Krkic war es dann, dem der Schlusspunkt vorbehalten war und dem VfB eine genauso hohe Pleite bescherte wie dem FC Bayern vor einem Jahr an gleicher Stelle, als er nach Ibrahimovics Pass frei vor Lehmann in die lange Ecke verwandelte (89.).

Stimmen zum Spiel


16.03.2010:

Rundum vorbereitet

Die Trainingseinheit am Montagvormittag verlangte den VfB-Spielern alles ab. Zweieinhalb Stunden ließ Cheftrainer Christian Gross nach einem intensiven Aufwärmprogramm verschiedene Angriffsvariationen einstudieren, Eckbälle, Freistöße und Elfmeter trainieren und auf einem engen Feld Pressing spielen. "Wir haben nach dem Spiel auf Schalke am Samstag in Dortmund trainiert und am Sonntag hatten die Spieler frei. Deshalb konnten wir uns heute ausgeruht mit einer umfangreichen Einheit rundum auf ein intensives Spiel in Barcelona vorbereiten", sagte Christian Gross.

"Reine Vorsichtsmaßnahme"

Während auch Stefano Celozzi nach seiner Erkältung wieder ins Training zurückkehrte, drehte Aliaksandr Hleb mit Physiotherapeut Gerhard Wörn einige Runden um die Trainingsplätze. "Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, da Alex schon vor dem Schalke-Spiel leicht erkältet war. Morgen wird er aber aller Voraussicht nach am Abschlusstraining teilnehmen und gegen Barcelona auch spielen", so Gross, der in der Innenverteidigung wieder auf Matthieu Delpierre nach dessen Gelbsperre gegen die Knappen zurückgreifen kann.

"Fahren nicht zum Spaß nach Spanien"

"Wir freuen uns sehr auf die Partie und sind hochmotiviert. Es ist durchaus möglich, am Mittwochabend über 90 Minuten eine Leistung abzurufen, wie in der ersten Halbzeit des Hinspiels. Ein Sieg gegen Barcelona wäre der größte Erfolg in meiner bisherigen Trainerlaufbahn", so der Schweizer. Auch Vorstand Sport Horst Heldt sieht den VfB in Barcelona nicht chancenlos: "Wir fahren nicht zum Spaß nach Spanien. Jeder einzelne Spieler, der zum Einsatz kommt, muss das Spiel seines Lebens abliefern, dann können wir das Unmögliche schaffen", sagte Heldt.
 

Schiedsrichter aus Luxemburg

FIFA-Schiedsrichter Alain Hamer pfeift am Mittwochabend das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Champions League zwischen dem FC Barcelona und dem VfB im Estadio Camp Nou. Zum zweiten Mal leitet der 44-jährige Luxemburger eine Partie des VfB im Europapokal. Am 16. Februar 2006 stand Hamer, der seit 1993 FIFA-Referee ist, als Unparteiischer bei der 1:2-Niederlage in der Drittrundenpartie des UEFA-Pokals 2005/06 gegen den FC Middlesbrough auf dem Platz. Zum ersten Mal wurde Hamer im Januar 2000 für ein Spiel in der Königsklasse angesetzt. Ansonsten ist der gelernte Kaufmann in der französischen Ligue 1 sowie in der belgischen Jupiler League im Einsatz. Assistiert wird Hamer am Mittwochabend ab 20.45 Uhr von Landsmann Francois Mangen und dem Belgier Mark Simons an den Seitenlinien. Vierter Offizieller ist Luc Wilmes (LUX), der UEFA-Delegierte heißt Eggert Magnusson und kommt aus Island.


24.02.2010:

"Es war nahezu das perfekte Spiel"

Sami Khedira ist von seinem Team begeistert, Jens Lehmann trauert dem Sieg hinterher - wir haben die Stimmen von Spielern und Trainer zum VfB-Spiel gegen Barcelona. Und wie fanden Sie den Auftritt der Stuttgarter in der Champions League?

Christian Gross: "Die erste Hälfte war gut, beim Ausgleich haben wir allerdings nicht gut verteidigt. Ich denke, unser Torhüter Jens Lehmann muss im Rückspiel das Spiel seines Lebens machen. In Barcelona zu bestehen wäre großartig - aber jetzt wollen wir am Samstag erst mal gegen Eintracht Frankfurt gewinnen."
 

Sami Khedira: "Es war nahezu das perfekte Spiel, das Christian Gross von uns gefordert hatte. Aber klar ist auch: wir wollten gewinnen. Deshalb können wir nicht ganz zufrieden sein. Auch gegen Barça spielt man gegen elf Mann - da ist es egal, ob das jetzt ein Spieler wie Messi ist oder jemand anderes."

Jens Lehmann: "Für mich ist es keine Überraschung, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit so ein gutes Spiel gemacht haben. Es ist schade, dass es dann letztlich trotz der tollen Leistung so gelaufen ist. Das Tor hätte ich gerne nicht reinbekommen. In Barcelona wird es nun sehr schwer für uns. Vielleicht schießen wir aber auch dort ein Tor - und dann könnte es spannend werden."

Cacau: "Wir haben eine sehr gute Leistung geboten und uns von der Euphorie tragen lassen. Der Gegentreffer war unnötig, weil es keine herausgearbeitete Torchance war."

Der VFB geht über seine Grenzen hinaus

Völlig ausgepumpt stand Alexander Hleb nach dem Schlusspfiff kurz vor dem eigenen Strafraum. Zum ersten Mal in der Amtszeit des Trainers Christian Gross hatte der Star des VfB Stuttgart 90 Minuten durchspielen dürfen, ausgerechnet gegen den großen FC Barcelona, von dem der Weißrusse ausgeliehen ist. Hleb hatte, wie die Mannschaftskollegen auch, eine ganz starke Partie geboten – und doch wusste er nicht so recht, ob er sich nun freuen oder ärgern sollte. Es steht außer Frage, dass das 1:1 (1:0) im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den Titelverteidiger aus Spanien ein mehr als respektables Ergebnis ist. Und doch wäre sogar eine Sensation drin gewesen an diesem Abend, an dem der aufopferungsvoll kämpfende VfB bis an seine Grenzen ging – und zum Teil auch darüber hinaus. "Ich bin stolz auf jeden Einzelnen. Wir haben vor allem in der ersten Hälfte ein tolles Spiel gemacht", sagte der Stuttgarter Manager Horst Heldt.
Christian Gross hatte seine Elf im Vergleich zum 5:1-Sieg in Köln auf einer Position verändert. Zdravko Kuzmanovic musste zurück auf die Ersatzbank – für ihn rückte wieder Sami Khedira in die Startelf. Dort durfte nach seinen vier Toren in Köln Cacau bleiben, der den Vorzug gegenüber Ciprian Marica erhielt.
Es war die goldrichtige Entscheidung. Cacau machte so entschlossen wie in Köln weiter – und mit ihm auch der Rest der Mannschaft. Wie entfesselt trat der VfB im ersten Abschnitt auf und stürzte den großen Gegner von einer Verlegenheit in die nächste. Die richtige Mischung aus Leidenschaft und kühlem Kopf hatte Gross vor dem Anpfiff gefordert – und konnte beeindruckt zuschauen, wie seine Elf all das umsetzte, was der Trainer von ihr gefordert hatte.
Von der ersten Minute an zeigte der VfB keinerlei Respekt und eine hohe Laufbereitschaft, er ging keinem Zweikampf aus dem Weg und kaufte den Spaniern frühzeitig den Schneid ab. Ihre Angriffe trugen die Stuttgarter in der Anfangsphase vor allem über links vor, wo sich Cristian Molinaro immer wieder mutig ins Angriffsspiel einschaltete. Erst traf nach einem Pass des Italieners in der Mitte Cacau den Ball nicht richtig (13.), dann blockte der Barça-Verteidiger Rafael Marquez eine scharfe Hereingabe Molinaros gerade noch ab (21.).
Die hochverdiente Führung für den VfB hatte dann jedoch zur Abwechslung auf der rechten Angriffsseite ihren Ursprung. Von dort flankte Timo Gebhart den Ball auf den langen Pfosten, wo Carles Puyol schlecht postiert war und Cacau einköpfte (25.). Es war die beste Phase der Stuttgarter, die sich nun eine Reihe guter Chancen herausspielten. Immer wieder stand Cacau im Mittelpunkt: Nach einem Querpass des Angreifers im Strafraum wurde Sami Khedira im letzten Moment abgedrängt (31.). Zwei Minuten später machte es Cacau selbst und scheiterte an Torhüter Victor Valdes.
"Den einzigen Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann, ist der, dass sie nicht das zweite Tor nachgelegt hat", sagte zur Pause der VfB-Manager Horst Heldt, dessen Team zudem Pech hatte, dass der Schiedsrichter in zwei Szenen nicht auf Strafstoß entschied. Beide Male war Marquez beteiligt, dem zunächst der Ball an den Arm sprang und der danach etwas ungestüm Timo Gebhart umrannte. Glück hatte der VfB auf der anderen Seite, als Jens Lehmann einen 20-Meter-Schuss von Lionel Messi kurz vor der Halbzeit an den Pfosten lenkte. Angetrieben von dem erneut starken Christian Träsch spielte der VfB auch zu Beginn der zweiten Hälfte entschlossen weiter. Eine einzige Unachtsamkeit brachte die Elf dann allerdings um ihren Lohn: Serdar Tasci verlor im Strafraum ein Kopfballduell gegen den aufgerückten Gerard Piqué – Zlatan Ibrahimovic stand plötzlich frei und traf im zweiten Anlauf zum schmeichelhaften Ausgleich (51.). Erst jetzt zeigte Barcelona, zumindest im Ansatz, jene Dominanz, die alle von beginn an erwartet hatten. Dennoch blieb der VfB, der nun für das hohe Tempo in der ersten Hälfte etwas Tribut zollen musste, gefährlich. Khedira verzog nur knapp (63.); der eingewechselte Marica scheiterte nach einem Abpraller an Valdez (73.). Am Ende blieb es beim 1:1. Die Ausgangsposition für das Rückspiel am 17.März könnte zwar besser sein. Fest steht aber auch, dass sich der VfB nichts vorzuwerfen und mehr geboten hat, als ihm die meisten zugetraut haben.
 

Auf Augenhöhe

Der VfB trat am Dienstagabend im Achtelfinalhinspiel gegen den FC Barcelona an und kam nach einer sehr guten Leistung zu einem 1:1-Unentschieden.
Im Vergleich zum 5:1-Sieg am vergangenen Samstag beim 1. FC Köln tauschte Christian Gross sein Team auf einer Position aus. Sami Khedira ersetzte nach überstandenen Oberschenkelproblemen Zdravko Kuzmanovic im defensiven Mittelfeld.
 

VfB-Stürmer Cacau mit dem umjubelten Führungstor

Die ersten zehn Minuten tasteten sich die beiden Kontrahenten ab, und bis auf einen Abpraller von Timo Gebhart, bei dem Barca-Keeper Victor Valdes keine Mühe hatte, kamen keine Torraumszenen zu Stande. Dann passte Cristian Molinaro in der 13. Minute auf Cacau, der plötzlich völlig frei stehend im 16er des spanischen Meisters auftauchte und mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung abzog. Sein Schuss wurde jedoch geblockt. In der 18. Minute blitzte zum ersten Mal die Extraklasse eines Lionel Messi auf. Er dribbelte in den VfB-Strafraum, wo sein Versuch dann aber von Serdar Tasci abgewehrt wurde. Die nächsten Minuten gehörten dem VfB. Molinaros Flanke wurde von Rafael Marquez geklärt. Kurz darauf kam Timo Gebhart an eine Molinaro-Flanke am zweiten Pfosten nicht ganz heran. In der 26. Minute bebte schließlich die ausverkaufte Stuttgarter Arena. Gebhart flankte von rechts punktgenau auf den Kopf von Cacau, der Valdes keine Chance ließ: 1:0 für den VfB!
 

Kein Elfmeterpfiff nach vermeintlichem Handspiel

Und das Team von Christian Gross blieb am Drücker. Nach einer Hereingabe von Pavel Pogrebnyak in den 16er wehrte Gerard Pique den Ball mit dem Oberarm ab, doch der Unparteiische Bjorn Kuipers pfiff nicht Elfmeter. In der 31. Minute legte Cacau quer auf Sami Khedira, doch der Ball wurde im letzten Moment zur Ecke abgewehrt. Nur zwei Minuten später war Cacau auf und davon, zog mit der Picke ab, doch Valdes war per Fußabwehr zur Stelle. In der 36. Minute passte Aliaksandr Hleb auf Christian Träsch, der mit links die Kugel nicht voll traf und somit weit am Tor vorbei zielte. Vier Minuten später atmeten die VfB-Fans nochmals durch, als erneut Messi, der gefährlichste Barca-Akteur in der ersten Hälfte, zum Dribbling ansetzte, in den 16er eindrang und abzog. Jens Lehmann kam mit den Fingerspitzen an den Ball, der im Schneckentempo an den Pfosten trudelte, von wo ihn der VfB-Keeper wieder aufnahm. In der 41. Minute hatte der VfB in Person von Pogrebnyak noch die Chance, mit 2:0 in Führung zu gehen. Der russische Nationalspieler sprintete gegen zwei Gegner, lief in den Strafraum und versuchte Valdes zu tunneln. Der Torwart der Katalanen machte jedoch die Beine zusammen und verhinderte den noch höheren Rückstand. Mit der 1:0-Führung für Matthieu Delpierre und Co. gingen die Mannschaften in die Kabinen.
 

Abseitsstellung vor dem Ausgleichstor

Die zweite Hälfte begann der Titelverteidiger der UEFA Champions League deutlich engagierter und kam in der 52. Minute zum 1:1-Ausgleich. Eine Flanke in den 16er erreichte Gerard Pique, der jedoch knapp im Abseits stand, was aber nicht geahndet wurde. Der Verteidiger köpfte zu Zlatan Ibrahimovic, der aus kurzer Distanz abzog. Lehmann konnte nur nach vorne abprallen lassen, sodass der Schwede eine zweite Chance erhielt und diese auch eiskalt nutzte. Vier Minuten später war die VfB-Innenverteidigung bei einem Querpass von Messi zur Stelle. Der VfB erholte sich langsam aber sicher vom Schock durch den Gegentreffer. In der 63. Minute brachte Hleb den Ball in den Barca-Strafraum, wo Cacau auf Khedira ablegte. Der Versuch des deutschen Nationalspielers ging jedoch knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf bewahrte Molinaro seine Mannschaft vor dem Rückstand. Lehmann unterlief in der 69. Minute einen Eckball, und am zweiten Pfosten schoss Andres Iniesta aus der Drehung. Der Italiener in Diensten des VfB stand auf der Linie und lenkte das Leder mit dem Kopf ins Toraus.

Freistoß von Zdravko Kuzmanovic die letzte Aktion

Vier Zeigerumdrehungen später passte Molinaro auf der anderen Seite flach in die Gefahrenzone, doch Valdes klärte den Versuch des eingewechselten Ciprian Marica aus kurzer Distanz. Die Schlussviertelstunde war geprägt durch hohen Einsatz, jedoch neutralisierten sich die Teams, und die hochzufriedenen Fans in der Arena sahen keine nennenswerten Torraumszenen mehr. Einzige Ausnahme bildete ein driekt geschossener Freistoß des eingewechselten Zdravko Kuzmanovic aus linker Position, den Valdes aber fangen konnte.
Der VfB reist nach einem packenden Duell mit der besten Klubmannschaft der Welt mit einem 1:1 nach Barcelona, wo am 17. März das Rückspiel stattfindet.

Stimmen zum Spiel 


23.02.2010:  

Rund ums Spiel

Schiedsrichter: FIFA-Schiedsrichter Bjorn Kuipers leitet das Hinspiel im Achtelfinale der UEFA Champions League zwischen dem VfB und dem FC Barcelona. Der 36-jährige Niederländer pfeift die Partie am Dienstag, 23. Februar, um 20.45 Uhr in der Stuttgarter Arena an. Im Jahr 2009 haben beide Teams schon einmal Erfahrung mit dem Holländer gemacht. Die Katalanen gewannen unter seiner Leitung in der Gruppenphase der laufenden Königsklasse mit 2:0 gegen Dynamo Kiew im Camp Nou. Der VfB verlor hingegen in der ersten Ko-Runde des UEFA Cups 2008/09 auswärts mit 1:2 bei Zenit St. Petersburg. Unterstützt wird Bjorn Kuipers von Sander van Roekel (NED) und Berry Simons (NED) an den Seitenlinien. Der vierte Offizielle kommt ebenfalls aus Holland und heißt Hendrikus Nijhuis. Als UEFA-Delegierter fungiert Pierino L.G. Lardi aus der Schweiz. 

Teamcheck: Beide Mannschaften haben sich am Wochenende für das Aufeinandertreffen warmgeschossen:
Der VfB sorgte mit dem 5:1 beim 1. FC Köln am vergangenen Samstag für die richtige Reaktion auf die 1:3-Niederlage zu Hause gegen den Hamburger SV. Cheftrainer Christian Gross hatte vor der Partie gefordert, mutig aufzutreten. Das hat die Mannschaft gegen den FC hervorragend umgesetzt. Zielstrebig suchten die Spieler um den wiedergenesenen Cacau den Torabschluss. Der deutsche Nationalstürmer zeigte sich dabei in Gala-Form. In der ersten Hälfte gelang ihm ein lupenreiner Hattrick, und in der zweiten Hälfte legte er mit dem Treffer zum 5:1 sein viertes Tor nach. Auch Torhüter Jens Lehmann bewahrte seine Mannschaft mit einigen Glanzparaden vor mehr als einem Gegentreffer und strahlte Ruhe und Sicherheit aus. Linksverteidiger Cristian Molinaro trägt in der UEFA Champions League die Rückennummer 2, da bereits Ludovic Magnin in dieser Spielzeit mit Molinaros eigentlicher Nummer 21 für den VfB international im Einsatz war.

Entsprechende Reaktion gegen Racing Santander

Der FC Barcelona musste vor zwei Wochen bei Atletico Madrid ebenfalls eine Niederlage hinnehmen, die erste in der Saison überhaupt. Doch das Team von Trainer Josep Guardiola zeigte wie der VfB eine entsprechende Reaktion. Am Samstag gewann man mit 4:0 zu Hause gegen Racing Santander. Dabei rückten die gegen Madrid gesperrten Rafael Marquez und Gerard Pique wieder in die Innenverteidigung. Kapitän Carles Puyol ersetzte den angeschlagenen rechten Verteidiger Dani Alves, und Maxwell beackerte für den verletzten Eric Abidal die linke Abwehrseite. Sergi Busquets rückte für Xavi in die Mannschaft, da der Europameister von 2008 mit einer Oberschenkelzerrung ausfiel, gegen den VfB jedoch vielleicht auflaufen kann. Trotz Verletzungssorgen reist der Titelverteidiger der UEFA Champions League als Favorit nach Stuttgart.

Fans: Der VfB kann sich auf die Unterstützung seiner Anhänger verlassen: Das Spiel gegen den amtierenden spanischen Meister und aktuellen Tabellenführer der Primera Division ist mit 40.000 Zuschauern ausverkauft. Auch die Katalanen werden von mehreren tausend Fans aus Barcelona begleitet. Beide Seiten werden einem großen Spiel den passenden Rahmen geben.


23.12.2009:  

Reisen nach Barcelona

Zum Rückspiel im Achtelfinale der UEFA Champions League tritt der VfB am Mittwoch, 17. März, beim FC Barcelona an, der unter anderem amtierender spanischer Meister und UEFA Champions League Sieger ist. Knapp 100.000 Zuschauer passen in die Spielstätte, das Estadio Camp Nou, welches damit auch das größte Fußballstadion Europas ist. Die VfB-Fans können bei dem unvergesslichen Fussball-Ereignis dabei sein. Begleiten Sie die Mannschaft in eine der schönsten Städte Spaniens und erleben Sie die unglaubliche Atmosphäre in Barcelona!

Der VfB bietet den Fans drei Reise-Pakete an:

GOLDFlugreise mit 2 ÜbernachtungenDi, 16. März, bis Do, 18.März1.349 €
 Einzelzimmerzuschlag 200 €
SILBERTagesflug ohne ÜbernachtungMi, 17. März, bis Do, 18. März349 €
BRONZEBusreise ohne ÜbernachtungDi, 16. März, bis Do, 18. März129 €

Eine Eintrittskarte zum Spiel ist in den Reise-Paketen jeweils enthalten.
Die Details der einzelnen Reisepakete entnehmen Sie gerne dem Anmeldeformular, das unten heruntergeladen werden kann. Zur Buchung einer Reise sind die folgenden Formulare zu verwenden. Bei Anmeldung mehrerer Personen wird die Anschrift aller Reiseteilnehmer benötigt!
Bitte verwenden Sie hierzu das ebenfalls zum Download bereitstehende Formular, das mit eingereicht werden muss.


Download: Reise-Angebote nach Barcelona und Anmeldeformular
Download: zusätzliches Teilnehmerformular bei Anmeldung von mehr als einer Person
 

VfB Reise-Center neben der Geschäftsstelle

Für entstehende Rückfragen steht das Reise-Team des VfB ab Montag, 28. Dezember, während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie an Heimspieltagen Samstag oder Sonntag von 10.00 Uhr bis Spielbeginn) im VfB Reise-Center zur Verfügung. Am Silvestertag ist die Reisestelle nicht besetzt.
Das VfB Reise-Center befindet sich im Bürocontainer vor dem Trainingsplatz der Lizenzspieler, direkt neben der Geschäftsstelle in der Mercedesstraße 109. Außerdem erhält man während der Öffnungszeiten Informationen unter der Rufnummer 0711 - 55 007 370. Gerne beantwortet das VfB Reise-Team auch Anfragen, die per E-Mail an reisen@vfb-stuttgart.de geschickt werden.


18.12.2009: 

Harte Nuss für Stuttgart

Die Achtelfinalpaarungen im Überblick:

VfB Stuttgart - FC Barcelona
Bayern München - AC Florenz
Olympiakos Piräus - Girondins Bordeaux
Inter Mailand - FC Chelsea
ZSKA Moskau - FC Sevilla
Olympique Lyon - Real Madrid
FC Porto - FC Arsenal
AC Mailand - Manchester United

Die beiden Bundesligisten haben als Gruppenzweite jeweils zunächst Heimrecht. Die Hinspiele finden zwischen dem 16. und 24. Februar 2010 statt (Rückspiele: 9. bis 17. März), die stärkere Splittung ist eine Neuerung im Modus der "Königsklasse", die in dieser Saison in einem Samstagsfinale gipfelt. Madrid begrüßt die Finalisten am 22. Mai im Bernabeu-Stadion. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, vor allem für den VfB Stuttgart scheint ein Überstehen des Achtelfinals angesichts des Gegners beinahe unmöglich. Der FC Barcelona steht für absoluten Spitzenfußball, Esprit und Mannschaftsgeist. Das Team von Trainer Pep Guardiola kann auf Weltstars wie Lionel Messi, Xavi, Iniesta oder Thierry Henry verweisen, die offensiven Wirbel praktisch garantieren.

Im Achtelfinale gegen den FC Barcelona

Die Entscheidung ist gefallen: Der VfB trifft im Achtelfinale der UEFA Champions League auf den FC Barcelona. Dies ergab die Auslosung am Freitagmittag im Schweizerischen Nyon. Als Gruppenzweiter genießt der VfB zuerst Heimrecht. Das Hinspiel findet am Dienstag, 23. Februar 2010, in der Mercedes-Benz Arena statt. Am Mittwoch, 17. März 2010, tritt die Mannschaft von Cheftrainer Christian Gross dann zum Rückspiel in der spanischen Metropole an.
Vorstand Horst Heldt äußerte sich zur Auslosung wie folgt: "Es war klar, dass wir einen großen Namen bekommen werden. Mit dem FC Barcelona ist uns eine der spielstärksten Mannschaften zugelost worden. Wir sind gegen den Titelverteidiger klarer Außenseiter." 


10.12.2009:  

Kickstart ins Achtelfinale

Der VfB gewann am Mittwochabend im finalen Gruppenspiel der UEFA Champions League zu Hause mit 3:1 gegen den rumänischen Meister Unirea Urziceni. Durch den hoch verdienten Sieg zieht die Mannschaft von Cheftrainer Christian Gross ins Achtelfinale der Königsklasse ein.
Gross brachte bei seiner Premiere im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Bochum sechs neue Spieler. Für den verletzten Thomas Hitzlsperger kehrte Sami Khedira nach überstandener Überlastungsreaktion im Mittelfuß zurück ins defensive Mittelfeld. Anstelle von Sebastian Rudy kam Timo Gebhart im rechten Mittelfeld zum Einsatz. Stefano Celozzi verteidigte auf der rechten Seite, dafür rückte Christian Träsch wieder in die Zentrale, und Zdravko Kuzmanovic nahm auf der Bank Platz. Auf links erhielt Arthur Boka wieder den Vorzug vor Ludovic Magnin. Im Sturm setzte Gross auf Ciprian Marica und Pavel Pogrebnyak. Dafür mussten Cacau und Julian Schieber weichen. An der Taktik änderte der Schweizer nichts, auch er ließ mit der sogenannten "flachen Vier" und zwei Akteuren auf den Flügeln spielen.

Drei Blitztreffer ins Baustellentor

Der VfB legte los wie die Feuerwehr und erspielte sich bereits in der zweiten Minute die erste Chance, nachdem Sami Khedira im 16er flach in die Mitte gespielt hatte. Sein Pass fand jedoch keinen Abnehmer. Doch nur drei Minuten später jubelten die Fans in der gut gefüllten Mercedes-Benz Arena. Khedira flankte punktgenau auf Ciprian Marica, der mit einem mustergültigen Kopfball das 1:0 erzielte. In der siebten Minute bewahrte Jens Lehmann sein Team vor dem Ausgleich. Celozzi hatte in höchster Not vor einem Unirea-Stürmer geklärt und Lehmann konnte den Ball zur Ecke lenken. Diese führte zu einer Konterchance des VfB. Timo Gebhart bekam den Ball auf Höhe der Mittellinie, passte auf den startenden Träsch, der in den Strafraum zog und mit rechts ins lange Eck zum 2:0 einnetzte. Die Rumänen kamen nicht zur Ruhe. In der elften Minute gelangte die Kugel zu Pavel Pogrebnyak, der Keeper Arlauskis aus kurzer Distanz zum 3:0 tunnelte. Es ergaben sich weitere gute Möglichkeiten für die Mannschaft von Christian Gross, der nahezu die gesamte Spielzeit vor der Trainerbank stand und Anweisungen gab, Korrekturen aufs Feld rief, ankurbelte und lobte. In der 14. Minute probierte es Khedira aus der zweiten Reihe, zielte aber zu hoch. Dann dribbelte Arthur Boka durch die Hälfte Urzicenis, passte auf Pogrebnyak, der wiederum quer auf Gebhart abspielte. Dessen Schuss aus 14 Metern ging jedoch um ein paar Meter vorbei. Gleiches passierte Träsch, als er eine Ablage von Marica direkt nahm und Sami Khedira, der aus 20 Metern abzog. Der VfB kontrollierte die Partie in der ersten Hälfte weitestgehend und ließ nichts mehr anbrennen. So ging es mit der beruhigenden 3:0-Führung in die Kabinen.

Schuss vor den Bug von Semedo

Die zweite Halbzeit begann mit einer kurzen Offensive der Rumänen, die in der 46. Minute nach einem Fehler von Boka den 1:3-Anschlusstreffer einbrachte. Antonio Semedo ließ sich diese Chance nicht entgehen. Doch der VfB brachte die Partie nach und nach wieder unter Kontrolle und kam selber zu Möglichkeiten. Träsch schoss dem Unirea-Keeper nach einer Ablage von Marica in der 48. Minute in die Arme. Dann lenkte Lehmann in der 50. Minute einen Versuch von Semedo zur Ecke. Der eingewechselte Sebastian Rudy dribbelte in der 59. Minute durch die Hälfte des Gegners, spielte Doppelpass mit Marica und zog ab. Doch Arlauskis hielt den Ball. Dann setzte sich Gebhart in der 72. Minute gegen mehrere Gegenspieler durch, schlenzte aus rund 14 Metern, traf jedoch nur das äußere Lattenkreuz. Auch der für Marica gekommene Cacau hatte in der 85. Minute noch eine gute Gelegenheit. Gebhart flankte von links, doch Arlauskis klärte den Kopfball des deutschen Nationalstürmers. Der gebürtige Brasilianer fasste sich drei Minuten später ein Herz und zog aus 18 Metern ab. Der Unirea-Torwart klärte mit all seinem Können zur Ecke.
Der VfB ließ bis zum Schlusspfiff nichts mehr zu, brachte die Partie abgeklärt zu Ende und zog völlig verdient ins Achtelfinale der UEFA Champions League ein.

Stimmen zum Spiel

Hier noch ein paar Zeitungsberichte aus der Süddeutschen Zeitung. Einfach nur gut. 

Leistungsexplosion dank Khedira

Der VfB Stuttgart hat es geschafft! Mit dem 3:1 gegen Unirea Urziceni lösten die Schwaben das Ticket fürs Champions-League-Achtelfinale. bundesliga.de präsentiert die Stuttgarter in der Einzelkritik:

Jens Lehmann:
Hatte gegen eher abschlussschwache Gäste nicht wirklich viel zu tun, war bei den wenigen Torschüssen von Unirea aber zur Stelle. Beim Gegentreffer ohne Chance.

Stefano Celozzi:
Ließ über rechts wenig zu und schaltete sich immer wieder gefährlich ins Offensivspiel ein. Lieferte die zweitmeisten Flanken beim VfB und zeigte mit dem eingewechselten Rudy schöne, schnelle Kombinationen.

Matthieu Delpierre:
Fiel selten auf, sorgte mit einer grundsoliden Leistung in der Innenverteidigung aber vor allem im ersten Durchgang für Ordnung und Sicherheit. Konnte in 19 Situationen klären - öfter als jeder andere Spieler auf dem Platz.

Serdar Tasci:
Wie Delpierre in der Innenverteidigung eher unauffällig aber stets gut postiert. Blockte die Vorstöße von Unirea souverän ab und setzte sich in sieben von neun Duellen durch.

Arthur Boka:
Der quirlige Außenverteidiger startete im ersten Durchgang immer wieder gute Aktionen über links. Hatte die meisten Ballkontakte aller Stuttgarter (85). In der zweiten Hälfte unterliefen ihm einige Fehlpässe und Stockfehler - einer davon resultierte im Gegentreffer.

Christian Träsch:
Setzte offensiv starke Akzente und gab die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Platz ab (5). Dafür wurde er mit seinem ersten Champions-League-Tor belohnt.

Sami Khedira:
Der überragende Mann! Nach anderthalbmonatiger Verletzung spielte der Nationalspieler von Beginn an großartig auf, sorgte für Struktur und Ordnung und bereitete mit Traumpässen zwei Tore großartig vor.

Timo Gebhart:
Der meistgefoulte Spieler auf dem Platz (8 Fouls) zeigte eine gute Leistung, arbeitete viel nach vorne, war an sechs Torschüssen beteiligt und legte einen Treffer auf. Hatte vor allem im zweiten Durchgang öfters Pech im Abschluss.

Alexander Hleb:
Fand besser ins Spiel als bei bisherigen Auftritten. Zeigte gute Aktionen nach vorne und überzeugte vor allem als Passgeber: beeindruckende 96 Prozent seiner Zuspiele erreichten den Mitspieler.

Ciprian Marica:
Wurde vor allem von Khedira immer wieder stark in Szene gesetzt und bedankte sich mit dem lehrbuchmäßig eingeköpften Führungstreffer. Setzte sich in allen sechs Zweikämpfen am Ball durch.

Pavel Pogrebnjak:
Stark verbessert im Vergleich zu seinen bisherigen Auftritten. Rackerte viel, spielte brandgefährliche, präzise Pässe in die Spitze und belohnte sich für eine gute Leistung mit dem Treffer zum 3:0.
 

Die Lage nach dem 6. Spieltag:

   

 

 

das Achtelfinale ist perfekt

Fazit: Das Achtelfinal ist geschafft. Die Auslosung ist am nächsten Freitag (18.12.2009). 


09.12.2009:  

Rund ums Spiel

Schiedsrichter: Der FIFA-Referee Viktor Kassai leitet am Mittwoch, 09. Dezember, das Spiel des VfB gegen Unirea Urziceni. Der Ungar pfeift das letzte Gruppenspiel in der UEFA Champions League um 20.45 Uhr in der Mercedes-Benz Arena an. Unterstützt wird der 34-Jährige, der seit 2003 FIFA-Schiedsrichter ist, von seinen Landsmännern Gabor Erös und Tibor Vamos an den Seitenlinien. Der vierte Offizielle kommt ebenfalls aus Ungarn und heißt Tamas Bognar. Als UEFA-Delegierter fungiert Andreas Akkelides aus Zypern.

TV: Das Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe G zwischen dem VfB und dem amtierenden rumänischen Meister wird live auf Sky übertragen. Ab 20.00 Uhr startet Moderator Patrick Wasserziehr die Vorberichterstattung rund um die Partie. Ab 20.45 Uhr übernimmt dann Kommentator Kai Dittmann und berichtet vom Spielgeschehen in der Mercedes-Benz Arena. Sat.1 zeigt die Begegnung live im Free-TV. Um 20.15 Uhr beginnt die Sendung.

Fans: Rund 200 Fans aus Rumänien werden ihren Verein nach Stuttgart begleiten.


25.11.2009:

Sieg in Schottland

Der VfB kam im fünften Gruppenspiel der UEFA Champions League beim schottischen Meister Glasgow Rangers zu einem überzeugenden 2:0-Sieg. Die Babbel-Elf dominierte die "Gers" nahezu über die komplette Spieldistanz.
VfB-Cheftrainer Markus Babbel brachte im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Hertha BSC zwei neue Spieler von Beginn an und wechselte auch sein System von der Raute wieder zur "Doppelsechs" im Mittelfeld. Ricardo Osorio rückte für Thomas Hitzlsperger in die Partie und verteidigte auf der rechten Seite anstelle von Christian Träsch, der zentral mit Zdravko Kuzmanovic vor der Abwehr im Mittelfeld arbeitete. Im Sturm erhielt Pavel Pogrebnyak den Vorzug vor Ciprian Marica.

Verdiente Führung durch Sebastian Rudy

Die VfB-Profis machten von Anfang an klar, dass sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Die erste Hälfte beherrschte der Bundesligist bis auf wenige Ausnahmen und erspielte sich eine Vielzahl guter Tormöglichkeiten. Schon in der vierten Minute legte Aliaksandr Hleb, der über die linke Seite kam, den Ball von der Grundlinie flach in den Strafraum zurück, wo jedoch der rechte Mittelfeldspieler Sebastian Rudy zu lange zögerte und somit die erste Gelegenheit vergab. Kurz darauf zog Cacau vom 16er ab, und "Gers"-Keeper Allan McGregor musste zur Ecke klären. In der 16. Minute zahlte sich der Druck des VfB aus, denn Sebastian Rudy nutzte eine Hereingabe von Hleb, die Pavel Pogrebnyak nicht unter Kontrolle bringen konnte, und schoss den Ball aus rund zehn Metern ungehindert zur 1:0-Führung ins Tor. Nur zwei Minuten später jubelten die gut 2.100 VfB-Fans erneut, nachdem Kuzmanovic einen Freistoß ins Rangers-Gehäuse gezirkelt hatte. Doch Kapitän Matthieu Delpierre stand im Abseits und behinderte McGregor nach Meinung von Referee Rosetti, sodass der Treffer nicht zählte. Anschließend wurde die Gangart der Blau-Weißen rauer, und sie kämpften sich ins Spiel. In der 33. Minute hatte der Gastgeber dann auch seine erste Chance, doch Kris Boyd zielte mit links circa einen Meter am Tor von Jens Lehmann vorbei. Die beste Gelegenheit für die Schotten vergab erneut Boyd vier Minuten später. Nach einer Flanke von rechts kam er freistehend zum Kopfball, setzte diesen jedoch übers VfB-Tor. Somit blieb es bis zur Pause bei der verdienten 1:0-Führung für die Babbel-Elf.

2:0-Endstand durch Zdravko Kuzmanovic

Die zweiten 45 Minuten begannen wie die erste Halbzeit: Der VfB war spielbestimmend und verlagerte das Geschehen in die Rangers-Hälfte. In der 56. Minute wurde Kuzmanovic gleich zweimal bei Fernschüssen geblockt. Dann zeigte Matthieu Delpierre in der 59. Minute all sein Können, als er Kenny Miller nach einem Zuspiel kurz vor dem Einschießen abdrängte, sodass Jens Lehmann den Ball aus der Gefahrenzone schlagen konnte. Im direkten Gegenzug köpfte dann "Kuz" eine Flanke von Rudy zum 2:0 ins Rangers-Tor. Nur zwei Minuten später hatte Pogrebnyak dann die große Chance, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Zuvor hatte McGregor einen Cacau-Schuss vor die Füße des Russen abgewehrt, doch der Torwart parierte den Versuch des Stürmers anschließend gekonnt. In der 78. Minute hatte Pogrebnyak dann viel Pech, als sein Knaller aus der Drehung aus kurzer Distanz an den Pfosten klatschte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein Teil der schottischen Fans das Ibrox Stadium bereits verlassen. Währenddessen feierten die VfB-Fans den bevorstehenden ersten Sieg in der Königsklasse in dieser Saison ausgelassen. Kurz vor Schluss vergab dann der eingewechselte Julian Schieber noch eine gute Gelegenheit, als er allein auf den Rangers-Keeper zulief. Doch McGregor klärte per Fußabwehr. Auch der für Kuzmanovic gekommene Thomas Hitzlsperger scheiterte in der 89. Minute ebenso wie der eingewechselte Timo Gebhart in der 90. Minute mit einem Fernschuss am Glasgow-Torwart. Es blieb bis zum Ende beim hochverdienten 2:0-Sieg des VfB bei den Glasgow Rangers. Somit wartet auf die Mannschaft von Markus Babbel gegen Unirea Urziceni am 09. Dezember in der Mercedes-Benz Arena ein echtes Endspiel um den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Champions League.

Stimmen zum Spiel

Kuzmanovic glänzt als neuer "Leitwolf"

Suttgart überwintert dank einer starken Mannschaftsleistung im internationalen Geschäft und hat weiterhin die Chance auf den Achtelfinaleinzug in der Champions League. Die VfB-Stars in der bundesliga.de-Einzelkritik:

Jens Lehmann: Verbrachte einen verhältnismäßig ruhigen Abend in Schottland. Bei hohen Bällen war er stets zur Stelle. In den wenigen brenzligen Situationen agierte er mit Übersicht und Routine. Lehmann musste keinen einzigen echten Torschuss parieren.

Ricardo Osorio: Feierte sein Comeback und lieferte mit seiner Routine eine solide Leistung rechts in der Viererkette. Der Mexikaner brachte starke 92 Prozent der Pässe zum Mitspieler.

Georg Niedermeier: Spielte über weite Strecken ruhig und abgeklärt in der Innenverteidigung. Gegen die bulligen schottischen Stürmer hatte er nur gelegentlich Probleme und glänzte mit Präsenz bei hohen Bällen. Niedermeier klärte die meisten gefährlichen Aktionen (9) nach Delpierre.

Matthieu Delpierre: Der Abwehrchef organisierte die VfB-Defensive gewohnt souverän. In der Druckphase der Schotten behielt er bei einer Großchance der Rangers die Übersicht und klärte im Laufduell gegen den gestarteten Kenny Miller. Delpierre gewann seine sieben Zweikämpfe am Ball allesamt.

Arthur Boka: Der Linksverteidiger rückte häufig mit auf, da er defensiv über weite Strecken wenig gefordert war. Mit seinen Flanken sorgte er insbesondere in der Anfangsphase für etliche gefährliche Szenen im Rangers-Strafraum. Kein Stuttgarter schlug mehr Flanken aus dem Spiel heraus.

Sebastian Rudy: Das 19-jährige VfB-Talent machte wohl eines der besten Spiele seiner jungen Karriere. Im rechten Mittelfeld sorgte der quirlige Rudy laufend für Betrieb. Seine Leistung veredelte er früh durch seinen Treffer nach Hleb-Zuspiel (16.) und krönte sie mit einer herrlichen Flanke vor dem 2:0 durch Kuzmanovic.

Christian Träsch: Spielte im defensiven Mittelfeld einen soliden Part neben Kuzmanovic und war meist mit Defensivaufgaben gebunden. Träsch brachte gute 92 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.

Zdravko Kuzmanovic: War der Denker und Lenker im VfB-Mittelfeld. Spielte überlegte Pässe nach vorne und verlieh dem VfB-Spiel dadurch Struktur. Kurz nach der Führung hatte er Pech, als er per Freistoß ins lange Eck traf und das Tor aufgrund einer Abseitsstellung Delpierres nicht gegeben wurde. Sein Tor gelang ihm dann später: In der 59. Minute köpfte er nach einer Rudy-Flanke lehrbuchmäßig ein und sorgte damit für die Vorentscheidung.

Alexander Hleb: Erwischte keinen guten Start ins Spiel und spielte in den Anfangsminuten ungewohnte viele Fehlpässe. In der 16. Minute führte sein Geistesblitz zur Führung: Nach einem herrlichen Doppelpass mit Cacau legte er mustergültig zur Mitte, wo erst Progrebnyak verpasste und anschließend Rudy einnetzte.

Pavel Pogrebnyak: Absolvierte ein enormes Laufpensum und stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Rieb sich allerdings häufig gegen die robusten Rangers-Verteidiger auf und agierte unglücklich im Abschluss. Er spielte den haarsträubenden Fehlpass vor der größten Rangers-Chance durch Boyd (36.). Den Abpraller nach einem Cacau-Schuss vergab er in der 61. Minute frei vor dem Tor. Der Russe hatte außerdem in der 78. Minute Pech, als er aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf.

Cacau: Ähnlich wie Sturmpartner Progrebnyak legte er weite Wege zurück und glänzte durch Einsatzfreude. Prüfte Rangers-Keeper McGregor mehrmals mit satten Schüsse, hatte aber kein Fortune im Abschluss.

Thomas Hitzlsperger: Kam in der 75. Minute für Kuzmanovic. Spielte in der Schlussphase präzise Pässe und bewahrte damit die Ruhe und Ordnung im Mittelfeld.

Julian Schieber: Der Stürmer ersetzte in der 82. Minute Cacau nachdem er sich lange warmgelaufen hatte. Hatte in der 87. Minute noch eine gute Chance, doch sein Schuss geriet zu schwach und ungenau.

Timo Gebhart: Kam in der 90. Minute für Sebastian Rudy.

Die Lage nach dem 5. Spieltag:

   

 

 

 

Fazit: Die Ausgangslage bleibt unverändert. Mit 1 Sieg sind wir 2. in der Gruppe. Der Platz für die Europa League ist bereits geschafft.


05.11.2009:

Punktgewinn in Sevilla

Der VfB kam im vierten Gruppenspiel der UEFA Champions League beim FC Sevilla zu einem 1:1-Unentschieden und bewahrte sich somit noch alle Chancen aufs Erreichen des Achtelfinales. Zdravko Kuzmanovic glich mit einem Fernschuss den 0:1-Rückstand durch Jesus Navas (16.) in der zweiten Halbzeit aus. Die Babbel-Elf kämpfte aufopferungsvoll und holte verdient einen Punkt in Sevilla.
Aufgrund von Verletzungen musste Markus Babbel sein Team erneut umstellen. Im Vergleich zum Remis gegen Bayern München spielte Khalid Boulahrouz für Ricardo Osorio auf der rechten Verteidigerposition, Pavel Pogrebnyak für Ciprian Marica im Sturm, und im Mittelfeld kamen Roberto Hilbert und Elson für Christian Träsch und Julian Schieber zum Einsatz. Vom System her begann der VfB also mit einer Sturmspitze in Person von Pogrebnyak. Matthieu Delpierre und Kapitän Thomas Hitzlsperger absolvierten jeweils ihr 25. Europapokalspiel für den VfB.

1:0-Führung für den FC Sevilla durch Jesus Navas

Die Babbel-Elf leistete sich in der ersten Hälfte zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten. So hätte der Bundesligist schon in der dritten Minute eine große Torchance haben können, doch Hitzlsperger produzierte bei einem Konter, bei dem der VfB mit vier Angreifern auf zwei Verteidiger zulief, einen Fehlpass und verspielte somit die Möglichkeit. Auf der anderen Seite verlor Boulahrouz an Arouna Kone die Kugel, der jedoch seinen Pass nicht zu Luis Fabiano brachte. Eine weitere Ungenauigkeit sorgte in der 16. Minute für die Führung der Spanier. Delpierre befreite sich mit einem langen Ball, der jedoch postwendend zurückkam. Der angespielte Fabiano leitete das Spielgerät direkt mit dem Rücken zum Tor auf den durchstartenden Jesus Navas weiter, der Lehmann mit seinem Flachschuss zum 1:0 keine Chance ließ. Doch der VfB probierte es auch weiterhin mit einigen gelungenen Offensivaktionen. Pogrebnyak schob das Leder in der 19. Minute vor dem Strafraum mit der Sohle zu Aliaksandr Hleb, der mit links das Tor jedoch verfehlte. In der 27. Minute bediente dann Hleb den Russen, der aus rund 17 Metern abzog, jedoch etwas zu hoch zielte. Der FC Sevilla hielt sich nach der Führung ein wenig zurück. In der 32. Minute spielte Navas auf Alvaro Negredo, der für den verletzten Kone kam, doch Lehmann parierte den Schuss des Stürmers. Den schönsten Angriff des VfB in den ersten 45 Minuten startete Arthur Boka in der 36. Minute im Zusammenspiel mit Elson. Nach einem Doppelpass lief der Ivorer alleine auf Javi Varas zu, der dann aber den Lupfer des Linksverteidigers zur Ecke lenkte.

Ausgleich durch Kuzmanovic

Markus Babbel versuchte mit einem Doppelwechsel zur zweiten Halbzeit für mehr Schwung in der Offensive des VfB zu sorgen. Zunächst tat sich jedoch nicht viel auf dem Platz. Dann hatte die Babbel-Elf Pech, als Pavel Pogrebnyak in der 54. Minute nur die Latte traf. Zuvor hatte Kuzmanovic aus der Distanz abgezogen, und Javi Varas konnte den Ball nur abklatschen. In der 61. Minute bewahrte Jens Lehmann sein Team bei einem Fernschuss von Ndri Romaric vor einem noch höheren Rückstand. Dann verletzte sich der eingewechselte Aldo Duscher, und der FC Sevilla hatte schon dreimal getauscht. Der VfB war also ab der 74. Minute in Überzahl. Daraus schlug man auch sogleich Kapital. Nach einer schönen Kombination passte Pogrebnyak auf Kuzmanovic, der aus rund 20 Metern abzog und das umjubelte 1:1 erzielte. Julian Schieber hatte den Ball noch leicht abgefälscht. Der junge Stürmer hätte in der 83. Minute zum Matchwinner werden können. Arthur Boka flankte von links in den Strafraum, wo Schieber volley aus kurzer Distanz abschloss, das Tor aber um Zentimeter verpasste.
Der VfB rannte zwar weiter an und machte viel Druck auf das Tor des FC Sevilla, eine richtige Möglichkeit ergab sich jedoch nicht mehr. Somit blieb es beim 1:1-Unentschieden, dass dem VfB noch alle Chancen aufs Erreichen der nächsten Runde ermöglicht. Durch das 1:1 zwischen Urziceni und Glasgow liegt der VfB (3 Punkte) in der Gruppe G auf Platz drei der Tabelle hinter dem FC Sevilla (10 Punkte) und Urziceni (5 Punkte). Glasgow folgt auf Rang vier mit zwei Zählern. In drei Wochen reist der VfB nach Glasgow zum nächsten Spiel in der Königsklasse.

Stimmen zum Spiel 

Die Lage nach dem 4. Spieltag:

   

 

 

 


Fazit: Wir bleiben im Rennen. Mit 2 Siegen sind wir sicher 2. in der Gruppe.

       

unser Transparent ... neben Neckar Fils plaziert

 

Jochen und Bernd (Bildmitte links)

 

 


04.11.2009:

Rund ums Spiel

Schiedsrichter: Das vierte Gruppenspiel in der UEFA Champions League des VfB beim FC Sevilla am Mittwochabend, 04. November, um 20.45 Uhr wird vom englischen Schiedsrichter Martin Atkinson geleitet. Der 38-Jährige, der seit 2006 FIFA-Referee ist, hat in seiner Karriere noch keine Partie mit VfB-Beteiligung gepfiffen. Assistiert wird Atkinson von seinen Landsleuten Peter Kirkup und Jeremy Simpson. Vierter Offizieller ist Stuart Attwell, ebenfalls aus England stammend. Der UEFA-Delegierte Rene Eberle kommt aus der Schweiz.

TV: Das Rückspiel zwischen dem VfB und dem FC Sevilla wird live übertragen auf Sky. Moderator Patrick Wasserziehr und Experte Stefan Effenberg starten ab 20.00 Uhr ihre umfangreiche Vorberichterstattung. Ab 20.45 Uhr übernimmt dann Kommentator Kai Dittmann. Die Begegnung wird ebenfalls auf Sat.1 live gezeigt. Die "ran"-Sendung beginnt um 20.15 Uhr mit Moderator Johannes B. Kerner und Experte Franz Beckenbauer. Mit dem Anpfiff meldet sich dann Kommentator Hansi Küpper zu Wort.

Fans: Rund 750 VfB-Fans werden die Reise nach Südspanien antreten und die Mannschaft von Cheftrainer Markus Babbel beim Spiel im "Estadio Ramon Sanchez Pizjuan" unterstützen.


21.10.2009:

Unverdiente Niederlage

Im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Samstag stellte der Cheftrainer des VfB, Markus Babbel, sein Team auf drei Positionen um. Ricardo Osorio verteidigte auf der rechten Seite anstelle von Stefano Celozzi, auf der linken Abwehrseite kam Arthur Boka für Ludovic Magnin zum Einsatz, und im Sturm spielte Julian Schieber anstelle Pavel Pogrebnyak von Beginn an.
Der VfB zündete in den ersten 30 Minuten ein wahres Feuerwerk ab. Allein ein Tor wollte trotz elf teilweise sehr guter Chancen nicht gelingen. Schon in der ersten Minute köpfte Zdravko Kuzmanovic eine Flanke von Sami Khedira knapp am Tor Sevillas vorbei. Julian Schieber kam nach einer Flanke von Arthur Boka in der siebten Minute ebenfalls zum Kopfball. Der Stürmer zielte jedoch zu hoch. Nur eine Minute später wäre der Sevilla-Abwehr beinahe ein Eigentor unterlaufen, nachdem Osorio den Ball von rechts hereingebracht hatte. Der verdutzte Schieber konnte mit dem Abpraller leider nichts anfangen. Aliaksandr Hleb spielte in der elften Minute einen Traumpass auf Cacau, der aber direkt in die Arme von Sevillas Schlussmann Javi Varas schoss.

Erste Chance von Sevilla in der 15. Minute

Die Fans in der Mercedes-Benz Arena jubelten in der 13. Minute schon lautstark, nachdem Kuzmanovic mit links getroffen hatte. Jedoch stand Khalid Boulahrouz im Blickfeld von Keeper-Varas in Abseitsposition, weswegen der niederländische Referee Pieter Vink das Tor nicht anerkannte. In der 15. Minute hatte dann der FC Sevilla seine erste Möglichkeit, doch Kapitän Serdar Tasci blockte den Schuss von Stürmerstar Luis Fabiano. Der VfB machte weiter unbeirrt Druck. Eine Flanke von Cacau vor den Kasten der Spanier fand keinen Abnehmer, einen Freistoß von Hleb köpfte ein Verteidiger des Gegners knapp neben das eigene Tor, und in der 22. Minute verpasste Schieber eine Hereingabe von Kuzmanovic um Haaresbreite. Die mangelnde Chancenverwertung wurde in der 23. Minute bitter bestraft. Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Adriano auf den langen Pfosten, wo Sebastien Squillaci VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz übersprang und zum 0:1 unter die Latte einköpfte. Die Babbel-Elf kämpfte jedoch beherzt weiter und erspielte sich noch mehrere Chancen vor der Pause. Hleb zog in der 25. Minute mit links aus rund 20 Metern ab, verfehlte jedoch um gut einen Meter das Gehäuse. Den Schuss von Cacau in der 29. Minute fing Torwart Varas mit Leichtigkeit, und eine Minute später setzte Zdravko Kuzmanovic seinen Kopfball nach einer Hleb-Ecke um Zentimeter über das Tor. Sevilla konzentrierte sich auf die Abwehrarbeit und lauerte immer wieder auf Konterchancen, die die agile VfB-Defensive immer wieder im Keim erstickte. 65 Prozent Ballbesitz für den Bundesligisten in der ersten Hälfte sprechen eine deutliche Sprache. Die letzte Möglichkeit der ersten 45 Minuten hatte erneut der stark spielende Serbe Kuzmanovic, doch sein Versuch aus der Drehung von der Strafraumgrenze ging wieder knapp über die Latte. So blieb es in einer tollen ersten Halbzeit beim 0:1 für Sevilla. 

Traumtor von Elson

In der zweiten Halbzeit schaffte es der VfB nicht mehr, so einen hohen Druck auf Sevilla auszuüben wie in der ersten Hälfte. Dafür bewies der spanische Erstligist, warum er in der Primera Division auf Platz drei steht. In der 55. Minute nutzte Jesus Navas eine missglückte Abwehr von Jens Lehmann in die Mitte, nachdem Diego Perotti von links auf das Tor geflankt hatte, und staubte zum 0:2 für Sevilla ab. Boulahrouz verhinderte in der 66. Minute einen noch höheren Rückstand, als er Frederic Kanouté den Ball in letzer Sekunde vom Fuß nahm. Dieser hatte zuvor Lehmann ausgespielt und hätte das Spielgerät nur noch über die Linie schieben müssen. Doch das nächste Tor der Spanier fiel dann in der 72. Minute nach einem Freistoß des hereingekommenen Aldo Duscher, den Squillaci aus klarer Abseitsposition zum 0:3 ins Tor köpfte. Elson antwortete aber nur zwei Minuten später mit einem wunderschönen, direkt verwandelten Freistoß aus rund 25 Metern zum 1:3 aus VfB-Sicht. Der Brasilianer versuchte es danach in der 76. Minute per Fallrückzieher, der jedoch über das Tor von Keeper Varas ging. In der 83. Minute versuchte es nochmals Kuzmanovic, seinen abgefälschten Schuss konnte Varas aber über die Latte lenken. In der 89. Minute vergab Julian Schieber eine gute Gelegenheit, als er alleine auf Varas zulief, bei seinem Abschluss aber nur das Außennetz traf. Die letzte Chance des Spiels hatte Tasci in der Nachspielzeit. Der Nationalspieler traf nach einer Flanke des eingewechselten Thomas Hitzlsperger jedoch nur die Querlatte. Es blieb am Ende bei der 1:3-Niederlage für den VfB, der vor allem in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung zeigte und sich viele Torchancen erarbeitete. Sevilla spielte im Stile einer Spitzenmannschaft und nutzte seine Chancen eiskalt aus. Doch nach dieser Leistung können die Spieler erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Und auch die Fans der Babbel-Elf feierten das Team bis zum Schluss.

Die Lage nach dem 3. Spieltag:

 

   

 

 

 


20.10.2009:

Rund ums Spiel

Schiedsrichter: Das dritte Spiel des VfB in der Gruppe G am Dienstag, 20. Oktober, um 20.45 Uhr in der Mercedes-Benz Arena gegen den FC Sevilla wird geleitet vom niederländischen Schiedsrichter Pieter Vink, der seit 1994 FIFA-Referee ist. Seine Assistenten an den Seitenlinien heißen Arend Brink und Hans Ten Hoove und kommen ebenfalls aus Holland wie auch der Vierte Offizielle Pol van Boekel. Der UEFA-Delegierte, Janis Mezeckis, stammt aus Lettland.

TV: Das Aufeinandertreffen des VfB mit dem spanischen Tabellendritten wird live und exklusiv nur auf Sky übertragen. Die Sendung beginnt mit einer umfangreichen Vorberichterstattung um 20.00 Uhr. Moderator Sebastian Hellmann und Experte Matthias Sammer führen bis zum Anpfiff um 20.45 Uhr durch das Programm. Sobald der Ball dann rollt, übernimmt Kommentator Marcel Reif. Anschließend folgt noch eine ausführliche Nachberichterstattung. Selbstverständlich gibt es nach 00.00 Uhr die Highlights der Begegnung sowie die Pressekonferenz und viele Stimmen auf vfbtv im Videostream zu sehen.

Teamcheck: Der FC Sevilla, Tabellenführer mit sechs Punkten in der Gruppe G, verfügt laut Aussage des Vereinspräsidenten Jose M. Del Nido über "den besten Kader der Klubgeschichte". Vor allem ein Mann sorgte in den letzten Monaten immer wieder für positive Schlagzeilen: Der brasilianische Nationalspieler Luis Fabiano. Der Stürmer erzielte bisher in sechs Ligaspielen zwei Treffer, und in den ersten zwei Partien der UEFA Champions League gelangen dem 28-Jährigen zwei Tore. In der Primera Division folgte auf den überraschenden 2:1-Sieg gegen Real Madrid eine 0:1-Auswärtsniederlage gegen Deportivo La Coruna. Dort fehlten jedoch Fabiano und Abwehrspieler Sebastien Squillaci, die wahrscheinlich beide gegen den VfB auflaufen werden. Dagegen steht Stammkeeper Andres Palop nicht zur Verfügung. Der Torhüter laboriert an einer Wadenverletzung. Ebenfalls ausfallen werden der angeschlagene Verteidiger Abdoulay Konko und Mittelfeldspieler Renato.
Der VfB wartet in der UEFA Champions League noch auf seinen ersten Sieg. Die ersten beiden Spiele gegen Unirea und Glasgow endeten jeweils mit 1:1. Die Bundesligapartie am Samstag gegen Schalke 04 wurde zwar mit 1:2 verloren, jedoch geben die Leistung und die Einstellung der Mannschaft Grund zur Hoffnung. Ein Unentschieden wäre durch die Mehrzahl an Torchancen durchaus verdient gewesen. Yildiray Bastürk (Daumenoperation) und Georg Niedermeier (Bänderdehnung im Sprunggelenk) stehen für die Begegnung nicht zur Verfügung.

Fans: Aus Sevilla werden rund 800 Fans erwartet. Noch gibt es Tickets für die Partie in der Mercedes-Benz Arena. Am Spieltag können diese ab 9.00 Uhr im VfB-Ticketing im Fan-Center des Carl Benz Center oder im City-Shop in der Stuttgarter Königstraße erworben werden. Ab 12.00 Uhr startet die Frühkasse an der Mercedes-Benz Arena.


30.09.2009:

Wieder nur Remis

Der VfB spielte im zweiten Gruppenspiel der UEFA Champions League in Bukarest gegen Unirea Urziceni sehr passabel, kam jedoch über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. Dabei hatte der Gegner nur eine richtige Torchance. Der VfB hingegen hätte durchaus noch ein, zwei Tore mehr schießen können.
Im Vergleich zum souveränen 3:0-Sieg in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt tauschte VfB-Cheftrainer Markus Babbel nur Julian Schieber gegen den international erfahrenen Pavel Pogrebnyak aus. Seine Mannschaft begann in Bukarest selbstbewusst und spielte zielstrebig nach vorne. Dafür wurde der VfB bereits in der fünften Minute belohnt. Nach einem abgewehrten Freistoß brachte Stefano Celozzi den Ball von der Mittellinie wieder in Richtung Strafraum. Dort gewann Timo Gebhart das Kopfballduell gegen Epaminonda Nicu, und somit kam der Ball zu Serdar Tasci, der völlig freistehend zum 1:0 einschob. Das Spiel im nur mäßig gefüllten Ghencea-Stadion verlief in der Folgezeit schleppend, und auf beiden Seiten häuften sich auch aufgrund der miserablen Platzverhältnisse die Abspielfehler.

Arthur Boka verhinderte die einzige Chance des Gegners

Jens Lehmann wäre in der zehnten Minute beinahe Opfer der vielen Löcher und Unebenheiten des Rasens geworden, als er sich bei einem langen Ball der Rumänen verschätzte und diesen passieren ließ. Zum Glück für den Keeper und sein Team sprang das Leder gut einen Meter am Gehäuse vorbei. In der 13. Minute fasste sich Arthur Boka ein Herz und marschierte durch die Hälfte des Gegners. Seinen Schuss aus rund 25 Metern konnte jedoch Giedrius Arlauksis im Nachfassen festhalten. Die einzige nennenswerte Chance in der ersten Halbzeit hatte der rumänische Meister in der 24. Minute, doch Arthur Boka konnte eine Flanke von links gerade noch vor dem heranstürmenden Tiberiu Balan zur Ecke klären. Bis zur Pause tat sich dann nur noch recht wenig, somit blieb es bei der 1:0-Führung für den VfB.

Früher Ausgleich in der zweiten Halbzeit

Kurz nach dem Seitenwechsel wurde der VfB kalt erwischt. In der 48. Minute bekam die Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum, und so landete die Kugel vor den Füßen von Serban Dacian Varga. Da dieser von Arthur Boka nicht entscheidend gestört wurde, schlenzte er das Spielgerät unhaltbar für Jens Lehmann ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich. In der Folgezeit bestimmte die Babbel-Elf die Partie, ohne sich jedoch echte Torchancen herauszuspielen. In der 55. Minute prüfte Pavel Pogrebnyak den Keeper von Urziceni aus 16 Metern, scheiterte aber ebenso an Arlauskis wie Ciprian Marica bei seinem Versuch aus der Drehung in der 63. Minute und Timo Gebhart bei seinem Schuss in der 70. Minute. In einer umkämpften Schlussphase kamen beide Teams nur noch selten in die Nähe des gegnerischen Strafraums.
So blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden in einem Spiel, dass der VfB aufgrund der größeren Anzahl von Torchancen durchaus hätte gewinnen können. Die Rumänen nutzten ihre Gelegenheit eiskalt aus und kamen so zum Punktgewinn gegen Thomas Hitzlsperger und Co.

Stimmen zum Spiel 

Die Lage nach dem 2. Spieltag:

 

   

 

 

 


29.09.2009:

Rund ums Spiel

Schiedsrichter: Das zweite Gruppenspiel des VfB am Dienstag, 29. September, um 20.45 Uhr in der UEFA Champions League gegen Unirea Urziceni im Ghencea-Stadion in Bukarest wird vom französischen Unparteiischen Laurant Duhamel geleitet. Der 40-Jährige pfeift seit 2004 Spiele in der Ligue 1, der höchsten französischen Spielklasse, und ist seit 2002 international im Einsatz. Assistiert wird er von seinen Landsmännern Stephane Duhamel und Christophe Capelli. Vierter Offizieller ist der Franzose Lionel Jaffredo. Der UEFA-Delegierte kommt aus Dänemark und heißt Jim Stjerne Hansen.

TV: Das erste Aufeinandertreffen des VfB mit Unirea Urziceni in der Geschichte beider Clubs wird live nur auf Sky übertragen. Ab 20.15 Uhr melden sich Moderator Patrick Wasserziehr und Ex-VfB-Spieler Hansi Müller als Experte zur Vorberichterstattung. Um 20.45 Uhr übernimmt Fritz von Thurn und Taxis und kommentiert das Geschehen auf dem Platz. Selbstverständlich gibt es am Folgetag die Highlights der Begegnung sowie die Pressekonferenz und viele Stimmen auf vfbtv im Videostream zu sehen.

Teamcheck: Der amtierende rumänische Meister steht auch in dieser Spielzeit nach acht Partien mit 16 Punkten an der Tabellenspitze der Liga 1. Fünf Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen stehen bislang zu Buche. Zuletzt gewann das Team von Dan Petrescu mit 4:1 gegen den FC Astra Ploiesti. Zuvor setzte es jedoch eine 1:2-Niederlage gegen Dinamo Bukarest. Sorgen bereitet das Knie des rumänischen Nationalspielers Iulian Apostol, bei dem noch ein Fragezeichen hinter einem Einsatz gegen den VfB steht. Dabei gilt er als wichtigster Mann im Spiel von Unirea. Der 28-Jährige räumt vor der Abwehr ab und geht mit seiner kämpferischen Einstellung als Vorbild voran. Der Stil der Mannschaft ist geprägt vom britischen Einfluss Petrescus, der als Spieler in der Premier League bei Chelsea und Southampton Erfahrung sammelte. Er lässt in der Offensive mit langen Steilpässen agieren und hinten machen seine Spieler die Räume dicht.
Der VfB hat sich durch die zwei Erfolgserlebnisse in den Spielen gegen Lübeck und Frankfurt wieder das nötige Selbstvertrauen geholt. Beim DFB-Pokalsieg kam der Erfolg der Babbel-Elf noch weitestgehend über den Kampf und die Moral zustande. Beim 3:0-Sieg in Frankfurt boten Thomas Hitzlsperger und Co. neben viel Einsatz auch spielerisch sehr viel und dominierten die Partie weitestgehend nach Belieben. Durch die Umstellung auf sechs Positionen im Vergleich zum Lübeck-Spiel kann VfB-Cheftrainer Markus Babbel erneut auf die frischesten Spieler zurückgreifen. Weiterhin angeschlagen sind Aliaksandr Hleb und Ludovic Magnin.

Fans: Rund 250 VfB-Fans begleiten die Mannschaft von Cheftrainer Markus Babbel nach Bukarest, um ihr Team im Ghencea-Stadion zu unterstützen. Da die eigentliche Heimspielstätte von Unirea Urziceni mit 7.000 Plätzen für Partien in der UEFA Champions League nicht zugelassen ist, weicht der rumänische Club auf das Stadion von Steaua Bukarest aus, das 28.000 Zuschauern Platz bietet. Jedoch werden nur sehr wenige Anhänger des amtierenden Meisters erwartet.


17.09.2009:

Unentschieden zum Auftakt

VfB-Cheftrainer Markus Babbel stellte sein Team im Vergleich zur 1:3-Niederlage am vergangenen Samstag gegen den HSV auf zwei Positionen um. Für den verletzten Ludovic Magnin kam Arthur Boka ins Spiel und anstelle von Timo Gebhart durfte sich Cacau im Sturm neben Pavel Pogrebnyak versuchen. Die offensivere Variante mit zwei Stürmern zahlte sich im ersten Durchgang gleich voll aus. Der VfB dominierte die Glasgow Rangers, die in den ersten 45 Minuten keine richtige Torchance verbuchen konnten. Ganz anders der VfB, der von Beginn an deutlich machte, welcher Club in der Mercedes-Benz Arena zu Hause ist. Schon in der ersten Minute setzte sich Roberto Hilbert über rechts durch und passte flach auf Cacau, der aus 14 Metern abzog. Allan McGregor konnte nur abklatschen lassen und Kapitän Thomas Hitzlsperger versuchte sich erfolglos per Seitfallzieher.
 

Führung durch Pavel Pogrebnyak

In der Folgezeit erspielte sich die Babbel-Elf eine Torgelegenheit nach der anderen. In der sechsten Minute scheiterte Aliaksandr Hleb am Rangers-Keeper, in der zehnten Minute zielte Cacau aus rund 17 Metern über den Kasten der Glasgower und in der 16. Minute war wiederum Allan McGregor bei einem Schuss von Cacau mit einer Fußabwehr zur Stelle. Der deutsche Nationalstürmer drehte nun richtig auf und eroberte in der 18. Minute den Ball nach einem Fehler von Sasa Papac an der Mittellinie. Drei VfB-Spieler liefen nun auf einen Rangers-Verteidiger zu, und Cacau spielte genau im richtigen Moment flach auf Pavel Pogrebnyak, der den Ball ohne Probleme zum verdienten 1:0 einschieben konnte. Mit der Führung im Rücken schaltete der VfB jedoch einen Gang zurück, Glasgow war aber auch nach dem Gegentor nicht in der Lage, Druck aufs Gehäuse von Jens Lehmann auszuüben. In der 38. Minute setzte indes Alex Hleb zu einem Sololauf durch die Mitte an, spielte durch die Gasse auf Cacau, der aus zu spitzem Winkel aber nur das Außennetz traf. Mit dem 1:0 gingen die Teams dann auch in die Kabinen.

Stärkere Rangers in der zweiten Halbzeit

Den zweiten Durchgang gestalteten die Rangers offensiver und spielten nun ihrerseits nach vorne. So kamen sie in der 47. Minute zu ihrer ersten Torchance des Spiels, doch der Kopfball von Sasa Papac ging einige Meter am Tor vorbei. In der 55. Minute setzte Pavel Pogrebnyak Roberto Hilbert mit einem schönen Pass in den Strafraum in Szene, dessen Schuss ging jedoch nur ans Außennetz. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte Rangers-Neuzugang Jerome Rothen in der 64. Minute durch eine verunglückte Flanke, doch Jens Lehmann verhinderte Schlimmeres. Madjid Bougherra machte es in der 77. Minute besser, als er nach einem zweifachen Doppelpass mit Jerome Rothen aus wenigen Metern ins kurze Eck unhaltbar für Jens Lehmann zum 1:1-Ausgleich traf. Steven Naismith tauchte in der 84. Minute nach einem Konter plötzlich allein vor Jens Lehmann auf, der dessen Versuch aber vereitelte. Der VfB erholte sich nur langsam von dem Schock. In der 87. Minute war Pavel Pogrebnyak kurz vor dem Strafraum nur per Foulspiel zu stoppen, der Freistoß des Russen blieb anschließend jedoch in der Mauer hängen. Glück für den VfB in der 90. Minute: Der starke Jerome Rothen bediente Steven Davis, der aus 18 Metern jedoch nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite probierte es Sami Khedira in der 92. Minute noch mal aus rund 22 Metern, Allan McGregor konnte den Ball jedoch fangen. So blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden in einem Spiel mit zwei gegensätzlichen Halbzeiten. In der ersten Hälfte dominierte der VfB das Spielgeschehen, wohingegen in den zweiten 45 Minuten die Glasgow Rangers die spielbestimmende Mannschaft war. Der Gast aus Schottland kann somit zufrieden nach Hause fahren, der VfB hatte sich dahingegen den Auftakt in die Gruppenphase der UEFA Champions League etwas anders vorgestellt.

Stimmen zum Spiel

Die Lage nach dem 1. Spieltag:

   

 

 

 


28.08.2009:

Gegen Sevilla, die Rangers und Urziceni

Im Grimaldi Forum in Monaco wurden am heutigen Donnerstagabend die Gruppen für die UEFA Champions League per Los ermittelt. Dabei wurde der VfB aus Topf drei in die Gruppe G gelost und wird auf den FC Sevilla, die Glasgow Rangers und Unirea Urziceni treffen.

Spieler der Vorsaison als Glücksfeen

Jeder Topf hatte neben dem Botschafter für das UEFA Champions League Finale 2010, Emilio Butragueño, zusätzlich seine eigene Glücksfee. Denn die besten Spielern der vergangenen Saison in der UEFA Champions League, Torhüter Edwin van der Saar (Manchester United), Verteidiger John Terry (FC Chelsea), Xavi Hernández (FC Barcelona) und Lionel Messi (FC Barcelona) zogen die Lose aus den vier verschiedenen Töpfen. 10 der 32 Mannschaften aus insgesamt 18 Nationen sind diese Saison erstmalig in der europäischen Königsklasse vertreten. Das große Ziel aller antretenden Teams ist das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid, wo am 22. Mai 2010 das Endspiel stattfindet.

Auftakt in der Mercedes-Benz Arena gegen die Rangers

Das erste Gruppenspiel bestreitet der VfB am Mittwoch, 16. September, in der Mercedes-Benz Arena gegen die Glasgow Rangers. Am Dienstag, 29. September, gastiert der VfB dann beim rumänischen Meister Unirea Urziceni, ehe am Dienstag, 20. Oktober, der Gruppenkopf FC Sevilla in Stuttgart seine Visitenkarte abgibt. Das zweite Auswärtsspiel führt den VfB am Mittwoch, 04. November, dann nach Spanien zum FC Sevilla, woraufhin am Dienstag, 24. November, der VfB in der schottischen Hauptstadt Glasgow vorstellig ist. Das Finale der Gruppenphase steigt schließlich am Mittwoch, 09. Dezember, mit dem Heimspiel gegen Urziceni. Alle Partien beginnen um 20.45 Uhr.

Die Stimmen zur Auslosung:

VfB-Vorstand Sport Horst Heldt: "Auf diesem Niveau gibt es grundsätzlich keine einfachen Gegner. Wir wollen eine gute Rolle spielen und haben natürlich das Ziel, das Achtelfinale zu erreichen."

VfB-Cheftrainer Markus Babbel: "Wir freuen uns auf die Begegnungen. Dafür haben wir die gesamte Rückrunde der vergangenen Saison gekämpft. Wir haben Respekt aber keine Angst vor den Gegnern und werden alles daran setzen, in der Champions League zu überwintern."

VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Unser Ziel ist es, in die nächste Runde einzuziehen. Das wird nicht einfach, aber wir sind eine gute und erfolgshungrige Mannschaft."

VfB-Mittelfeldspieler Sami Khedira: "Wie schwer es ist, in Sevilla zu bestehen, haben wir schon in der vergangenen Saison gesehen. In der Champions League muss man in jedem Spiel eine Topleistung abrufen. Wenn uns das gelingt, können wir das Achtelfinale erreichen."

Hier unsere Gegner im Kurzportait: 

FC Sevilla

Der 1905 gegründete spanische Traditionsverein FC Sevilla gehört zu den Spitzenmannschaften in der Primera Division. In der vergangenen Spielzeit schloss der FC Sevilla die Tabelle hinter dem FC Barcelona und Real Madrid auf Platz drei ab. In der Spielzeit 2008/09 traf der VfB in der Gruppenphase des UEFA-Cups auswärts auf die Mannschaft von Trainer Manuel Jimenez und verlor mit 0:2. Dennoch schied der FC Sevilla als Vierter der Gruppe aus. In den Jahren zuvor machte es Sevilla besser und holte den UEFA-Pokal 2006 und 2007. Dahingegen warten die Bewohner der viertgrößten Stadt Spaniens seit 1946 auf den zweiten nationalen Titelgewinn. Viermal gewann der FC Sevilla bisher die Copa del Rey. Seine Heimspiele trägt der Club mit den Vereinsfarben rot und weiß im Ramon Sanchez Pizjuan-Stadion aus, das 45.500 Zuschauern Platz bietet. Die Stars des Teams finden sich überwiegend im Sturm wieder. Der brasilianische Nationalspieler Luis Fabiano, der von Real Madrid gekommene Alvaro Negredo, der Auswahlspieler der Elfenbeinküste Arouna Kone und der aus Mali stammende Frederic Kanoute sind Angreifer mit sehr hoher Qualität.

Erfolge: 1x spanischer Meister (zuletzt 1946) - 4x spanischer Pokalsieger (zuletzt 1935, 1939, 1948, 2007)
Europacup-Siege: 2x Messepokal/UEFA-Cup (2006, 2007), Supercup 2006
Platzierung in der abgelaufenen Saison: 3.
Stars: Alvaro Negredo, Luis Fabiano, Frederic Kanoute
Trainer: Manuel Jimenez (seit Oktober 2007)

Glasgow Rangers

Wie schon zweimal zuvor in der Gruppenphase der UEFA Champions League trifft der VfB auch in dieser Spielzeit wieder auf den amtierenden schottischen Meister Glasgow Rangers. 2003/04 gewann das Team aus der Hauptstadt das Heimspiel mit 2:1, verlor aber im Gottlieb-Daimler-Stadion mit 0:1. In der Saison 2007/08 konnten die blau-weiß gekleideten Schotten das Heimspiel mit 2:1 für sich entscheiden, verloren dafür aber das Auswärtsspiel in der Mercedes-Benz Arena mit 2:3. Der VfB und die Rangers schieden jedoch hinter Lyon und Barcelona aus. Der schottische Rekordmeister hält mit 52 Meistertiteln sogar den Weltrekord. Kein anderer Verein hat jemals mehr nationale Meistertitel gewinnen können. Die Heimspielstätte ist der Ibrox Park, wo 50.467 Fans die Partien mitverfolgen können. Seit 1873 gibt es diesen Traditionsverein, der sich alljährlich ein spannendes Meisterschaftsrennen mit dem Stadtkonkurrenten Celtic Glasgow liefert. International haben die Rangers mit dem Triumph 1972 im Pokal der Pokalsieger erst einen Titel geholt. Dafür feierten die Schotten 33mal den nationalen Pokalsieg. Das Team von Trainer Walter Smith ist für seine rustikale Spielweise bekannt. Die großen internationalen Topstars sind dagegen nicht vertreten. Neben vielen einheimischen Akteuren stehen Spieler aus elf Nationen im Kader der Glasgow Rangers.

Erfolge: 52x schottischer Meister (zuletzt 2009), 33x schottischer Pokalsieger (zuletzt 2009) - Europacup-Siege: Europacupsieger der Pokalsieger 1972
Platzierung in der abgelaufenen Saison: 1
Stars: Kenny Miller, Kris Boyd
Trainer: Walter Smith (seit 2007) 

FC Unirea Urziceni

Der amtierende rumänische Meister, der zum ersten Mal diesen Titel gewinnen konnte, ist für viele ein unbeschriebenes Blatt. In der vergangenen Saison schied der 1954 gegründete Verein in der ersten Runde des UEFA-Pokals nach einem 0:0 in Hamburg und einem 0:2 zu Hause gegen den deutschen Vertreter aus. Seine Heimspiele in der Liga 1 trägt der Club aus der Stadt nahe der ungarischen Grenze im 7.000 Zuschauer fassenden Stadion Tineretului aus. Urziceni liegt förmlich in der "Walachei", so heißt diese historische Landschaft Rumäniens tatsächlich. Die große und kleine Walachei erstrecken sich zwischen den Südkapaten und der Donau. Die Vereinsfarben der Mannschaft von Trainer Dan Petrescu sind blau und weiß. Der Kader besteht vornehmlich aus einheimischen Spielern, die in der rund 60 Kilometer entfernten Hauptstadt Bukarest leben und mit großem finanziellen Einsatz von den beiden großen Clubs Rapid und Dynamo an die Nordwestgrenze gelotst wurden. 50 Jahre verbrachte der FC Unirea in den rumänischen Amateurligen, bevor der Verein 2002 durch den neuen Sponsor und Co-Namensgeber Valahorum kräftig umgekrempelt wurde. Lediglich sechs Akteure aus dem aktuellen Kader sind nicht in Rumänien geboren. An den Coach hat der VfB derweil keine guten Erinnerungen. Dan Petrescu war im Finale des Pokals der Pokalsieger 1998, das der VfB mit 0:1 verlor, der rechte Außenverteidiger bei Chelsea London.

Erfolge: 1x rumänischer Meister (2009)
Europacup-Siege: keine
Bisherige Champions-League-Teilnahmen: keine
Platzierung in der abgelaufenen Saison: Meister
Star: Vasile Maftai
Trainer: Dan Petrescu (seit Juli 2007)

Unsere Gruppe G im Überblick:

FC Sevilla, Glasgow Rangers, VfB Stuttgart, Unirea Urziceni.

16.09.2009: VfB Stuttgart - Glasgow Rangers
29.09.2009: Unirea Urziceni - VfB Stuttgart
20.10.2009: VfB Stuttgart - FC Sevilla
04.11.2009: FC Sevilla - VfB Stuttgart
24.11.2009: Glasgow Rangers - VfB Stuttgart
09.12.2009: VfB Stuttgart - Unirea Urziceni 

Die Termine:

 

 

Alle Gruppen im Überblick:

         

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 


27.08.2009:

Auslosung am Donnerstag

Der VfB hat es also geschafft. Nach dem dritten Platz in der Bundesliga nach einem starken Schlussspurt setzte sich die Babbel-Elf in den damit erreichten Play-Offs gegen den rumänischen Vizemeister FC Timisoara durch und ist in der Spielzeit 2009/2010 zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Jahre in der UEFA Champions League vertreten. Auch in dieser Saison gehen in der Gruppenphase 32 europäische Topclubs an den Start, deren Zusammensetzung schon am Donnerstag, 27. August, ab 18.00 Uhr bei der Auslosung in Monaco ermittelt wird. Hier gibt es vier Töpfe mit je acht Mannschaften. Je ein Verein pro Topf wird jeder Gruppe zugeordnet. Einzig ausgeschlossen ist, dass Teams aus denselben Ländern schon in der Gruppenphase aufeinander treffen. Die Einteilung der Töpfe erfolgt nach dem UEFA-Koeffizienten, demnach befindet sich der VfB in Topf 3.

Die Auslosungs-Töpfe in der Übersicht:
 

Topf 1Topf 2Topf 3Topf 4
    
FC BarcelonaOlympique LyonOlympiakos PiräusVfL Wolfsburg
FC LiverpoolInter MailandOlympique MarseilleStandard Lüttich
FC ChelseaReal MadridDinamo KiewMaccabi Haifa
Manchester UnitedZSKA MoskauVfB StuttgartFC Zürich
AC MailandFC PortoAC FlorenzRubin Kazan
FC ArsenalAZ AlkmaarAtletico MadridUnirea Urziceni
FC SevillaJuventus TurinGirondins BordeauxFC Apoel Nikosia
Bayern MünchenGlasgow RangersBesiktas IstanbulVSC Debrecen
 

Die Spieltage der UEFA Champions League Gruppenphase 2009/2010:
           
Spieltag 1:15. / 16. September 2009
Spieltag 2:29. / 30. September 2009
Spieltag 3:20. / 21. Oktober 2009
Spieltag 4:03. / 04. November 2009
Spieltag 5:24. / 25. November 2009
Spieltag 6:08. / 09. Dezember 2009


26.08.2009:

Der VfB ist in der Königsklasse

Im Gegensatz zum 1:1-Unentschieden am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund krempelte VfB-Cheftrainer Markus Babbel sein Team auf vier Positionen um. Serdar Tasci, Ciprian Marica, Timo Gebhart und Pavel Pogrebnyak rutschten für Georg Niedermeier, Aliaksandr Hleb, Cacau und Julian Schieber in die erste Elf.
Der FC Timisoara strafte seiner Ankündigung Lügen und stürmte nicht von Beginn an drauflos. Auch der VfB legte in der Anfangsphase zunächst Wert auf eine gute Ordnung. Dadurch ergab sich auch erst in der zwölften Minute der erste Annäherungsversuch des VfB auf das Tor von Costel Pantilimon. Sami Khedira kam vor dem Sechzehner an den Ball und zog ab, sein Schuss ging jedoch knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug versuchte es Alexandru Curtean aus ähnlicher Distanz, verzog aber auch um rund zwei Meter.

Beste Chance von Ciprian Marica

Nach und nach übernahm die Babbel-Elf das Kommando und setzte sich vor dem Strafraum der Rumänen fest. Torhüter Pantilimon musste jedoch auch bei einem Schuss von Kapitän Thomas Hitzlsperger nicht eingreifen, da dieser neben dem Tor vorbeiging. Anders nach einem Dribbling von Timo Gebhart in der 26. Minute, als Timisoaras Keeper das Spielgerät gerade noch zur Ecke klären konnte. In der Folge passierte recht wenig, bis Pavel Pogrebnyak in der 41. Minute von der Torauslinie flach in den Strafraum auf Sturmpartner Marica passte. Dessen Direktabnahme geriet jedoch zu hoch, dennoch war es die beste Chance im ersten Spielabschnitt.

VfB dominierte die zweite Hälfte

Die zweite Halbzeit begannen beide Teams ähnlich verhalten wie schon zu Beginn der ersten Hälfte. Die Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena hatten nicht den Eindruck, als wollten die Rumänen den Zwei-Tore-Rückstand mit aller Gewalt aufholen. Dafür kam der VfB durch Timo Gebhart in der 52. Minute erstmals in den zweiten 45 Minuten vors Gäste-Tor. Doch er zielte aus rund 13 Metern genau in die Mitte, so dass Pantilimon im Nachfassen den Ball sichern konnte. Viel Pech hatte Sebastian Rudy nach einem Freistoß von Thomas Hitzlsperger, der ihm vor die Füße viel, doch das Leder prallte aus 14 Metern an den Pfosten und von dort zurück ins Feld.

Keine Schlussoffensive der Rumänen

Nun drückte der VfB und kam durch Pavel Pogrebnyak und Thomas Hitzlsperger zu weiteren guten Gelegenheiten. Vom FC Timisoara war in der Offensive so gut wie nichts mehr zu sehen, bis die Sturmspitze Bucur in der 67. Minute vor Jens Lehmann an den Ball kam, jedoch neben das Tor köpfte. Wer nun jedoch eine Schlussoffensive der Rumänen erwartete, wurde enttäuscht. Der VfB hingegen tat nicht mehr als nötig und verwaltete das gute Ergebnis aus dem Hinspiel ohne großen Aufwand.
Letztlich blieb es beim 0:0-Unentschieden in einem Spiel ohne die ganz großen Höhepunkte. Das Team von Markus Babbel hatte die Partie in jeder Phase im Griff und zieht verdient in die Gruppenphase der UEFA Champions League ein.

Stimmen zum Spiel

 

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